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Jugendgerichtshilfe

Im Strafverfahren steht die Person des/r jugendlichen/heranwachsenden Täters/Täterin im Mittelpunkt.

Um dies gewährleisten zu können:

  • bietet die Jugendgerichtshilfe den jugendlichen/heranwachsenden Beschuldigten und ihren Eltern ein Gespräch an.
  • werden die Beteiligten über den Verfahrensablauf informiert.
  • Im Gespräch wird über die familiäre Situation, die Entwicklungsbedingungen, die Zukunftsperspektiven und die Tathintergründe gesprochen.
  • Die Jugendgerichtshilfe schreibt mit den Informationen aus diesem Gespräch eine Stellungnahme.
  • Die Stellungnahme enthält auch Informationen zu ggf. sinnvollen pädagogischen Sanktionen.
  • Die Stellungnahme wird schon vor der Hauptverhandlung dem Jugendrichter zugeschickt, damit dieser sich ein Bild über die/den Jugendliche(n)/Heranwachsende(n) machen kann.
  • Die Jugendgerichtshilfe nimmt am Hauptverhandlungstermin teil und teilt den Verfahrensbeteiligten ihre Einschätzung mit.

Darüber hinaus:

  • überwacht das Jugendamt die Durchführung der von der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht erteilten Weisungen und Auflagen.
  • schlägt die Jugendgerichtshilfe weiterführende erzieherische Maßnahmen wie z.B. Soziale Trainingskurse, Täter-Opfer-Ausgleich, usw. vor.
  • bietet die JGH eine Betreuung während der U-Haft und Haftstrafe durch regelmäßige Besuche an.
31.01.2018
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