Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Kunstmuseum – Ausstellungsarchiv

Schwarztruhe & Parade

Ausstellungen im Kunstmuseum zum 17. Internationalen Comic-Salon Erlangen

26. Mai – 26. Juni 2016
 

Ausstellungsplakat (Bildmotiv: Béla Faragó)Zum fünften Mal präsentiert das Kunstmuseum Erlangen (KME), als hochkarätige Begleitung des 17. Internationalen Comic-Salons Erlangen (ICS), gesellschafts-, kunst-, kultur- und ideologiekritische Werke von acht regionalen CCC-Künstlern.

Ein der Sparte Cartoon & Caricature & Comic generell innewohnender ironischer Grundton im Umgang mit der „hohen Kunst“ steht diesmal im Zentrum dieser Ausstellung. Damit sind ebenso bilderfeindliche wie bilderfreundlichen Tendenzen impliziert.

Assad Bina Khahi, ein Newcomer im KME, ist ein Zeichner mit einem eleganten und kraftvollen Strich. Sein Werk darf nicht auf seine Fundamentalismus-Kritik reduziert werden, auch wenn sie im Fokus der Ausstellung steht.

Klaus D. Engelke entfaltet erneut phantasievolle Comic-Erzählungen, ebenso akkurat wie virtuos in dreidimensionaler Leporello-Form gezeichnet.

Unangefochtener Protagonist diesmal ist Béla Faragó: Er nimmt mit großen Formaten seiner Zeichnungen und Gemälde „Künstler“ und „Kunstliebhaber“ aufs Korn – à la Rowlandson und Daumier.

Michael Jordan, erneut Gast in einer CCC-Ausstellung, liefert bislang unbekannte Arbeiten.

Roger Libesch, in der vorletzten KME-Ausstellung („lights & liquids“) mit vier großen Tableaus vertreten, steuert erneut als Tableau eine gemalte Skizzenfolge voller comichafter Überraschungen bei.

Christian Orendt, aktuell mit einer über 100-seitigen neuen Publikation im „Verlag für moderne Kunst/Wien“ vertreten, fordert mit seinem Bild- und Sprachwitz unsere ganze Aufmerksamkeit heraus.

Volker Schildmann präsentiert kulturkritische und geist-reiche Gipsfiguren(gruppen), die überzeugend belegen, dass „Caricature“ auch dreidimensional, haptisch sein kann.

Und Jules Stauber, schweizerisches Urgestein im fränkischen Cartoon, ist schließlich mit ausgesuchten Zeichnungen vertreten, deren schwarzen Humor er zeitlebens nicht ausgestellt haben wollte.

Unter Downloads finden Sie die Einladungskarte zur Ausstellung.

Parallel ist die Ausstellung „Parade“ mit Werken der flämischen und niederländischen Künstler-Gäste des Comic-Salons (Olivier Schrauwen, Brecht Evens, Ben Gijsemans, Simon Spruyt und Guido van Driel) zu sehen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Web-Seite des ICS (hier unter Links).

Vernissage am Donnerstag 26. Mai um 16 Uhr

Öffnungszeiten: Di. – Fr. 11 – 18 Uhr, Sa./So/feiertags 11 – 16 Uhr
Sonderöffnungszeiten zum Internationalen Comic-Salon:
Do. 26. Mai 12 – 19 Uhr, Fr./Sa. 27./28. Mai 10 – 19 Uhr, So. 29. Mai 10 – 18 Uhr

Kunstmuseum Erlangen, Loewenichsches Palais, Nürnberger Str. 9, 91052 Erlangen, Tel. 09131 / 204155

25.10.2016
» zurück zur Übersicht

Kontakt