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Cumiana

Ehre, wem Ehre gebührt

Als Siegfried Balleis sein Amt als Oberbürgermeister der Stadt Erlangen 1996 antrat habe er sich, wie er zur Eröffnung der Feierstunde am 22. September 2011 erinnerte, drei Ziele gesetzt. Die Wirtschaft nach Kräften zu fördern, die Finanzen zu konsolidieren und das Ehrenamt zu stärken. Für den Erfolg seiner Wirtschaftspolitik sprechen die 95.000 Arbeitsplätze in Erlangen und wie gut es in Erlangen um den Haushalt bestellt sei – ganz im Gegensatz zur allgemeinen Situation in der EU und sogar innerhalb Bayerns –, lasse sich an der Rückzahlung alter Schulden ablesen. Besonders aber liege ihm das Ehrenamt am Herzen, ohne das unser Gemeinwesen nicht lebensfähig wäre, ohne das gerade die internationalen Kontakte und Städtepartnerschaften nachgerade gegenstandslos blieben, seien es doch gerade die Bürger, die diesen Verbindungen das Gesicht geben.

Cumiana Kirscher Anerkennung

So ist sie denn entstanden, die Idee, nicht nur am Tag des Ehrenamts, am 5. Dezember, das Bürgerengagement zu würdigen, sondern für die Städtepartnerschaften einen eigenen Schwerpunkt zu setzen. Vor einem Jahr wurden der Weltkriegsveteran Fritz Wittmann und der emeritierte Pädiater Dieter Wenzel erstmals mit dem Ehrenbrief für Verdienste um die Städtepartnerschaft ausgezeichnet, beide wegen ihrer herausragenden Leistungen für die Freundschaft mit Wladimir.

Cumiana Empfang Verleihung

Nun, im zehnten Jahr der Verbindung mit der Freundschaftsstadt Cumiana, sollte Manfred Kirscher geehrte werden, einer, von dem, wie Siegfried Balleis in Abweichung vom Manuskript meinte: „Was er alles macht, ist einfach genial!“ Und wenn wir schon bei den Abschweifungen vom Text sind, sei eines noch angemerkt. Der Oberbürgermeister war noch nie mit dem Rad in Cumiana. Dies fiel ihm spontan während des Vortrags ein. „Das fehlt mir noch in meiner Sammlung der Herausforderungen bei den Städtepartnerschaften. Nur in San Carlos war ich auch noch nicht, aber da ist ja auch das Meer dazwischen.“ Man darf diesen Zwischenruf in eigener Sache durchaus als Versprechen werten, dem sicher demnächst eine Alpenüberquerung im Sattel folgen wird.

Cumiana Empfang Dank

Die Zeremonie im gut gefüllten Ratssaal erhielt ihr musikalisches Strahlen dank dem bestens aufeinander abgestimmten Quartett der „Referenten-Combo“ des Ohm-Gymnasiums, einer Schule, die erst unlängst für ihr beispielhaftes Cumiana-Engagement ausgezeichnet worden war.

Cumiana Empfang Dagmar Paliwal

Bevor im Wortlaut die Laudatio folgt noch eine Anmerkung: Der Geehrte nahm die Auszeichnung ausdrücklich im Namen all der vielen an, die mit ihm in Verwaltung, Schulen, Vereinen und als Privatmenschen den Gedanken der Versöhnung und Völkerverständigung ins Werk setzen. Und als leidenschaftlicher Gewerkschafter endete er ohne falsches Pathos, glaubwürdig und ergreifend: „Die Waffen nieder! Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“

Die Laudatio in Wortlaut finden Sie in der pdf-Datei unten.

Peter Steger, 22.09.11

28.08.2013
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