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Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Jürgen Durner
Disappearance: Der transparente Spiegel

Ausstellung im Kunstmuseum Erlangen

17. Januar 14. Februar 2010

Die Ausstellung zeigt Werke des Malers Jürgen Durner, die den atmosphärischen Grenzbereich zwischen nächtlichen Straßenszenen und Innenräumen subtil beschreiben. Das Phänomen der Spiegelung und die gleichzeitige Transparenz der modernen Glasbauten stehen im Mittelpunkt dieser Bilder, deren Farbigkeit der Künstler virtuos potenziert.

Seit 1992 ist der Spiegel eines der ersten und größten Mysterien des menschlichen Daseins und zugleich grundlegende Metapher für den Menschen in seiner Selbstbeziehung in Jürgen Durners malerischem Werk präsent. Im Zentrum seiner Arbeit stehen verspiegelte Glasscheiben, deren Reflexe das sichtbare Geschehen überlagern und so eine irritierende Verdichtung der alltäglichen, städtischen Erscheinungswelt schaffen. 

Die Komplexität dieser Gemälde ist kongruent zur Komplexität der Großstadt. Alles ist mit einem Reflex versehen, der dem Betrachter jede Eindeutigkeit verwehrt. Dabei wird insbesondere das künstliche Licht zum führenden Ausdrucksträger und bildet zusammen mit tiefem Dunkel der Nacht einen Pol, aus dem heraus alles entsteht.

Jürgen Durner hat als Meisterschüler von Christine Colditz an der Nürnberger Kunstakademie studiert und lebt inzwischen in Berlin. 

Parallel zur Ausstellung des Kunstmuseums Erlangen zeigt die „kunst galerie fürth” weitere Aspekte aus Durners Werk unter dem Titel:
„Disappearance Der hermetische Spiegel” (15.1. 14.2.2010).

Zu der Doppelausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit Texten von Ludger Derenthal, Hans-Peter Miksch und Hubert Sowa sowie einem Interview von Barbara Leicht mit Jürgen Durner (Kerber-Verlag, 38 €).

Zur Vernissage am 17. Januar sprechen:

Begrüßung: Barbara Leicht M.A.
Einführung: Hans-Peter Miksch, Leiter der kunst galerie fürth

08.09.2013
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