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Weitere Informationen zur Infrastruktur

Gemeinbedarfseinrichtungen im Röthelheimpark

Die Verteilung der verschiedenen Gemeinbedarfseinrichtungen im Röthelheimpark wurde bereits mit dem Rahmenplan angelegt. Grundsätzlich liegen zwei Schulstandorte in diesem Stadtteil: der nördliche liegt an der Artilleriestraße. Dort befinden sich neben der Wirtschaftsschule der Stadt Erlangen die Montessori-Schule und die Franconian International School. Im Süden wurde zwischen 2003 und 2004 die Förderschule und heilpädagogische Tagesstätte der Lebenshilfe Erlangen e. V. an der Schenkstraße errichtet.

Gemeinbedarfsfläche an der Schenkstraße
Gemeinsam mit der Lebenshilfe e.V. und der Stadt Erlangen wurde im Februar 2000 ein Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil für den Neubau einer Förderschule, der auch eine städtebauliche Neuordnung des Bereichs vorsah ausgelobt. Der Entwurf des Würzburger Architekturbüros Kosig & Kosig wurde zur Realisierung für die Förderschule empfohlen und bildet die Grundlage für die städtebauliche Entwicklung des Bereichs. 2004 wurde die Georg-Zahn- Schule in Betrieb genommen.

Von denselben Architekten wurde auch der integrative Kindergarten weiter südlich errichtet. Er ist eine Kindertagesstätte, in der Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam betreut werden, er bietet Betreuungs- und Förderungsmöglichkeiten mit 100 Plätzen für alle Kinder. 2003 wurde zudem die Freizeitanlage „Silbergrasweg“ nach Plänen des Landschaftsplaner Ellinger aus Cadolzburg errichtet.

Als letztes Gebäude in diesem Baufeld wurde im November 2010 das Stadtteilhaus eröffnet.

Stadtteilhaus Röthelheimpark

Stadtteilhaus Röthelheimpark
Mit dem Neubau des Stadtteilhauses im Röthelheimpark wird die Bautätigkeit in diesem Bereich abgeschlossen und ein sozio-kultureller Raum geschaffen, der Integration fördern will.

Grundsätzlich gliedert sich der einheitliche Baukörper in zwei Nutzungsbereiche: Im Norden des schlanken Gebäudes kommt der Jugendclub und die Jugendarbeit unter, ab der Mitte sind das Kinder- und Jugendhaus sowie im Süden der Gebäudeteil für die künftige Stadtteilarbeit mit ihren Räumlichkeiten untergebracht. Der barrierefreie Neubau an der Schenkstraße nach Plänen des Architekturbüros Babler und Lodde aus Herzogenaurach präsentiert sich gegen Westen zweigeschossig, während ostseitig eine eingeschossige Gartenfassade den Übergang zur Freifläche moderiert. Jede Nutzungseinheit findet eigene Gartenflächen vor, zu denen sich die Gruppenräume im Erdgeschoss ausrichten. Jede Einheit erhält zudem ihr eigenes, zweigeschossig konzipiertes Foyer, das über einen Vorplatz an der Schenkstraße erschlossen ist. Geeint werden die einzelnen Nutzungsbereiche durch eine durchgängige, mittige Flurzone, die in Nord-Süd-Richtung verläuft.

Rund 1.600 m² wurden für die offene Kinder- und Jugend- sowie für soziokulturelle Stadtteilarbeit im 2,7 Mio. Euro teuren Stadtteilhaus am Röthelheimpark geschaffen.

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