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Bestattungskosten

Die erforderlichen Kosten für eine Bestattung werden übernommen, soweit den hierzu Verpflichteten nicht zugemutet werden kann, die Kosten zu tragen.

Das Sozialamt der Stadt Erlangen hat die Sätze für die angemessenen Bestattungskosten, die im Rahmen der Sozialhilfe übernommen werden können, neu ermittelt. Die neuen Beträge in der hinterlegten Liste „Höchstsätze für die Kosten der einzelnen Bestattungsbestandteile“ gelten ab dem 01.07.2019.

 

Zuständigkeit

Der Antrag zur Übernahme von Bestattungskosten ist bei dem Träger der Sozialhilfe zu stellen, der bis zum Tod an die verstorbene Person Sozialhilfe geleistet hat, in allen anderen Fällen der Träger der Sozialhilfe, in dessen Bereich der Sterbeort liegt.

 

Antragsteller

Der Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten ist von den Verpflichteten zu stellen. Vorrangig verpflichtet sind

  1. der vertraglich Verpflichtete
  2. der erbrechtlich Verpflichtete
  3. der Vater beim Tode der Mutter eines nichtehelichen Kindes infolge Schwangerschaft oder Entbindung
  4. der Ehegatte, die nahen Anverwandten (Kinder und Eltern)
  5. der in Erfüllung einer öffentlich-rechtlichen Bestattungspflicht nach dem Bestattungsgesetzeinen Bestattungsauftrag erfüllt hat

Die Übernahme der Bestattungskosten ist vom Einkommen und Vermögen des Verpflichteten abhängig.

Für die Kosten der einzelnen Bestattungsbestandteile gibt es festgelegte Höchstsätze laut der untenstehenden Tabelle (siehe Infomaterial). Darüber hinausgehende Kosten werden vom Sozialamt nicht beglichen.

 

Notwendige Unterlagen

  • Ausgefülltes Antragsformular
  • Nachweise über Einkommen und Vermögen
  • Nachweis über den Wert des Nachlasses
  • Sterbeurkunde
  • Rechnung über Bestattungskosten
  • Angabe der nahen Angehörigen (Ehegatten, Kinder, Eltern)

 

Rechtsgrundlage

§ 74 Sozialgesetzbuch XII

 

 

28.06.2019
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