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Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Soul Train – Positionen der Zeichnung:
Michael Jordan und Roger Libesch

Ausstellung im Kunstmuseum Erlangen

22. Mai – 19. Juni 2011

Vernissage am Sonntag 22. Mai um 11 Uhr

Die neue Ausstellung des Kunstmuseums widmet sich dem Thema der Zeichnung. Sie präsentiert Werke der Erlanger Künstler Michael Jordan und Roger Libesch, für die aktuelle Ereignisse, wie der Reaktorunfall in Japan und die politischen Umwälzungen in der arabischen Welt, Inspirationsquellen waren.

Dabei entstehen die Zeichnungen größtenteils erst an Ort und Stelle: 
Roger Libesch hat etwa eigens eine Wandzeichnung in einem zentralen Raum angefertigt. Erstmalig erhalten Künstler die Möglichkeit, im Kunstmuseum so zu arbeiten. Für die Zeit der Ausstellung dienen hier Jordan und Libesch zwei Kabinette als temporäre Ateliers. Die Besucher können die Ausstellung auch als „work in progress“ erfahren.

Michael Jordan wird die ganzen vier Wochen im Kunstmuseum jeweils donnerstags und freitags von 15 bis 17 Uhr und Roger Libesch bis zum
9. Juni jeweils dienstags und mittwochs anzutreffen zu sein. Darüber hinaus suchen beide so oft wie möglich vor Ort an neuen Werken zu arbeiten.

Zur Vernissage sprechen:

Begrüßung: Dr. Dieter Rossmeissl, Kulturreferent der Stadt Erlangen
Einführung: Barbara Leicht M.A.

Michael Jordan *1972 Erlangen, lebt und arbeitet in Fürth

Michael Jordan: Holzhöhle

Das Œuvre des Zeichners Michael Jordan lässt sich zwischen Kunst und Comic einordnen.

Die aus der Beobachtung vieler Facetten der Gesellschaft gewonnenen Gespinste entwickelt er zeichnerisch zu ungewöhnlichen und gewöhnungsbedürftigen Geschichten weiter.

Motive, die sich in unserer Erinnerung aus Historie und Gegenwart angesammelt haben, werden zu Elementen von Jordans sonderbaren Erzählungen. So entstehen Episoden, die bewusst als Sequenzen gestaltet sind und am ehesten Comics genannt werden dürfen. Höchste zeichnerische Präzision und gewollter Dilettantismus lassen sich zeitgleich in den Werken finden.

www.ansichten-des-jordan.de

Roger Libesch *1963 in Australien, lebt und arbeitet in Erlangen

Roger Libesch

Eigentlich ist Libesch ein Maler und zudem ein eifriger Erzähler ohne Worte. Mehrere Erzählstränge und ein Gewirr von parallelen Handlungen kennzeichnen seine Geschichten, deren Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zugleich stattfinden. Sicher und routiniert setzt er seine Stories in Szene, egal ob er nun im kleineren Format arbeitet oder überdimensional an einer Wand.

Libeschs Malerei und Zeichnung sind stark beeinflusst von Comics. Er generiert seine Charaktere und Motive selbst. Gerne nähert er sich dabei formal der asiatischen Kultur, ohne dabei die Mode der Manga-Malerei zu adaptieren. Auch wirft er den Blick zurück auf Facetten der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Seine Inspirationsquellen sind der Puls des täglichen Lebens, das Banale, die Plastik-Pop-Kultur, in der auch er aufwuchs.

www.rogerlibesch.de

Unter dem Motto „Soul Train — Positionen der Zeichnung“ stellen fünf öffentliche Institutionen und Privatgalerien der Metropolregion unterschiedliche Auffassungen und Spielarten der Zeichnung vor. Beteiligt haben sich insgesamt elf Künstlerinnen und Künstler aus der Region, aber auch aus dem Rest Deutschlands und der Schweiz. Die anderen Stationen des Kooperationsprojektes sind die „kunst galerie fürth” , das „Galeriehaus Nord” und die „Galerie Lutz” in Nürnberg sowie die „Städtische Galerie im Bürgerhaus” in Schwabach.

Finissage im Kunstmuseum am Sonntag 19. Juni um 11.30 Uhr:

Lesung von regionalen Autoren in Kooperation mit dem Literaturverein „blumenfresser e.V.“


 

08.09.2013
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