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Das Stadtarchiv stellt sich vor

Die Aufgaben des Stadtarchivs

Das Stadtarchiv ist das offizielle Gedächtnis Erlangens.

Als zentrale Einrichtung der Stadtverwaltung  übernimmt es laufend die amtlichen Unterlagen zur dauerhaften Aufbewahrung. Darüber hinaus erwirbt es durch Ankauf und Schenkungen Vereins- und Firmenarchive, Familiennachlässe und Erlangensien aller Art. Daneben besitzt es eine vielseitige Sammlung von Büchern, Zeitungen, Münzen, Medaillen, Ansichtskarten, Fotografien und vielem mehr. Durch diese Tätigkeit kann das Stadtarchiv die Überlieferung der Vergangenheit und Gegenwart für zukünftige Generationen maßgeblich gestalten. Der derzeitige Bestand umfasst eine Größenordnung von 5,5 Regalkilometern oder etwa 55 Mio. Blätter.

Zu den Hauptaufgaben des Stadtarchivs gehören die dauerhafte Aufbewahrung und Erschließung seiner Bestände, die Führung und Ergänzung der archivischen Sammlungen und Dokumentationen, besonders der Stadtchronik und der zeitgeschichtlichen Sammlung, die Bereitstellung von Unterlagen und Informationen für Archivbenutzer, die Erforschung der Geschichte Erlangens, die Mitwirkung an der Denkmalpflege sowie die historische und politische Öffentlichkeitsarbeit.

Das Stadtarchiv gibt zusammen mit dem Heimat- und Geschichtsverein die „Erlanger Bausteine“ die einzige periodische wissenschaftliche Publikation zur Erlanger Stadt- und Regionalgeschichte, heraus und war zum Beispiel beteiligt an den Ausstellungen und Publikationen zum 300jährigen Jubiläum der Neustadt Erlangen im Jahr 1986, zum 250jährigen Jubiläum der Friedrich-Alexander-Universität im Jahr 1993 sowie zum 1000jährigen Stadtjubiläum Erlangens im Jahr 2002. Hervorzuheben ist darüber hinaus die eigene Schriftenreihe des Stadtarchivs.

Neben der Forschung, die das Stadtarchiv selbst leistet, unterstützt es auch heimatkundliche und wissenschaftliche Forschungen und gibt auf Anfragen Auskunft zur Stadt-, Universitäts-, Wirtschafts- und Regionalgeschichte sowie zur Personen- und Familienforschung.  Auch anderen kulturellen Einrichtungen steht es als Kooperationspartner für Ausstellungen u.ä. und als Berater in Fragen der Schriftgutverwaltung und Bestandserhaltung zur Verfügung.

Als Amt innerhalb der Stadtverwaltung ist das Stadtarchiv auch Ausbildungsort für den Beruf „Fachangestellte/r für Medien und Informationsdienste (FaMI)“. In Kürze werden wir unsere beiden Azubis und ihre Ausbildung auf dieser Seite vorstellen.

Durch die Beteiligung an der gegenwärtig in der Stadtverwaltung durchgeführten Verwaltungsreform (Digitalisierung des Schriftverkehrs, dauerhafte Aufbewahrung von EDV-Datensätzen) nimmt das Stadtarchiv nicht zuletzt auf die Gestaltung und Überlieferung des zukünftigen amtlichen Schriftguts Einfluss. Durch die Übernahme ausgewählter Bestände bestimmt das Stadtarchiv in der Gegenwart was kommende Generationen über die Vergangenheit erfahren und kann sich so an der Entwicklung der Zukunft beteiligen.

06.02.2012
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