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Aktuelle Meldungen

Schnelles Internet

Bevölkerung und Unternehmen fordern schnelles Internet. Doch was bedeutet das eigentlich? Wer benötigt was?

Während für die meisten Internetnutzer Download-Raten von 50 Mbit/s derzeit noch vollkommen ausreichend sind, benötigen andere heute schon deutlich mehr Bandbreite.

100 Mbit/s-Internet: Lohnt sicht das für mich?

Was unterscheidet den privaten vom gewerblichen Internetanschluss?

Welche Vorteile haben Glasfaserkabel?
Die Datenraten, die beim Internetnutzer ankommen, sind stark vom eingesetzten Kabelmaterial abhängig. Beim Einsatz von Kupferkabeln auf den letzten Metern zum Endpunkt kommen die Signale gedämpft an. Je länger diese Strecke ist und je mehr Nutzer angebunden sind, um so geringer wird die Bandbreite. Eine verlustfreie Übertragung ist nach dem heutigen Stand der Technik nur mit Glasfaserkabeln, die bis ins Haus reichen, möglich. Dadurch können Bandbreiten bis 1 Gbit/s erreicht werden. Mehr Informationen erhalten Sie im Internet z. B. unter www.glasfaser-internet.info oder www.elektronik-kompendium.de.

Wie ist der Ausbaustand des Glasfasernetzes der Erlanger Stadtwerke?
Ende 2018 sind ca. 30.000 Haushalte, davon 5.000 in den Vororten, mit Glasfaser erschlossen. In Neubaugebieten wird die Glasfaser heute bereits bis in die Wohnung verlegt. Die Nutzungsrate ist dort entsprechend hoch (z. B. Baugebiet 411 nahezu 100%).
In älteren Wohngebieten und bei geringer Wohndichte ist die Erschließung mit Glasfaser nur im Zuge der Erneuerung von anderen Versorgungsleitungen halbwegs wirtschaftlich durchführbar. Grabungsarbeiten allein für Glasfaser wären zu teuer, weil davon auszugehen ist, dass nicht alle den Glasfaseranschluss anschließend tatsächlich nutzen, sondern mit bereits bestehenden Internetanbindungen zufrieden sind. Auch stehen aktuell keine staatlichen Fördermittel für den Glasfaserausbau zur Verfügung, weil mit vorhandenen Kupferleitungen Bandbreiten über 30 MBit/s, in naher Zukunft sogar bis 250 MBit/s, erzielt werden.
Mit der Erschließung der Gewerbegebiete wurde bereits 1995 begonnen. Glasfaser ist deshalb heute in fast jedem Gewerbegebiet vorhanden. Jeder Betrieb, der einen Glasfaseranschluss haben möchte, kann ihn auch bekommen. Der wesentliche Kostenfaktor sind allerdings auch in den Gewerbegebieten die Grabungskosten, die insbesondere dann zu Buche schlagen, wenn nur ein einzelner Betrieb mit langen Leitungswegen erschlossen werden soll. Den Unternehmen wird deshalb empfohlen, gemeinsam zu handeln und gemeinsam die Glasfasererschließung zu beauftragen.

Wie kommt die Telekom voran?
Die Zukunft gehört auch nach Auffassung der Telekom der Glasfasertechnik. Dementsprechend wird von der Telekom künftig immer mehr Glasfaser bis zum Kunden gebaut werden. Aktuell baut die Telekom einige Neubauten in Erlangen mit FTTH aus. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten 3-5 Jahren auch in Bestandsgebieten sehr viel mehr Glasfaser durch die Telekom gelegt wird. Genaue Planungen, welche Gebiete wann gebaut werden, gibt es noch nicht. An den Konzepten wird aber gearbeitet.
Die Telekom verfolgt vorrangig ihre Supervectoring-Strategie auf Basis vorhandener Kupferkabel und hat Ende 2018 die mögliche Datenrate in weiten Teilen Erlangens bereits auf bis zu 250 Mbit/s erhöht. Diese Brückentechnologie wird den privaten Haushalten vermutlich noch auf Jahre hinaus ausreichen und „entschärft“ somit die Glasfaserdiskussion. 
Ausbaustand

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16.01.2019
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