Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Hommage à Toni Burghart, Jules Stauber, Franz Vornberger

Ausstellung im Kunstmuseum Erlangen

22. November 13. Dezember 2009

Ein Jahr nach ihrem Tod zeigt das Kunstmuseum Erlangen Werke von Toni Burghart, Jules Stauber und Franz Vornberger aus seinen eigenen Beständen.

Toni Burghart, Mohnfeld

Schon zu ihren Lebzeiten waren die drei renommierten Nürnberger Künstler mit dem Erlanger Kunstmuseum, das ihnen auch 2003 resp. 2005 große Einzelausstellungen gewidmet hat, freundschaftlich verbunden. Sie haben der Sammlung immer wieder wesentliche Werke überlassen.

Das Kunstmuseum besitzt demnach einen profunden Bestand aus dem Œuvre dieser drei Künstler: etwa 120 Druckgraphiken, Aquarelle und Gemälde von Toni Burghart, ca. 800 Zeichnungen und Radierungen von Jules Stauber und ca. 400 Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken von Franz Vornberger.

Allen drei Künstlern gemeinsam ist, dass sie bis ins hohe Alter ihren eigenen unverwchselbaren Stil entwicklen konnten.

Toni Burghart, der witzige Sprach- und Bilderfinder, wurde zur „malerischen Ikone des Nürnbergischen, nicht immer zur Freude der Lokalpatrioten, wenn er Dürer parodierte oder an Tabus der Nazi-Vergangenheit rührte". 

Jules Stauber, Cartoon, Collage, 1960er jahre

Jules Stauber, der weit über seine Wahlheimat Nürnberg hinaus bekannte Schweizer Cartoonist, „verfügt über einen untrüglichen Blick für die Komik, die das unlösbare Missverstehen zwischen Menschen und zwischen Menschen und Tieren produziert. Die Versuche, die wechselseitige Nutzbarkeit zu entdecken, führen geradewegs zum Nonsense”.

Erwähnenswert ist auch die Zugabe: Stoffcollagen von Christa Stauber, der Witwe des Cartoonisten, „hochoriginelle Parchwork-Arbeiten voller Witz und Poesie".   

Franz Vornberger, David und Goliath, Diptychon, Öl/Lw., 1989/98

Franz Vornberger hingegen malt Alpträume ohne humoristische Absicht. „Seine gewalttätige Welt wird von dem Gesetz regiert, dass der Mensch des Menschen Wolf ist.” Unschuld gibt es nicht. 

(Zitate: Kurt Jauslin, vgl. Erlanger Nachrichten vom 25.11.2009).

Die Ausstellung, von Dr. Jürgen Sandweg, dem Kurator der Sammlung, in Zusammenarbeit mit Barbara Leicht M.A. konzipiert, bietet einen aparten, liebevollen Blick auf einige Schwerpunkte im Schaffen der drei großen Künstler, deren Werk in der Bildenden Kunst der Metropolregion nach 1945 seinen festen Platz behalten wird.

Zur Vernissage am Sonntag 22.11 um 11 Uhr sprechen:

Begrüßung: Barbara Leicht
Einführung: Dr. Jürgen Sandweg


Weihnachtssonderverkauf von Kunstwerken

Wie jedes Jahr bietet das Kunstmuseum vor Weihnachten Kunstwerke zu erschwinglichen Preisen an. Hierzu lädt es alle Kunstliebhaber, die auch Kunst verschenken möchten, herzlich ein.  

 

08.09.2013
» zurück zur Übersicht

Kontakt