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Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Claus-Peter Wrede
Erde, Himmel und Planeten

Ausstellung im Kunstmuseum Erlangen

16. November — 14. Dezember 2008

Die Werke des Künstlers Claus-Peter Wrede widerspiegeln dessen Naturbegeisterung und seine Sehnsucht nach Landschaft. Verbunden mit der Frage der (Un-)Endlichkeit weisen sie romantische Tendenzen auf. In den Werkgruppen „Himmel und Erde“, „Duos“, „Licht“ und „Planeten“ zeigen sich allgemeine Aspekte der Landschaftsmalerei, die nicht topografisch zuzuordnen sind.

Neben dieser inhaltlichen spielt die formal-ästhetische Ebene im Oeuvre Wredes eine bedeutende Rolle, denn Farben, Kontraste sowie Formen und pastose Binnenstrukturen sind für ihn der eigentliche Anreiz zur Bildgestaltung.

Wrede experimentiert mit motivischen Wiederholungen, er betreibt Farbforschung, mit der er das Thema „Landschaft“ durch Variationen innerhalb seiner Werkgruppen analysiert.

Die Bilder sind Träger eines gewissen Geheimnisses und offenbaren jenes nicht unmittelbar dem Rezipienten. Dies geschieht durch die zurückhaltenden Mittel des Künstlers und die während des Werkprozesses entstandenen Übermalungen.

Der Betrachter kann frei assoziieren und aus seiner eigenen Erfahrung schöpfen.

Claus-Peter Wrede

Claus-Peter Wrede
geboren am 8.12.1938 in Erlangen
1955 58 Ausbildung zum Lithographen
Zeichenunterricht an der Berufsoberschule in Nürnberg
1972 Mitbegründer des „Zentrums für künstlerische Kommunikation Erlangen“
1975 Ehrendiplom der Künstlervereinigung „Arts et Lettre de Belle Fontaine“ Paris
1978 Kulturförderpreis der Stadt Erlangen
Mitglied der Künstlergruppe „Der Kreis“ Nürnberg, im Kunstverein Erlangen und im Kunstmuseum Erlangen
lebt und arbeitet in Eckental bei Nürnberg.


 

08.09.2013
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