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Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Landschaft pur
Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums

Ausstellung im Kunstmuseum Erlangen

1. – 29. Juni 2008

Die Ausstellung „Landschaft pur” zeigt über 100 Kunstwerke aus fünfzig Jahren — Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik — von 43 Künstlern und Künstlerinnen, die alle in der Metropolregion Nürnberg zuhause sind. Bis auf wenige Wunschbilder, die das Kunstmuseum noch erwerben möchte, stammen alle Exponate aus eigenen Beständen.

Hans Jürgen Kleinhammes: Metaphysische Landschaft - 2 Kuben, 1972, Öl/Lw.Franz Wörler: ohne Titel, Zeichnung

Gisela Aulfes-Daeschler, Diego Bianconi, Chris Bruder, Wolfgang G. Bühler, Toni Burghart, Jutta Cuntze, Jakob Dietz, Michael Engelhardt, Barbara Flesch-Haensell, Walter Förster, Bernhard Maria Fuchs, Christoph Gerling, Otto Grau, Barbara Gröne-Trux, Ernst Haas, Lydia Hasselt, Friedrich Herlt, Brigitta Heyduck, Udo Kaller, Rüdiger Keuth, Hans Jürgen Kleinhammes, Peter Lang, Andreas Legath, Roger Libesch, Ernst Neukamp, Hans Otto, Bernhard Postner, Robert Reiter, Thomas Richter, Gerhard Rießbeck, Andi Schmitt, Oskar Stanik, Hans Joachim Stenzel, Walter Thaler, Rainer Thomas, Cilly Vosswinkel, Erika Wiener, Franz Wörler, Barbara Wolfrum, Katja Wunderling, Hans Zahn und Erika Zimmermann.

Gemälde von Barbara Gröne-TruxGemälde von Michael Engelhardt

Zur Vernissage sprechen:

Begrüßung: Bernd Nürmberger
Einführung: Dr. Jürgen Sandweg, Kurator

Christoph Gerling: ohne Titel, Diptychon, 2008, Öl/Lw.Bernd Maria Fuchs: Windende Wolken, 2002, Öl/Lw

„Eine Ausstellung wie ein Spaziergang”: So umfangreich der beteiligte Künstlerkreis, so differenziert zeigen sich die Haltungen gegenüber dem Sujet Landschaft.

„Sie reichen von der neo-expressiven Malerei der 1950er Jahre bis zur Abstraktion, kühler Sachlichkeit und zu fotorealistischen Detailaufnahmen, ohne dass sich die Zuordnung zu irgendwelchen Stilen aufdrängen würde. Was vielmehr auffällt, wenn man nach Zusammenhängen sucht, ist eine gewisse Unbekümmertheit vor dem Motiv, die sich um sämtliche Theorien über die Fragwürdigkeit von Wirklichkeit nicht schert. [...]

Landschaftsmalerei ist ein Versuch, sich das Fremde vertraut zu machen, weil das Fremde die Vorstellung von den eingefahrenen Sichtweisen befreit. Bilder sind Projektionen der Phantasie, die erst Wirklichkeiten schafft. Und die Landschaft ist der bilderträchtigste Projektionsraum für die Vorstellungen, ein Projektionsraum, der auch in zeichenhaft reduzierten Abstraktionen stets geöffnet bleibt.

Landschaftsmalerei ist, wie diese Ausstellung eindringlich belegt, vor allem Augenlust.”

Kurt Jauslin, Erlanger Nachrichten vom 3.6.2008

 

 

 

 

 

 

08.09.2013
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