Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Oskar Koller: Licht & Farbe
Acrylbilder – Aquarelle – Collagen

Eine Ausstellung der Oskar Koller Stiftung im Kunstmuseum Erlangen

7. September 5. Oktober 2008

In der Ausstellung präsentiert die Oskar Koller Stiftung einen Querschnitt durch das große Œeuvre des 2004 verstorbenen Malers.

Gezeigt werden bekannte Werke wie seine beliebten Blumenaquarelle, Impressionen von seinen verschiedenen Reisen, Collagen sowie eher unbekannte Gemälde wie die „Kosmischen Bilder” aus den 70er Jahren bis zum Jahr 2004.

Zur Vernissage sprechen:

Grußworte: Bernd Nürmberger | Herbert Koller
Einführung: Erich Schneider, Leiter der Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt

Oskar Koller: Sitzende GestaltOskar Koller: Stoffladen

Erich Schneider sieht in Kollers Werk das eines „Magiers des Lichtes”, „der bei aller Abstraktion die Natur hinter den Bildern erahnen lasse, Bilder, die federleicht konstruiert seien, die aber trotzdem das genaue Studium des jeweiligen Sujets erahnen ließen. In Kollers Werk seien die beeindruckenden Impressionen der bereisten Länder eingeflossen, Länder voller Licht und Farbe” (Peter Millian, Erlanger Nachrichten vom 8.9.2008).

„Oskar Koller gehört gewiss zu den Klassikern der fränkischen Malerei des 20. Jahrhunderts. Klassisch nicht nur aufgrund seines unbestrittenen künstlerischen Ranges, sondern auch durch die Selbstsicherheit einer Malerei, die sich in der Tradition der Moderne aufgehoben weiß und sie auch nirgends in Frage stellt. [...] Trotz der formalen Abstraktion seiner Bilder ist Koller nie tatsächlich ungegenständlich gewesen. Dafür sorgt schon das Licht, das immer gegenständlich assoziierte Bildräume schafft. [...] Die in den Bildern waltende Harmonie von Licht und Farbe beruht darauf, dass der Gegensatz zwischen Abstraktion und Gegenstand in einer Synthese zu überwinden war. [...] Koller erreichte die Synthese durch einen klassischen Versöhnungsakt zwischen der impressionistischen Lichtmalerei mit der expressionistischen Farbabstraktion.” (Kurt Jauslin, Erlanger Nachrichten vom 11.9.2008)

08.09.2013
» zurück zur Übersicht

Kontakt