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Informationen zu den einzelnen Baufeldern

Wohnquartier Alfred-Wegener-Straße

Das Baufeld „Alfred-Wegener-Straße“ liegt an der Nahtstelle zum bestehenden Stadtosten südlich der Artilleriestraße. In direkter Nachbarschaft befinden sich östlich die Montessori- Schule und die GGFA in ehemaligen Mannschaftsquartieren aus der Zeit zwischen den Weltkriegen. Der überwiegende Teil der ehemals vorhandenen Bebauung wurde jedoch zugunsten einer städtebaulichen Neuordnung abgebrochen. Westlich grenzen die denkmalgeschützten Gebäude der ehem. Artilleriekaserne an. Auf Grundlage eines Bebauungskonzeptes des Referates für Stadtplanung und Bauwesen wurde das ca. 2,2 Hektar große Baufeld mit Wohngebäuden bebaut. Dabei wurden die Grundzüge der ursprünglichen Form weitgehend erhalten: sechs Gebäude mit 4 Geschossen umgeben einen Innenbereich, welcher schachbrettartig mit Einfamilienhäusern bebaut wurde. Grundsätzlich wird das Gebiet über die beiden Stichstraßen von der Marie-Curie-Straße aus erschlossen. Ein großer Anteil an vorhandenen Bäumen konnte in den heutigen Straßenraum integriert werden.

Animation Alfred-Wegener-Straße

Die verdichtete Bebauung mit Einfamilienhäusern, welche lediglich Grundstücksgrößen um 290 m² aufweisen wurde möglich, da die Gebäude zum einen an zwei Grundstückgrenzen grenzständig und nahezu ohne Fenster errichtet wurden, zum anderen die Hauszeilen jeweils zueinander versetzt sind. Die Gärten sind dadurch kaum einsehbar. Zudem wurden die Parkierung und die Nebenanlagen der Gebäude um die innere Wohnbebauung so platziert, dass eine intime Wohnsituation entstehen konnte. Als „grünes Wohnzimmer“ des Quartiers wurde auf Grundlage des Freiraumentwurfs des Landschaftsplanungsbüros wgf aus Nürnberg ein intimer Quartierplatz errichtet, welcher als öffentliche Fläche mit einer angelagerten Spielfläche allen Bewohnern des Quartiers zur Verfügung steht.

 

Gesamtfläche – 2,2 Hektar (ha)
Wohneinheiten – Einfamilienhausbebauung 23 - Geschosswohnungsbau 112 – Einwohner (EW) – 295 – Dichte (GRZ/ Überbauung) – 0,32/ 32 % – (EW/ha) – 134
Flächenanteile – Bauland 71 % - Öffentliche Verkehrsfläche 24 % - Öffentliche Grünfläche 5 %
Bauzeit – 2006 bis 2009
Beteiligte Architekturbüros – Arch. Friedrich Biefang, Fritsch + Knodt & Klug ArchitektInnen
Beteiligte Bauträger – Hochtief Construction AG, Joseph-Stiftung Kirchliches Wohnungsunternehmen, Tiedtke Wohnbau GmbH, Vorrath Hausbau GmbH.

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