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Sprengstoffe

Auskunft erteilt Herr Heubeck, Tel. 86-1706

Erwerb von und Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen


 
Wissenswertes zum Thema "Sprengstoff"

Gem. § 27 SprengG bedürfen alle privaten Personen, die explosionsgefährliche Stoffe erwerben oder mit explosionsgefährlichen Stoffen umgehen wollen (z. B. die Herstellung von Munition oder Sprengstoff) einer Erlaubnis. Bei diesem Personenkreis handelt es sich insbesondere um Mitglieder von Schützenvereinen, Schießsportvereinen, Brauchtumsschützen, Jägern u.ä. private Personen. Im Antragsverfahren ist u. a. die persönliche Zuverlässigkeit nachzuweisen und ein Sach- und Fachkundenachweis zu erbringen. Für die Erlaubniserteilung muss ein besonderes Bedürfnis nachgewiesen werden. Die körperliche Eignung ist in Zweifelsfällen durch ein ärztliches Zeugnis, insbesondere über die Seh- und Hörfähigkeit, nachzuweisen. Die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses kann die zuständige Behörde verlangen, wenn sie das ärztliche Zeugnis für unzutreffend hält.

 

 

Erteilung einer Erlaubnis nach § 27 SprengG

 

 

 

 

Voraussetzungen: Zuverlässigkeit, Sachkunde, Bedürfnis, geeignete Lagerstätte

 

Die Erlaubnis nach § 27 SprengG wird von der für Ihren Hauptwohnsitz zuständigen Behörde bei Vorliegen der Voraussetzungen (s.o.) erteilt. Sie berechtigt grundsätzlich zum Erwerb, Verbringen innerhalb der Bundesrepublik, zur Aufbewahrung, Verwendung und Vernichtung der in der Erlaubnis eingetragenen explosionsgefährlichen Stoffe (in der Regel Schwarzpulver zum Vorderladerschießen, Böllerpulver zum Böllerschießen und/oder Nitrozellulosepulver zum Wiederladen von Patronenhülsen). Die Erlaubnis ist maximal auf fünf Jahre befristet und wird für eine bestimmte Höchstmenge an explosionsgefährlichen Stoffen erteilt. Die sprengstoffrechtliche Zuverlässigkeit wird vor der Erteilung der Erlaubnis durch die Dienststelle geprüft. Die Sachkunde für den Umgang mit Schwarz-, Böller- oder Nitrozellulosepulver kann in Lehrgängen erworben werden, die von privaten Lehrgangsträgern angeboten werden. An den Lehrgang schließt sich eine Prüfung vor dem hierfür zuständigen Gewerbeaufsichtsamt an. Bei Lehrgangsbeginn ist eine sogenannte "Unbedenklichkeitsbescheinigung" vorzulegen, die ebenfalls vom Ordnungsamt der Stadt Erlangen ausgestellt wird und rechtzeitig vor Lehrgangsbeginn (ca. 4 - 6 Wochen vorher) beantragt werden muss.

 

Bitte mitbringen:

 

  • Personalausweis/Reisepass
  • Lehrgangsbescheinigung,
  • Bedürfnisbescheinigung (für Vorderladerschützen oder Wiederlader),
  • Mitgliedsbescheinigung (Böllerschützen)

Der Antrag kann weiter unten unter Formulare ausgefüllt werden!

16.02.2018
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