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Weitere Informationen zur Entstehung und Planung

Das Neuordnungsgebiet

Mit der Entscheidung des Stadtrates 101 Hektar aus der militärischen Liegenschaft der ehemaligen Ferris-Barracks zu erwerben und als neuen Stadtteil zu entwickeln, wurde eine besondere Erfolgsgeschichte in Erlangen begründet.

Die Abwicklung der Gesamtmaßnahme erfolgte als „In-sich-Finanzierung“, d. h. alle Aufwendungen der Umsetzung, angefangen vom Grundstückskauf über Freilegung, Erschließung bis zur Herstellung der sozialen Infrastruktur der umfangreichen Grünbereiche und der notwendigen technischen Maßnahmen wurden aus den Grundstückserlösen finanziert. Die Führung des Treuhandkontos erfolgte zunächst über einen Treuhänder, welcher durch die Stadt beauftragt wurde. Dieser führte die kaufmännische Betreuung bei der Errichtung der Erschließungs- und Infrastrukturanlagen durch. Die Führung des Treuhandkontos sowie die erfolgten Ausgaben und Erlöse wurden dem Stadtrat regelmäßig zur Genehmigung vorgelegt. Damit konnte eine effiziente und zügige Umsetzung des Projektes, unabhängig von der aktuellen Haushaltslage erreicht werden.

Insgesamt wurden so rund 66,5 Mio. Euro durch die Stadt in den neuen Stadtteil investiert. Diese Summe beinhaltete zum Beispiel alle Investitionen im Bereich Grünflächenbau und Straßenbau, alle Beträge im Bereich Altlastensanierung und Freilegung der Grundstücke. Demgegenüber stehen die Erlöse durch die Veräußerung von Bauflächen. Zwischen 1998 und 2011 wurden die 101 Hektar saniert und als neuer Stadtteil hergestellt. Insgesamt wurden 53 Hektar Nettobauland – überwiegend als Wohnbauflächen - entwickelt und veräußert. Die Erlöse hieraus belaufen sich auf insgesamt rund 130 Mio. Euro. Hinzu kommen weitere Erlöse zum Beispiel aus dem Verkauf von Gebäuden, so dass die Summe aller Erlöse 145 Mio. Euro betragen wird. Angesichts dieser Summen erscheinen die ursprünglichen Ausgaben für den Grunderwerb von umgerechnet 19,4 Mio. Euro gering.

Doch nicht nur für Erlangen hat sich der Röthelheimpark als Glücksfall erwiesen: Innerhalb der Region wurden durch das Projekt Mittel der Stadt und Dritter (z. B. Universität, Siemens, Bauträger/Bauherren, Handel und Gewerbe) in Höhe von rund 1 Mrd. Euro investiert.

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