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Prostituiertenschutzgesetz: Prostituierte

Informationen für Prostituierte

 

Mit Inkrafttreten des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) zum 01.07.2017 sind nicht nur für die Betreiber, sondern auch für Prostituierte vor Aufnahme der Tätigkeit einige Regelungen getroffen worden.

 

Wer eine Tätigkeit als Prostituierte*r ausüben will, benötigt:

  • eine gesundheitliche Beratung und
  • eine Anmeldebescheinigung

 

Gesundheitliche Beratung

 

Prostituierte benötigen vor der erstmaligen Anmeldung der Tätigkeit einen Nachweis über eine gesundheitliche Bratung. Nach der Anmeldung der Tätigkeit haben Prostituierte ab 21 Jahren die gesundheitliche Beratung mindestens alle zwölf Monate wahrzunehmen. Unter 21 Jahren ist diese alle sechs Monate wahrzunehmen.

Zuständig hierfür ist das Gesundheitsamt Erlangen (Nägelsbachstraße 1 in 91052 Erlangen, Tel.: 09131/803-2321, 09131/803-2324, 0162-2185572).

 

Anmeldebescheinigung

 

Nach einem Informations- und Beratungsgespräch bei der Behörde wird die Anmeldebescheinigung und, wenn gewünscht, eine Aliasbescheinigung ausgestellt.

Benötigt werden hierfür:

  • die Bescheinigung über die gesundheitliche Beratung beim Gesundheitsamt (bei der ersten Anmeldung darf diese nicht älter als drei Monate sein)
  • ein Lichtbild
  • ein Ausweisdokument

 

Zuständig ist die Behörde, in deren Bereich die Person vorwiegend oder erstmalig tätig wird. In Erlangen ist dies das Bürgeramt, Abteilung für Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Nägelsbachstr. 26. Ansprechpartner: Tel.: 09131 86-2363 oder 86-3114.

 

Die Kosten belaufen sich auf 35 EUR (pro Bescheinigung).

13.05.2020
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