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Aufgrabungen (Sondernutzungen)

Für Aufgrabungen in öffentlichen Verkehrsflächen sind Bedingungen und Auflagen zu beachten.

Antragstellung

Der Antrag ist ausschließlich an das Straßenverkehrsamt per Fax: 09131 86 77 1653 oder per Mail an aufgrabungen@stadt.erlangen.de zu übermitteln bzw. persönlich in der Nägelsbachstraße 26, 5. OG, Zimmer 506, abzugeben oder zu übersenden. Dem Antrag sind die nach § 45 Abs. 6 StVO erforderlichen Verkehrszeichenpläne ggf. auch Signallage- und Signalzeitenpläne beizufügen. Eine parallele Antragstellung bei der Erlanger Stadtwerke AG ist nicht mehr möglich.

Für die Antragstellung stehen zwei Anträge zur Verfügung. Der "Störungsantrag" (Anzeige einer bereits erfolgten/begonnen Aufgrabung an öffentlichen Straßen und Wegen im Stadtgebiet Erlangen, Seitenumfang 1) und der eigentliche "Aufgrabungsantrag" (Antrag auf Verkehrsrechtliche Anordnung und Sondernutzung an öffentlichen Straßen und Wegen im Stadtgebiet Erlangen, Seitenumfang 2).

Damit eine zeitnahe und reibungslose Bearbeitung des Antrages gewährleistet wird, ist dieser vollständig ausgefüllt und rechtzeitig (mind. drei Wochen vor Beginn der Arbeiten) mit detaillierten Planunterlagen der Arbeitsstelle beim Straßenverkehrsamt einzureichen. Wir weisen darauf hin, dass bei Arbeiten im Bereich von Lichtsignalanlagen die Abteilung Verkehrsplanung mit herangezogen werden muss. Die Bearbeitung kann dann bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen. Wir bitten dies bei der Antragstellung zu berücksichtigen.
 

Antragsbearbeitung

Die Bearbeitung des Antrages dauert in der Regel vier Wochen. Nach erfolgter Erfassung der Daten wird der Antrag vom Straßenverkehrsamt an die ESTW AG weitergeleitet. Zudem werden andere städtische Fachdienststellen beteiligt. Die Abholung der Leitungsunterlagen bei der ESTW AG hat wie bisher selbst zu erfolgen. Die ESTW AG informiert uns ihrerseits über die Aushändigung der Leitungspläne. Nach erfolgter Information seitens der ESTW AG und Eingang der Stellungnahmen der städtischen Fachdienststellen wird der Antrag abschließend bearbeitet.

Bei einem Kanalanstich oder Arbeiten am Kanal ist das Formular Kanalanstich auszufüllen und - sowohl vom Bauherrn als auch von der ausführenden Firma unterschrieben - dem Antrag beizufügen.
 

Bescheiderstellung

Der Antragsteller erhält einen Bescheid mit Anordnung zur Beschilderung und Absicherung der Arbeitsstelle (Verkehrsanordnung) einschließlich Kostenentscheidung. Dieser Bescheid kann je nach Wunsch des Antragstellers per Post, Fax bzw. Mail zugestellt werden. Ein persönliches Vorsprechen zum Abholen in unseren Räumen ist nicht mehr zwingend notwendig.

Der Abnahmeschein ist nach endgültiger Fertigstellung der Aufgrabung beim Tiefbauamt, Schuhstraße 40, einzureichen.

Für die Erteilung einer Aufgrabungsgenehmigung fallen je nach Straßenkategorie und Arbeitsaufwand Gebühren nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr sowie Auslagen an. Zusätzlich sind Gebühren nach der Gebührensatzung für Sondernutzungen zu entrichten, wenn die Aufgrabungsmaßnahme nicht der öffentlichen Ver- und Entsorgung dient. Die Gebührenhöhe kann den unteren Tabellen entnommen werden.
 

Gebühren für Maßnahmen im Straßenverkehr je nach Straßenkategorie und Arbeitsaufwand
  Kat. A Kat. B Kat. C
bis 3 Tage 25 € 30 € 40 €
bis 1 Woche 35 € 45 € 60 €
bis 2 Wochen 45 € 55 € 75 €
bis 1 Monat 65 € 85 € 120 €
bis 2 Monate 75 € 100 € 140 €
bis 3 Monate 85 € 115 € 160 €
bis 4 Monate 95 € 130 € 180 €
bis 5 Monate 105 € 145 € 200 €
bis 6 Monate 120 € 165 € 230 €
bis 7 Monate 130 € 180 € 250 €
bis 8 Monate 140 € 195 € 270 €
bis 9 Monate 150 € 210 € 290 €
bis 10 Monate 160 € 230 € 320 €
bis 11 Monate 170 € 245 € 340 €
bis 12 Monate 180 € 260 € 360 €

 

Auslagen für die Fertigung von Verkehrszeichenplänen, Teilnahme an Ortsterminen, Besichtigungen bzw. Besprechungen 10 Euro je angefangene Viertelstunde.

Gebühren nach der Gebührensatzung für Sondernutzungen
 
bis 1 Woche 50 €
bis 1 Monat 80 €
bis 3 Monate 110 €
bis 1 Jahr 130 €
27.01.2017
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