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Fuchsbandwurm

Der Fuchs ist nach wie vor das bedeutendste Reservoir für den Fuchsbandwurm. In Ermangelung natürlicher Feinde sowie nach dem Erlöschen der Tollwut als Regulans wächst die Fuchspopulation. Die Füchse dringen immer tiefer in den Siedlungsraum vor und gefährden den Menschen direkt oder durch die Übertragung von Parasiten auf Hund und Katze.

Gefährdung des Menschen

Nicht alleine das Essen von Waldbeeren ist die Ursache für die Ansteckung mit Eiern des Fuchsbandwurms, sondern auch das Streicheln von streunenden Hunden und Katzen. Doch das Risiko sollte nicht dramatisiert werden: Pro Jahr erkranken nur wenige Personen an der gefährlichen alveolaren Echinokokkose, die durch den Fuchsbandwurm ausgelöst wird. Es könnte sein, dass ein Teil der Menschen immun gegen den Parasiten ist. Nur etwa jeder zehnte Mensch, der Kontakt mit Eiern des Fuchsbandwurms hat, erkrankt.

Vorsorgemaßnahmen

Haustiere, die im Siedlungsrandgebiet oder ländlichen Raum Auslauf erhalten, müssen regelmäßig mit einem geeigneten Präparat (die übliche Paste reicht nicht!) entwurmt werden. Die Entwurmung muss immer dann wiederholt werden, wenn zu befürchten ist, dass der Hund oder die Katze unbeaufsichtigt ein totes Tier, z. B eine Maus, aufgenommen haben. Besonders Kinder sollten beim geringsten Zweifel an der Unbedenklichkeit des Haustiers immer wieder auf die Notwendigkeit zum Händewaschen aufmerksam gemacht werden. Waldbeeren sind erst im erhitzten Zustand (Kuchen, Marmelade) unbedenklich.

 

Fuchbandwurm Grafik

 

Begrenzung der Fuchspopulation

Die Begrenzung der Zahl der Füchse durch die Jagd ist deshalb eine wichtige Maßnahme, um Gesundheitsschäden von Menschen und Tieren fernzuhalten. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt werden pro Jahr ca. 800 Füchse erlegt.

09.10.2013
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