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Sterbefall, Bestattung, Tod

Corona-Virus: Wichtige Hinweise zur Durchführung von Bestattungen

Trauerhallen stehen unter folgenden Auflagen wieder zur Verfügung:

  • Rechtzeitige Anmeldung durch das Bestattungsunternehmen oder die Angehörigen bei der Friedhofsverwaltung (Michael-Vogel-Straße 4, E-Mail: bestattungswesen@stadt.erlangen.de)
  • Die maximale Personenzahl richtet sich nach der Größe der Halle
  • Wahrung der allgemeinen Hygienemaßnahmen (z. B. 2 Meter Sicherheitsabstand; verpflichtende Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Sitzplatz, beim Singen und beim Verlassen des Sitzplatzes)
  • Die Türen der Trauerhallen müssen während der Trauerfeier geöffnet bleiben, Stehplätze dürfen innen nicht eingenommen werden.


Derzeitige Teilnehmerzahl in den städtischen Trauerhallen

Zentralfriedhof: 40 Sitzplätze

Westfriedhof: 24 Sitzplätze

Büchenbach: 27 Sitzplätze

Bruck: 25 Sitzplätze

Eltersdorf: 27 Sitzplätze

Frauenaurach/neuer Friedhof: 16 Sitzplätze

Tennenlohe: 12 Sitzplätze

 

Die vermessenen Sitzplätze sind einzuhalten, Stühle dürfen nicht verschoben oder gar aus den Hallen entfernt werden.

Bedürftige Personen, die in der Halle keinen Platz gefunden haben oder eine Trauerfeier im Freien besuchen,  können nach Verfügbarkeit vom Friedhofspersonal mit einer Sitzgelegenheit aus dem Stuhllager versorgt werden.

Auf dem Dechsendorfer und dem Kriegenbrunner Friedhof ist eine Bestuhlung im Freien (unter der Überdachung) mit Abstandswahrung möglich, da die Kapazität in den sehr kleinen Aussegnungshallen zu begrenzt ist.

Im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl 100 Personen und es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird zum Schutz aller Teilnehmer empfohlen.

 

Aktuelle Regelung des Publikumsverkehrs

In den städtischen Dienststellen sind Vorsprachen mit Ausnahme des Bürgeramtes derzeit nur mit vorher vereinbartem Termin möglich. Dieser kann in den Ämtern per E-Mail oder telefonisch vereinbart werden. Lediglich die Abteilung Allgemeine Bürgerdienste und Wahlen im Erlanger Rathaus kann seit 18. Mai 2020 wieder ohne vorher vereinbarten Termin besucht werden. Konkret sind die Bereiche Meldebehörde, Pass- und Ausweisbehörde, Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnisbehörde zu den bekannten Publikumsverkehrszeiten (Montag, Dienstag, Donnerstag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr; Mittwoch und Freitag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr) geöffnet.

Die Stadt weist darauf hin, dass aufgrund der geltenden infektionsschutzrechtlichen Vorgaben immer nur einer bestimmten Anzahl von Personen zugleich der Zugang gewährt werden kann. Die Bürgerinnen und Bürger werden deshalb weiterhin darum gebeten, nur in dringenden Fällen die Dienststellen aufzusuchen, möglichst alleine zu kommen und analog zur Maskenpflicht des Freistaats Bayern ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Diese Information erhalten Sie vorbehaltlich neuer Regelungen. Bei weiteren Änderungen werden wir Sie zeitnah informieren.

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Beschreibung

Das Erlanger Standesamt verfügt seit 1996 über eine zentrale Anlaufstelle in Bestattungsangelegenheiten. Von der Anzeige und Beurkundung eines Todesfalles, Anmeldung von Bestattungen, Vergabe von Grabstätten bis hin zur Zulassung von Gewerbetreibenden, werden alle Angelegenheiten, die mit einem Sterbefall bzw. einer Bestattung zusammenhängen in der Dienststelle neben dem Zentralfriedhof, Michael-Vogel-Str. 4, bearbeitet.

Durch die Bündelung der Aufgaben ist eine flexiblere und bürgerfreundlichere Bearbeitung von Sterbefällen/Bestattungen möglich, da alle Formalitäten in kurzer Zeit und in einer Dienststelle erledigt werden können.

Meist werden bei Sterbefällen von den Angehörigen die Bestattungsinstitute mit der Abwicklung der Formalitäten beauftragt. Diese Institute zeigen dann den Sterbefall bei uns an und erledigen die übrigen amtlichen Erfordernisse. Selbstverständlich werden Ihnen für diese Dienste Kosten in Rechnung gestellt. Sie können sich auf Wunsch aber auch selbst um die Formalitäten kümmern.

Der Tod eines Menschen muss dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich er verstorben ist, mündlich oder schriftlich spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden.

Zur Anzeige verpflichtet sind:

  • jede Person, die mit dem verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,
  • die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat
  • jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist
  • der Träger der Einrichtung in der die Person verstorben ist (Krankenhaus, Alten- und Pflegeheim sowie sonstige Einrichtungen).

Ist mit der Anzeige ein anerkanntes Bestattungsunternehmen beauftragt, so kann die Anzeige auch schriftlich erstattet werden.

 
Dem Bestattungsunternehmen bzw. dem Standesamt sind immer die erforderlichen Urkunden im Original vorzulegen.  

Erforderliche Unterlagen:

  • für unverheiratete Verstorbene: Geburtsurkunde des Verstorbenen
  • für verheiratete Verstorbene: Eheurkunde (Heiratsurkunde), beglaubigte Abschrift des Eheregisters mit Hinweisen oder Familienstammbuch
  • für verwitwete oder geschiedene Verstorbene: wie Verheiratete, aber zusätzlich Sterbeurkunde des Ehegatten bzw. Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk
  • Lebenspartnerschaftsurkunde (falls eingetragene Lebenspartnerschaft geschlossen war)
  • für nicht in deutscher Sprache ausgestellte Urkunden ist immer eine Übersetzung, die von einem in Deutschland öffentlich bestellten und vereidigten Übersetzer verfasst wurde, vorzulegen (Adressen finden sie unter: www.justiz-dolmetscher.de/suche.jsp oder www.bdue-bayern.de/uebersetzersuche.html)
  • ggfs. Einbürgerungsurkunde, Flüchtlingsausweis, Registrierschein, Namensänderungsbescheide 
  • Personalausweis, Reisepass (dann zusätzlich mit einer Meldebescheinigung des letzten Wohnortes, falls der Sterbeort nicht Erlangen ist).

Das Standesamt kann die Vorlage weiterer Urkunden verlangen, wenn dies zum Nachweis von Angaben erforderlich ist.

Sollte die verstorbene Person in Erlangen gewohnt haben, so kann sie auch in Erlangen beerdigt werden. 

  • Vorzulegen ist der Grabbrief, wenn bereits ein Nutzungsrecht an einer Grabstätte besteht.
  • Der Termin für die Bestattung oder Aussegnungsfeier auf einem städtischen Friedhof wird von der Friedhofsverwaltung festgelegt.
  • Auskunft zu Grabneukauf, Grabrechtsverlängerungen und -umschreibungen, Errichten und Ändern von Grabanlagen, sowie Beratung in allen Friedhofsangelegenheiten erteilt die Friedhofsverwaltung.
  •  

Kosten

Die Gebühr pro Sterbeurkunde beträgt 12,-- €. 

Sonstiges

Eine Genehmigung zur Beisetzung außerhalb eines Friedhofs erhalten Sie bei der zuständigen Stelle, in dessen Gebiet der vorgesehene Bestattungsplatz liegt. Voraussetzung für die Genehmigungserteilung ist, dass der Antragsteller einen wichtigen Grund anführen kann.

 

Rechtsgrundlagen

Bayerisches Bestattungsgesetz, Bestattungsverordnung, §§ 28 ff Personenstandsgesetz (PStG), §§ 38 ff Personenstandsverordnung (PStV)

22.07.2020
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Weiterführende Informationen

Stadtverwaltung: Publikumsverkehr möglich

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Der Schalterbereich im Erdgeschoss des Rathauses kann ohne Termin aufgesucht werden. In allen anderen Bereichen dagegen ist die Vorsprache nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Der Zugang in das Rathaus erfolgt nur über den Haupteingang am Rathausplatz. Zur Abholung von Personalausweis oder Reisepass bitte an der Rathauspforte (Eingang, rechts) melden. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zwingend zu tragen.

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