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Berichte

60 Jahre Patenschaft für Heimatkreis Komotau

Die Stadt Erlangen hat 1951 über die Heimatvertriebenen aus Komotau in Nordböhmen eine Patenschaft übernommen, die bis heute gepflegt wird. Am Wochenende vom 17. bis 18. September werden deshalb zum sechzigjährigen Jubiläum der Patenschaft ehemalige Einwohner von Komotau und des Kreises Komotau aus dem ganzen Bundesgebiet in der Hugenottenstadt erwartet. Das mittlerweile 30. Heimattreffen der Komotauer in Erlangen beginnt am Samstag, den 17. September, um 11.00 Uhr im Frankenhof mit der Eröffnung einer Ausstellung unter dem Titel „Heimat Komotau“, die Eindrücke aus dem historischen wie modernen Komotau zeigt, das heute Chomutov heißt. Um 15.00 Uhr legen die Heimatvertriebenen einen Kranz am Ehrenmal vor der Adalbert-Stifter-Schule ab, und um 19.00 Uhr beginnt der Festabend mit Grußworten von Oberbürgermeister Siegfried Balleis und Bernd Posselt MdEP, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe. Am Sonntag, den 18. September, feiern die Gäste um 10.30 Uhr einen Gottesdienst in St. Bonifaz, bevor den ganzen Tag über noch im Frankenhof Vorträge und Gespräche stattfinden.

Wie einst die Hugenotten, so haben nach ihrer Vertreibung die Deutschen aus Komotau in Erlangen eine neue Heimat gefunden, die sogar im Frankenhof eine Adresse hat, denn dort sind die sogenannten „Heimatstuben Brüx und Komotau“ untergebracht, die jedermann Einblick in die Geschichte der Deutschen in Böhmen bieten.

Peter Steger

21.11.2011
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