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Unterhaltssicherung für freiwillig Wehrdienstleistende und Wehrübende

Ist der Lebensunterhalt wegen eines freiwilligen Wehrdienstes oder der Teilnahme an einer Wehrübung nicht gesichert, kann Antrag auf Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz (USG) gestellt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass man in Erlangen zum Zeitpunkt der Einberufung mit Hauptwohnsitz gemeldet ist und dort seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Dabei kommen folgende Leistungen nach dem USG bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen in Betracht:

  • Unterhaltssicherung für Familienangehörige (z.B. Ehefrau, Kinder, Eltern)
  • Miete für die eigene Wohnung
  • Zins- und Tilgungsleistungen für selbst genutzte(s) Eigenheim/Eigentumswohnung
  • Ruhensbeiträge für eine private Krankenversicherung 
  • Beiträge für Sachversicherungen (z.B. Unfall-, Privathaftpflicht-, Hausratversicherung)
  • Garagenmiete für das eigene abgemeldete Kraftfahrzeug
  • Stundungskosten für Darlehensverbindlichkeiten 
  • Leistungen für Selbständige 
  • Leistungen für Sanitätsoffiziere 
  • Leistungen für Wehrübende

Das Unterhaltssicherungsgesetz gilt nicht für den Bundesfreiwilligendienst.

 

Fristen

Der Antrag sollte spätestens drei Wochen vor Dienstbeginn gestellt werden. Das Antragsrecht erlischt drei Monate nach Beendigung des geleisteten Wehrdienstes oder der Wehrübung. 

 

Erforderliche Unterlagen

 

  • Durchschrift des Einberufungsbescheides , die für die Unterhaltssicherungsbehörde vorgesehen ist (keine Kopie )
  • antragsentsprechende Nachweise
  • ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular                          

 

Rechtsgrundlage

Unterhaltssicherungsgesetz (USG)

 

Stand:

01.04.2012

17.04.2012
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