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Weitere Informationen zum Wohnen im Röthelheimpark

Junger Stadtteil

Der Röthelheimpark wurde als junger Stadtteil geplant. Hier sollten insbesondere junge Familien Wohneigentum bilden können. Im Unterschied zu Büchenbach-West, legte man im Röthelheimpark wegen seiner innenstadtnahen Lage den Schwerpunkt auf eine verdichtete Wohnbebauung. Die Zielsetzung kann mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung des Röthelheimpark als erreicht angesehen werden. Dass sich insbesondere junge Familien angesiedelt haben ist aus den statistischen Daten ablesbar.

Junge Familien
Die Alterszusammensetzung der Röthelheimpark-Bewohner unterscheidet sich stark von derjenigen der Gesamtbevölkerung Erlangens. Die Anteile an Kinder und Jugendlichen sind im Vergleich deutlich höher als im städtischen Durchschnitt. Gleiches gilt für die Bevölkerung der Altersspanne von 30 bis 45 Jahren. Dies deutet darauf hin, dass im Röthelheimpark Familien mit Kindern dominieren. Die Vermutung, dass es sich bei den Familien mit Kindern im Röthelheimpark um relativ junge Familien handelt, findet sich in den statistischen Daten bestätigt.

Betrachtet man unter den Familien die Anteile der Haushalte, in denen Kinder unter 6 Jahren leben (Familien in der Phase der Expansion), so liegt deren Anteil im Röthelheimpark bei 56,6%, während der gesamtstädtische Durchschnitt mit 43,2 % niedriger ist. Die durchschnittliche Kinderzahl ist mit 1,84 je Familie etwas höher als in der Gesamtstadt, wo es im Schnitt 1,64 Kinder sind. Familien mit Einzelkindern gibt es im Röthelheimpark seltener als in der übrigen Stadt. Unter der Hauptwohnungsbevölkerung des Röthelheimparks sind 11,4 % unter 6 Jahre alt – damit ist der Anteil an Kindern im Vorschulalter mehr als doppelt so hoch wie in der Gesamtstadt. Der Röthelheimpark ist hinsichtlich des Anteils der Vorschulkinder Spitzenreiter der statistischen Bezirke, gefolgt von Büchenbach-Nord mit einem Anteil von 8,6 %.

Reihenhäuser Quendelweg

Junger Bezirk
Wie bereits geschildert, unterscheidet sich die Alterszusammensetzung der Bevölkerung des Röthelheimparks deutlich von derjenigen der Gesamtstadt. Diese Besonderheit ist durch den Zuzug junger Familien bedingt und findet sich in dieser Ausprägung in Erlangen nur noch in Büchenbach-West, wo ebenfalls große Wohngebiete neu entstanden sind. Der Anteil an Kindern unter 6 Jahren ist in diesen Gebieten fast doppelt so hoch wie im städtischen Durchschnitt, während Einwohner, die 65 Jahre oder älter sind, weit unterrepräsentiert sind. Die 30- bis 50-jährigen – also die Elternjahrgänge – sind überdurchschnittlich stark vertreten. Das Durchschnittsalter im Röthelheimpark lag 2007 bei 31,3 Jahren. Damit ist der durchschnittliche Bewohner des Röthelheimparks fast zehn Jahre jünger als der „Durchschnitts-Erlanger“. Der Altersdurchschnitt der Gesamtstadt lag 2007 bei 41,1 Jahren.

Dies wird sich in den kommenden Jahrzehnten jedoch ändern. Der Röthelheimpark wird sich künftig von einem jungen Stadtteil den Werten der Gesamtstadt angleichen. Da der Wohnbau jedoch über mehr als 15 Jahre hinweg entwickelt wurde, wird keine Überalterung stattfinden, wie dies in anderen Stadteilen beobachtet werden kann. Vielmehr wird – ausgehend vom Siedlungsmodell - irgendwann ein Generationenwechsel stattfinden und somit wieder Raum für junge Familien entstehen.

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