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Weitere Informationen zur Infrastruktur

Kindertagesstätten im Röthelheimpark

Die Lage und Verteilung der Kinderbetreuungseinrichtungen wurde bereits im Wettbewerbsbeitrag grundsätzlich vorgesehen. Dabei bestanden zwei Möglichkeiten: Die Konzentration von größeren Einrichtungen gemeinsam z.B. mit Schulen auf der einen Seite, die dezentrale Verteilung an den Quartiersgrünflächen auf der anderen. Beide Konzeptansätze wurden umgesetzt.

Die Versorgung des Stadtteils mit Einrichtungen für Kinder ist grundsätzlich gewährleistet. Insgesamt sind zahlreiche Einrichtungen wie Kinderkrippen, Kindergärten und –horte innerhalb des neuen Stadtteils entstanden. Nahezu alle Einrichtungen wurden durch die Stadt Erlangen gefördert, sei es durch direkte Zuschüsse oder durch ermäßigte Grundstückspreise. Dabei werden die Betreuungseinrichtungen in verschiedene Bereiche unterteilt: Betreuungseinrichtungen für unter 3 Jahre alte Kinder, Kindergartenplätze und Betreuungseinrichtungen für Schulkinder (insbesondere an den Schulen).

Bereits zeitlich gekoppelt mit der Umsetzung des Siedlungsmodells Erlangen wurde an der Johann-Kalb-Straße der fünfgruppige Erna-Zink-Kindergarten in zwei Bauabschnitten bis Sommer 2004 errichtet. Der Kindergarten kann bis zu 125 Kinder im Alter von 3 Jahren bis Schuleintritt aufnehmen.

Erna-Zink-Kindergarten

 

Betreuungseinrichtung „Kleiner Stern“ – SSP/ AWO
2005 folgte an der Ludwig-Erhard-Straße der Kiddy-Cube (errichtet durch die Arbeiterwohlfahrt). Der erste Bauabschnitt an der Kurt-Schumacher-Straße wurde auf Grundlage eines modularen Baukastenprinzips mit Holzbauweise und Elementfassade errichtet. Günstige und schnelle Herstellung bei größtmöglicher Flexibilität standen hier im Vordergrund. Die Erweiterung der Einrichtung wurde Ende 2010 fertig gestellt. Ein dritter Bauabschnitt ist weiter westlich geplant. Alle drei Einheiten werden durch einen überdachten Wandelgang verbunden und der Straßenraum so weitgehend geschlossen.

Betreuungseinrichtung Kleiner Stern

 

Betreuungseinrichtung "Kinderlaube" - Dürschinger Architekten - Siemens Wohnbau Gesellschaft - BDA Auszeichnung guter Bauten in Franken 2008
Im Laufe des Jahres 2007 wurde mit der Kinderlaube I eine Kinderbetreuungseinrichtung der Fa. Siemens an der Marie-Curie-Straße ihrer Bestimmung übergeben. Sie wurde mittlerweile südlich durch ein weiteres Gebäude an der Helene-Richter-Straße erweitert.

„Mit seiner hölzernen und lichtfilternden Außenhaut, der begrünten Laube und einer Landschaftsrampe ins Obergeschoss wird dieses „Haus für Kinder“ wesentlich durch die grünen Übergangsräume geprägt. Die innere und äußere Raumfolge gleicht dabei einer steigenden Raumschleife, die über eine große Spiel- und Landschaftsrampe wieder in die ebenerdigen Freibereiche mündet. So wird auch für die älteren Hortkinder der oberen Ebene der unmittelbare Zugang ins Freie zu einem besonderen Erlebnis. Die Kinderkrippe befindet sich eingerückt unter dem Landschaftsdach in geschützter, ebenerdiger Position. Das Erlebnis sich verändernder Kreisläufe in der Natur ist ein wesentlicher Bestandteil der kindlichen Entwicklung. So ist es auch gewünscht, dass dieses Haus dauerhaft mit der Natur verwächst, sich unter dem Tageslicht und den Jahreszeiten verändert. Die konstruktive Verwendung als auch die haptische Veränderung des Baustoffes Holz trägt dazu maßgeblich bei. Die zweite Haut aus filterndem Holz und Pflanzen dient der wirtschaftlichen und energetischen Bilanz.“
Auszug aus der Verleihung der Anerkennung zur Kinderlaube I.

Betreuungseinrichtung Kinderlaube

 

Integrativer Kindergarten Schenkstraße
An der Schenkstraße wurde im September 2010 ein neuer integrativer Kindergarten unter der Trägerschaft der Lebenshilfe (Bauherr Stadt Erlangen) mit 100 Plätzen in unmittelbarer Nähe der Georg-Zahn-Förderschule eröffnet. Der Entwurf für den Neubau stammt vom Architekturbüro Kosig & Kosig. Weitere Betreuungseinrichtungen befinden sich in der Franconian International School.

Integrativer Kindergarten Schenkstraße

 

Statistik
Ausgehend von den Gesamtzahlen für die Stadt Erlangen, liegt im Bereich Röthelheimpark ein hoher Anteil an Betreuungsplätzen vor, allerdings steht dieser Zahl auch ein hoher Bedarf gegenüber. Es wird davon ausgegangen, dass der kontinuierliche Zuzug junger Familien in den Röthelheimpark inzwischen seinen Höhepunkt überschritten hat und deshalb die weitere Entwicklung der Kinderzahlen in diesem Gebiet maßgeblich durch diesen Umstand beeinflusst wird. Entsprechend ist ein Absinken der Kinderzahlen dieser Altersstufe in den kommenden Jahren um ca. 10 % zu erwarten.

Die Versorgungsquote für Betreuungseinrichtungen für unter 3 Jährige für den Bereich Röthelheim und Süd liegt bei 43 % gegenüber einer Versorgungsquote für die Gesamtstadt von 27%.

Das Betreuungsangebot an Kindergartenplätzen ab 3 Jahren liegt bei einer lokalen Versorgungsquote von ca. 94 %. Dies entspricht weitgehend dem gesamtstädtischen Durchschnitt.

Die überwiegende Zahl der Betreuungseinrichtungen werden durch Dritte betrieben. Aufgrund der großen Konzentration von betriebsnahen Plätzen innerhalb dieses Planungsbezirkes sind allerdings die Vergleichsquote, die auf der Anzahl der im Planungsbezirk wohnenden Kindern basiert, hier nur bedingt als Vergleichsgröße heran zu ziehen.

Grafitti vor Integrativem Kindergarten

Kinderbetreuungseinrichtungen unter 3 Jahren
Krabbelstube „Kleine Flitzer“ Schenkstraße 174, Krippe – „Kleiner Stern I+II“ Ludwig-Erhard-Str. 15, Krippe – „Kinderlaube“ Marie-Curie-Str. 35, Krippe – „Kindernest“ Helene-Richter-Str. 3 – Gesamtanzahl Plätze: 192.

Kinderbetreuungseinrichtungen über 3 Jahren
Kindergarten - „Kleiner Stern“ Ludwig - Erhard - Str. 15, Erna-Zink-Kindergarten Johann-Kalb-Straße 15, Kindergarten - „Kinderlaube“ Marie-Curie-Str. 45, Kindergarten – „Kindernest“ Helene-Richter-Str.3, Integrativer Kindergarten - „Schenkstraße“ Schenkstr. 111a, Städt. Spielstube - „Röthelheimpark“ Schenkstraße 87/EG - Gesamtanzahl Plätze: 395.

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