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Kfz-Zulassung: Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung eines Kraftfahrzeuges

 

Beschreibung

Unabhängig davon, ob Sie Ihr Fahrzeug nur vorübergehend stilllegen oder endgültig entsorgen lassen wollen, handelt es sich zulassungsrechtlich um eine Außerbetriebsetzung.

Fahrzeuge können nach einer Außerbetriebsetzung innerhalb von 7 Jahren wieder zugelassen werden, wenn sie eine gültige Hauptuntersuchung und eine gültige Abgasuntersuchung nachweisen können.

Bei einer Wiederzulassung nach Ablauf von 7 Jahren ist eine Betriebserlaubnis nach § 21 StVZO erforderlich, wenn die Übereinstimmungsbescheinigung, die Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung des unveränderten Fahrzeugs nicht anderweitig erbracht werden kann.

Die Regelungungen gelten auch für Fahrzeuge, die vor dem 01.03.2007 nach altem Recht stillgelegt worden sind. 

Achtung: Bei jeder Außerbetriebsetzung wird das bisherige Kennzeichen frei!

Dies kann bei Veräußerung des Fahrzeuges vorteilhaft sein, weil das bisherige Kennzeichen nach der Außerbetriebsetzung wieder als Wunschkennzeichen für das Folgefahrzeug zugeteilt oder reserviert werden kann. Bleibt das Fahrzeug dagegen im Eigentum des Halters, ist bei der Außerbetriebsetzung eine Reservierung des Kennzeichens anzuraten, um das Kennzeichen bei der späteren Wiederzulassung noch verfügbar zu haben!

Die Außerbetriebsetzung ist auch online möglich (siehe Dienstleistungen der Stadt).
 

Erforderliche Unterlagen

Außerbetriebsetzung:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (ehemals Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (ehemals Fahrzeugbrief) ist nur erforderlich, wenn das Fahrzeug entsorgt wird
  • Kennzeichenschilder
  • ggf. Verwertungsnachweis (Entsorgungsnachweis)

Wiederzulassung:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (ehemals Fahrzeugschein)
  • Kennzeichenschilder
  • bei Halterwechsel: Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief (alt)
  • Nachweis Hauptuntersuchung (HU-Bescheinigung)
  • Versicherungsbestätigung
  • SEPA-Lastschriftmandat des Halters zum Einzug der Kfz-Steuer (siehe "Downloads")
  • ggf. Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge nach § 21 StVZO
  • Personalausweis / Reisepass des Halters
  • ggf. Vollmacht, Ausweis des Bevollmächtigten (siehe "Downloads")

 

Kosten

Außerbetriebsetzung:

  • Kfz mit Erlanger Zulassung: 7,40 €
  • Kfz aus anderem Zulassungsbezirk: 7,40 €
     
  • bei Verschrottung des außer Betrieb zu setzenden Fahrzeuges ist ein sog. Verwertungsnachweis notwendig, durch den sich die Gebühr erhöht:
    - wenn Sie den Nachweis bei Außerbetriebsetzung vorlegen um 5,10 Euro 
    - wenn Sie den Nachweis nachträglich vorlegen um 10,20 Euro

Wiederzulassung:

  • innerhalb der Frist von 7 Jahren:  12,40 €
  • bei reserviertem Kennzeichen zzgl. Reservierungsgebühr 2,60 €

Falls neue Fahrzeugpapiere erforderlich sind, entstehen zusätzliche Kosten.

 

Rechtsgrundlagen

§ 14 FZV
GebOSt

 

03.05.2016
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Weiterführende Informationen