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Ökologische Abfallwirtschaft

Coffee-to-go jetzt auch im Pfandbecher und in der Erlangen Edition

Jetzt Coffee-to-go auch im Pfandbecher

2,8 Milliarden Becher pro Jahr und jeder nur ca. 15 Minuten im Gebrauch

Kaffee zum Mitnehmen – „Coffee to go“ – wird auch in Erlangen immer beliebter. Immer noch viel zu oft wird er in Einwegbechern ausgeschenkt. Dabei verbrauchen Einwegbecher für Heiß- oder Kaltgetränke große Mengen an Ressourcen und füllen als Abfall die Papierkörbe. Ein Teil der Becher wird zudem stattdessen auf der Straße oder in der freien Natur entsorgt.

Seit Ende Juli 2019 gibt es in Erlangen den Kaffee zum Mitnehmen auch im Pfandbecher. Bisher machen fast 40 Teilnehmer in Erlangen mit und bieten ihren Kunden den Kaffee im standardisierten Pfandbecher an. Dieser kann in jedem Laden/Filiale aller Teilnehmer in allen teilnehmenden Städten Deutschlands zurückgegeben werden.

Diese sind:

Bäckerei Brezen Meyer
(3 Filialen in Erlangen)

Bäckerei Mörtel Frauenaurach

Bäckerei & Konditorei Pickelmann Bubenreuth

Bäckerei & Konditorei Pickelmann Erlangen
(4 Filialen in Erlangen)

Bäckerei Trapper
(9 Filialen in Erlangen)

BrotHaus in REWE
(2 Filialen in Erlangen)

Café Bismarck

Café Hergricht

Cafeteria im Malteser

Cafeteria Malteser Waldkrankenhaus Erlangen, Primus Service GmbH

Café Weiß

Contigo Fairtradeshop und Kaffeerösterei

Ebl Naturkost
(3 Filialen in Erlangen)

Franconian International School

Hofpfisterei Erlangen

Kaffeerösterei Rösttrommel

Königsmanns Kaffeerösterei

Lorlebäck

Back- und Coffeeshop

Novotel Erlangen

REHAU AG + Co Erlangen

Shell Tankstelle /Autohaus Kraus

Studentenwerk Erlangen-Nürnberg: Cafeteria Universitätsbibliothek

Yoghurt Bar

Auch bei „Coffee to go“ ist Mehrweg grundsätzlich der bessere Weg. Dies wird mit den Kaffeebechern gegen 1,- € Pfand nun auch für den Kaffeetrinkenden möglich, der sich nicht im Lokal niedersetzen und aus einer Porzellantasse trinken möchte Neben dem neuen Pfandbechersystem bleiben natürlich nach wie vor mitgebrachte “Thermotassen" oder Becher ein geeignetes Mittel, um auf Einwegbecher verzichten zu können. Es gibt keine Hygienevorschriften, die das grundsätzlich verbieten würden. Es gilt jedoch, von Seiten des Kunden wie des Geschäfts, hygienische Grundregeln einzuhalten. Selbstverständlich ist, dass nur saubere Tassen angenommen werden. Die Initiative „Coffee to go again“ wirbt seit langem zunächst in München und in vielen anderen Städten Deutschlands mit Aufklebern für die Verwendung und Befüllung von mitgebrachten Mehrwegbehältnissen. Dies ist seit der ersten Kampagne im Jahr 2016 auch in Erlangen möglich. Jedes Geschäft, das sich beteiligen wollte, erhielt kostenlos den Aufkleber. Dieser wurde gut sichtbar im Eingangsbereich angebracht. Ein Foto auf Facebook rundete das Ganze ab. Bei der ersten Kampagne wurden damals über 50 Aufkleber an Geschäfte abgegeben. Es lohnt sich also auch in Erlangen, nach dem coffee-to-go-again-Logo zu schauen, bevor sie sich einen Coffee-to-go kaufen. Haben Sie kenen eigenen Becher dabei, sollten Sie sich für einen Mehrgbecher gegen Pfand entscheiden.

Gute Beispiele im Handel: So werben Imbissbetriebe und erste Kaffeehaus-Ketten, mitgebrachte Mehrwegbecher zu befüllen und gewähren dabei teilweise nach eigenen Angaben auch einen Preisnachlass. Im Übrigen können bei Coffee-to-go-Shops erworbene (Mehrweg-) Tassen den Shops wiederum als Werbeträger dienen. Wer einen Mehrwegbecher für den „Coffee to go“ nutzt, leistet einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum Ressourcenschutz. Wer sich die Zeit für einen Kaffee aus der Porzellantasse zu Hause oder im Café nimmt, auch.

Selbst die Bundesregierung hat das Thema erkannt und macht darauf aufmerksam: hier klicken, um es nachzulesen.

Seit November 2020 gibt es den Pfandbecher in der Erlangen Edition mit der Aufschrift "Servus Erlangen" sowie einigen markanten Silhuetten der Stadt.

 

18.12.2020
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