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Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Figurative Kunst
Aus der Sammlung des Kunstmuseums

Ausstellung im Kunstmuseum Erlangen

28. Februar – 28. März 2010

Nach „Landschaft pur“(2008) und „ungegenständlich“ (2009) gibt das Kunstmuseum zum dritten Mal einen umfangreichen thematischen Einblick in seine Sammlung, die seit rund zehn Jahren stetig gewachsen ist. Denn das Kunstmuseum Erlangen ist primär nicht ein apartes Ausstellungsforum, sondern eine bedeutende Sammlung regionaler Kunst nach 1945.

Diesmal sind 146 ausgewählte Werke von 48 Künstlern und Künstlerinnen zu sehen, deren malerischer und zeichnerischer Umgang mit der menschlichen Figur avantgardistisch oder konventionell, gesellschaftskritisch oder ästhetisch ist. Dazu kommt ein breites Spektrum großer und kleiner Skulpturen in Bronze, Fayence, Gips und Ton.

In den ehemaligen Räumen der Oskar Koller-Stiftung zeigt das Kunstmuseum Akt-Fotografien von Bernd Böhner, Helmut Lederer und Heiko Marenda.

Zur Vernissage am Sonntag 28.2. um 11 Uhr sprechen:

Begrüßung: Barbara Leicht M.A.
Einführung: Dr. Jürgen Sandweg

 

Kurt Jauslin in den „Erlanger Nachrichten”  vom 2.3.2010:

 

Die opulente Ausstellung vermittelt Einsichten in die komplexen Zusammenhänge der regionalen Kunst, wie sie in dieser Vielfalt sonst nirgends geboten werden. ... Streng formal auf den Aufbau der Figur konzipierte Arbeiten kontrastieren mit erzählerischen Bildordnungen, hochexpressive Lösungen stehen fotorealistischen Bildräumen gegenüber. Dies alles in einer zwanglosen Ordnung, die gleichwohl in einen stets präsenten Dialog der Bilder und Plastiken mündet. ...

Die unmittelbare Wirkung dieser Ausstellung beruht nicht zuletzt darauf, dass die Anthologie der Bilder, trotz aller zeitlichen und stilistischen Differenzen, den Eindruck einer absoluten Gegenwärtigkeit erweckt. Vielleicht spiegelt sich darin sogar eine spezifisch fränkische Mentalität, die sich lieber an die sicht- und greifbare Wirklichkeit der Erscheinungen hält und mit den Spekulationen der Abstraktion nicht viel anfangen kann.

Wer sich für die Kunst der Metropolregion interessiert, sollte sich die Ausstellung unbedingt ansehen: So bald wird sie in dieser Fülle und Präsenz nicht wiederholbar sein.


 

08.09.2013
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