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Genehmigung von Beschäftigung und Arbeitsaufenthalten

(Gilt nicht für EU-Staatsangehörige mit Ausnahme von Bürgern der Staaten Rumänien und Bulgarien, für die gesonderte Regelungen gelten)

Auch mit der zum 01.01.2005 in Kraft getretenen Neuregelung des Ausländerrechts wurde dem Grunde nach an dem seit 1973 geltenden sog. Anwerbestopp festgehalten. Angesichts der kritischen Situation auf dem Arbeitsmarkt erschien dem Gesetzgeber eine generelle Zulassung der Beschäftigung von Ausländern nicht vertretbar.

Ausnahmen von diesem Grundsatz wurden in der Beschäftigungsverordnung geregelt, die eine Vielzahl berufsspezifischer Ausnahmetatbestände enthält. Auch dem gestiegenen Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften wurde Rechnung getragen.

Die Vermittlung von inländischen Arbeitskräften bleibt jedoch vorrangig. Bei der Zulassung ausländischer Arbeitskräfte zum Arbeitsmarkt sind - entsprechend der Zielsetzung des Gesetzes - zur Steuerung der Zuwanderung die Integrationsfähigkeit, die wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland und die wirksame Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu berücksichtigen. Der Arbeitsmarktzugang ist deshalb grundsätzlich bei qualifizierter, wie bei weniger qualifizierter Beschäftigung von der vorherigen Zustimmung durch die Arbeitsverwaltung abhängig. Die Zulassung zu Beschäftigungen, die keine qualifizierte Berufsausbildung voraussetzen, ist zudem im Falle von neueinreisenden Ausländern wie bisher auf wenige Ausnahmen beschränkt.

Das Verfahren zur Erteilung von Aufenthaltstiteln wurde für die Antragsteller vereinfacht.

Zwar ist nach wie vor neben der Entscheidung der Ausländerbehörde über den aufenthaltsrechtlichen Teil eines Aufenthaltstitels die Entscheidung der Arbeitsverwaltung über die Zustimmung zum Zugang zur Beschäftigung erforderlich. Diese beiden Entscheidungen werden in einem einheitlichen Verwaltungsverfahren ("one-stop-government") zu einem Aufenthaltstitel mit dem Recht zur Ausübung einer Beschäftigung verknüpft.

Bitte beachten Sie, dass die Aufenthaltserlaubnis seit dem 01.01.2005 auch die Arbeitserlaubnis beinhaltet. Auf Grund des engen Zusammenhangs zwischen Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis ist die rechtzeitige Beantragung der Verlängerung des Aufenthaltstitels noch wichtiger als bisher !

Das Zuwanderungsgesetz sieht bei einer verspäteten Antragstellung, also Antrag nach Ablauf der Geltungsdauer des Aufenthaltstitels, den Verlust aller bisher erworbenen Rechte vor. Für den einzelnen kann dies bedeuten, dass er nicht mehr arbeiten darf und damit seinen Arbeitsplatz gefährdet.

Deswegen unser Appell: Beantragen Sie rechtzeitig die Verlängerung ihres Aufenthaltstitels !

Stand: 02.01.2012

03.05.2016
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