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Wohnungsvermittlung

Die Wohnungsvermittlung der Stadt Erlangen bietet Hilfe bei der Wohnungssuche im Stadtgebiet an. Haushalte, die nicht in der Lage sind, sich mit eigenen Mitteln am Wohnungsmarkt eine angemessene Wohnung zu beschaffen, können sich hier als wohnungssuchend vormerken lassen (auf Antrag, Antragsgebühr zehn Euro, bei Vorlage des ErlangenPasses fünf Euro). Die Sachbearbeiter/-innen bemühen sich im persönlichen Gespräch, eventuelle Umzugshindernisse zu beseitigen und stellen Kontakt zu potentiellen Vermietern her. Bitte beachten Sie, dass für die Antragsannahme unbedingt eine Terminvereinbarung erforderlich ist, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Ferner wird darauf hingewiesen, dass es keinen Anspruch auf Zuteilung einer Wohnung gibt. Es besteht lediglich der Anspruch, bei einer Berechtigung auf die sog. Vormerkliste (Datei der Wohnungssuchenden) aufgenommen zu werden.

Die Berechtigung, eine öffentlich geförderte Sozialwohnung zu bekommen, richtet sich hauptsächlich nach dem Einkommen. So darf zum Beispiel bei einem Einpersonenhaushalt nach Abzug einer Pauschale für Steuern und Versicherungen nicht mehr als 14.000 Euro verdient werden. Bei einem Zweipersonenhaushalt liegt das Höchsteinkommen bei 22.000 Euro, bei einem Dreipersonenhaushalt mit einem Kind bei 27.000 Euro. In besonderen Lebenslagen wie Schwerbehinderung ab 50% und bei jungen Ehepaaren (seit dem Jahr der Eheschließung sind weniger als sieben Jahre vergangen) werden zusätzliche Freibeträge berücksichtigt. Es gibt jedoch auch Wohnungen, da darf das (bereinigte) Einkommen höher liegen, z.B bei einem Ehepaar ohne Kinder liegt es bei 28.600 Euro.  

Hintergrund. Im Bayerischen Wohnungsbindungsgesetz ist die zum Bezug einer öffentlich geförderte (Sozial)Wohnung zu berücksichtigende Einkommenshöhe festgelegt. Die städtische Abteilung Wohnungswesen vermittelt alle öffentlich geförderten Wohnungen im Stadtgebiet und erteilt bei Berechtigung für bestimmte Wohnungen den erforderlichen Wohnberechtigungsschein. Derzeit werden über die Abteilung ca. 3.500 Sozialwohnungen „verwaltet", zwischen 1.200 und 1.600 Anträge liegen immer wieder vor.  Bitte beachten: Die hohe Nachfrage an Wohnraum kann durch das verhältnismäßig geringe Angebot an frei werdenden Wohnungen bei weitem nicht abgedeckt werden. Wartezeiten von einem Jahr und deutlich länger sind daher vor allem als Singlehaushalt und als Vier- und mehr Personenhaushalt einzuplanen. Zusätzliche Informationen erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter den Rufnummern 862506, 862598 und 862870.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem zuständigen Sachbearbeiter oder durch das Dokument "Häufige Fragen" im Downloadbereich. Und noch ein Hinweis: Menschen mit geringem Einkommen wie z.B. Bezieher von Arbeitslosengeld II, Grundsicherung erhalten für eine Vielzahl von Einrichtungen wie die Erlanger Bäder oder das Theater verbilligten Eintritt. Möglich macht dies der sogenannte "ErlangenPass", den diese Personen im Rathaus erhalten.

 

"Wohnen für Hilfe" - Studierenden wird Wohnraum gegen Hilfe im Haushalt zur Verfügung gestellt 

Wohnen für Hilfe: Dabei können Senioren, Alleinerziehende, Familien, Menschen mit Behinderung u.v.a. Wohnraum (Zimmer, Einliegerwohnung usw) den Studierenden vermieten.
Der Clou: die Studierenden zahlen keine Miete, mit Ausnahme der Nebenkosten, sondern erbringen die klassische Grundmiete durch Mithilfe im Haushalt. Und da ist alles möglich: Gartenarbeiten, Einkaufen, Begleitung zu Arztbesuche, Nachhilfe für die Kinder u.v.m. So entsteht eine Art "Win&Win-Situation". Der Wohnungseigentümer/Besitzer erhält Unterstützung im Haushalt, die er braucht. Der Student bekommt günstigen Wohnraum.

16.04.2019
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