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Gewässerbenutzungen

Bauwasserhaltungen

Die vorübergehende Grundwasserabsenkung zum Zweck der Trockenhaltung einer Baugrube (Bauwasserhaltung) stellt eine Gewässerbenutzung dar und bedarf einer wasserrechtlichen Erlaubnis, die bei der Stadt Erlangen – Amt für Umweltschutz und Energiefragen – zu beantragen ist.

Für die Beantragung der wasserrechtlichen Erlaubnis sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Antrag Bauwasserhaltung
  • Übersichtsplan M 1: 25000

  • Lageplan M 1: 1000 mit
    - Kennzeichnung der Baugrube und Lage der Absenkbrunnen bzw. Pumpensümpfe
    - Entnahme- und Einleitungsstellen

  • Wasserhaltungskonzept (soweit erforderlich)

  • Baugrund- bzw. Sachverständigengutachten (bei Lage auf einer Altlasten oder Altlastenverdachtsfläche)

  • Angaben zu den geplanten Ausreinigungsanlagen (bei vorhandenen Grundwasserbelastungen)

  • Grundwasseranalysen (soweit vorhanden)

  • Erläuterungen zu technischen Maßnahmen (z.B. Spundwände, Bohrpfähle) mit Angaben zum Rückbau

  • Beschreibung der Auswirkungen auf das Grundwasser (Einbringen von Stoffen, Grundwasseraufstau, Grundwasserumleitungen) bei Verbaumaßnahmen und durch einbindende Baukörper ins Grundwasser. Es ist zu begründen dass für den Bau- und Endzustand keine signifikanten dauerhaften Grundwasseraufstau bzw. Umleitungsereignisse zu besorgen sind.

 

29.04.2019
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