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Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Peter König – Zyklen zum Schicksal

Zeichnungen/Graphitgemälde

Ausstellung im Kunstmuseum Erlangen

10. September – 8. Oktober 2006

Der Nürnberger Künstler Peter König (geb. 1953) widmet sich in seiner Ausstellung „Zyklen zum Schicksal“ Inhalten mit stark autobiografischem Hintergrund. Aus kleinen mit Kugelschreiber ausgeführten Ideenskizzen entwickelt er die bekannten, für den klassischen Begriff der Zeichnung ungewöhnlich großen Graphitgemälde, die trotz ihres Formates höchste Präzision in ihrer Erscheinung und Binnenzeichnung aufweisen. Nichts bleibt dem Zufall überlassen, Spontaneität scheint angesichts der Akribie der Werke nicht möglich zu sein.

Die Mensch-Maschinen-Kombinationen zeigen Peter König inhaltlich wie technisch als Virtuosen mit feinsinnigem Humor, der oft nur auf den zweiten Blick erkennbar ist. Deutlich spürbar ist sein Interesse sowohl an der Anatomie des Menschen, als auch an der Welt der Hochglanzmaschinerie. Die großformatigen Farbzeichnungen fungieren als Bindeglied zwischen den kleinen Kugelschreiberskizzen und den Graphitgemälden. Erst wenn deren Inhalte und emotionale Ebenen aussagekräftig genug sind, widmet sich Peter König der Ausführung des Themas als Graphitgemälde.

Banale Titel bewahren den Künstler vor allzu intensiven Fragen über die Aussagen der Bilder. Er legt Wert auf ein emotionales Herangehen an seine Werke. Der Betrachter soll den Sinn eher erfühlen als intellektuell reflektieren.

Vernissage am Sonntag, 10. September, 11 Uhr

Es sprechen:
Barbara Leicht M. A., Kuratorin
Prof. Dr. Rainer Beck, Hochschule für Bildende Künste Dresden

 

08.09.2013
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