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Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Architektur: Konzepte, Konkretisierungen, Kunst
– in, aus & um Erlangen

Ausstellung im Kunstmuseum Erlangen

18. Oktober 15. November 2009

Nach den vielbeachteten Ausstellungen des Kunstmuseums Erlangen zu den Themen „Kunst der Keramik“ und „Textilkunst“ bringt diese Ausstellung dem Publikum die „Baukunst“ an ausgewählten Erlanger Beispielen nahe.

Über die Notwendigkeit und Nützlichkeit hinaus beansprucht ja jedes Bauwerk alle unsere Sinne. Dies fängt bei der Straßen- und Platzgestaltung wie auch den Vorgaben der Stadtplanung für Bauvorhaben an und hört bei Kunst am & im Bau und Denkmalschutz nicht auf.

Die präsentierten Architekturbeispiele sollen die Besucher mit Blick auf gelungene Lösungen sensibilisieren.
Nicht zuletzt soll indirekt angesichts vieler guter Beispiele aus dem universitären Bereich auf den Mangel guter Kunst im öffentlichen, von Stadtrat und Stadtverwaltung zu gestaltenden Raum hingewiesen werden.

Gezeigt werden Aspekte der städtebaulichen Entwicklung Erlangens von 1945/50 bis heute und künstlerische Konzepte von Fredder Wanoth und TRIOOO (Birgit Bossert, Brigitte Liebel, Annette Voigt) zu Stadtplanung, Architektur und Innenarchitektur.

Neben den architektonischen Schwerpunkten Röthelheimpark, Universität und den ARCADEN werden Beispiele der In-und Auslandsbauten der Siemens AG präsentiert.

Zu den Siemens-Auslandsbauten ist ein Katalog des ehemaligen Siemens-Architekten Werner Schäfer erschienen (10 €).

Agglomeration I (Fredder Wanoth)Wohnraum, Gehraum, Denkraum (Installation Voigt)

Zur Vernissage am 18. Oktober sprechen:

Begrüßung: Dr. Jürgen Sandweg
Einführung: Prof. Dr. Hartmut Niederwöhrmeier, freier Architekt BDA

„Die Kontraste zwischen den ausgestellten künstlerischen Arbeiten und einer umfangreichen Dokumentation zur Baukunst in Erlangen (dargestellt durch herausragende Objekte der Universität, privater und kommunaler Projekte sowie der Siemens AG in Erlangen und im Ausland), zur Kunst im öffentlichen Raum und zur Stadtplanung anhand der Entwicklung im Röthelheimpark und in Büchenbach machen den besonderen Reiz dieser Schau aus.

Das Machbare der Architektur trifft hier auf Wunschvorstellungen, auf satirische Annäherungen, auf ungewohnte Ästhetik und fantastische Utopien. Der große Aufwand für diese Schau hat sich gelohnt.”

(Erlanger Nachrichten vom 21.10.2009)

Begleitprogramm:

Sonntagsführungen mit Diskussion (jeweils um 11 Uhr):

25.10. Erich Mondon, Architekt, „Stadtplanung am Beispiel Erlangen-West & Röthelheimpark”
  1.11. Prof. Hubert Kress, Architekt BDA, „Konzepte konkret”
  8.11. Christof Präg, Architekt BDA, „Universitätsprojekte im Nord- und im Südgelände”
15.11. H. Kress / C. Präg / J. Sandweg, „(Selbst) Kritisches zur Ausstellung”  

Künstler-Gespräche:
Moderation: Barbara Leicht / Jürgen Sandweg
Freitag 23.10. 18 Uhr Fredder Wanoth
Freitag 30.10. 18 Uhr TRIOOO (Birgit Bossert / Brigitte Liebel / Annette Voigt)

08.09.2013
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