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Lösungen für Stadtstraßen

Gerade in der Innenstadt ist es nahezu unmöglich, mit aktiven Schallschutzmaßnahmen wie Wänden und Wällen zu arbeiten. Stattdessen kommt gegenwärtig nur der sogenannte passive Schallschutz mit Lärmschutzfenstern und -türen sowie künstlichen Lüftungen für Schlafräume in Frage. Die Verkehrsberuhigung durch Geschwindigkeitsbeschränkungen, Tempo-30- Zonen und Fahrverbote hat stellenweise schon gute Wirkung gezeigt. Verstärkt wurden in den letzten Jahren bei Straßendeckenerneuerungen bei Hauptverkehrsstraßen lärmoptimierte As-phalte (LOA) aufgebracht.
In Erlangen wurde von 2009 bis 2011 ein Lärmschutzfenster-Förderprogramm im Umfang von 222.000 € aufgelegt. 175.000 € betrug die Zuweisung aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung, 25.000 € betrug der Anteil der Stadt Erlangen und 22.000 € war als Eigenanteil der Eigentümer vorgesehen. Die Mittel wurden trotz mehrfacher Bekanntmachung nicht vollständig abgerufen.
Es wurden 97 Anfragen gestellt, davon waren 22 Antragsteller wegen Überschreitung der Sanierungsgrenzwerte zuschussberechtigt. 9 Anträge wurden zurückgezogen, für 13 Anträge wurden 166.267 € bewilligt. Die größte Einzelmaßnahme waren straßenseitige Fenster beim Christian-Ernst-Gymnasium.

17.12.2012
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