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Projekte und Kontakte

Ohm-Gymnasium - der Austausch geht weiter

Es war ein Experiment, das am Montag, den 28. Februar, bei kaltem, aber sonnigem Wetter am Bahnhof Jena Paradies begann:

25 Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Ohm-Gymnasiums waren mit zwei sie begleitenden Lehrkräften, Frau Pichlmayr-Blessing und Herrn Lang, am frühen Vormittag in Erlangen aufgebrochen, um in Jena eine etwa gleich große Gruppe gleichaltriger Schüler und deren Lehrer, Herrn Lippmann, vom Otto-Schott-Gymnasium in unserer Partnerstadt zu treffen.

Weimar Ohm-Gymnasium Jena 1

Kaum hatte man sich ein wenig kennengelernt, ging die Fahrt gemeinsam weiter nach Weimar. Dort sollte ein von den Schülern beider Städte selbst erarbeiteter Schülerworkshop stattfinden, dessen Ziel es war, zusammen das „klassische“ Weimar und die nahe Gedenkstätte Buchenwald zu erkunden. Während die Erlanger in den Wochen davor einen „literarischen Spaziergang“ durch die Stadt Goethes und Schillers konzipiert und z.T. in kreative Spielszenen umgesetzt hatten, waren die Jenaer darauf vorbereitet, unsere Schüler mit einigen Stationen des Lebens im Konzentrationslager Buchenwald vertraut zu machen. Auf diese Weise konnten die beiden Schülergruppen voneinander lernen und miteinander etwas von der besonderen Geschichte der in singulärer Weise „deutschen“ Stadt Weimar erfahren.

Weimar Ohm-Gymnasium Jena 2

Dieses Projekt ist nicht nur aus der Sicht von uns Lehrern sehr gelungen. In den drei Tagen unseres Aufenthalts in dieser Stadt haben wir zu unserer Freude festgestellt, dass die Schüler sehr viel voneinander profitierten. Viel offener und interessierter verfolgen sie nämlich, was Gleichaltrige ihnen zu sagen haben: denn Erwachsenen zuzuhören, das kennen sie schließlich aus ihrem Schulalltag zur Genüge!

Die Unterbringung in der wohnlichen Atmosphäre des relativ kleinen Jugendgästehauses Maxim Gorki und die Möglichkeit, dessen Seminarraum nutzen zu können, trugen ebenso wie das strahlende Wetter – bei allerdings z.T. eisiger Kälte, entscheidend zum Gelingen unseresUnternehmens bei. Darüber hinaus waren die Schüler zufrieden mit der auch ihrem Empfinden nach angemessenen Freizeit, die es ihnen ermöglichte, neue - thüringisch-fränkische – Freundschaften entstehen zu lassen, was durchaus beabsichtigt war, ja sogar zum Konzept dieser Exkursion gehörte!

Wir danken den Städten Erlangen und Jena für die finanzielle Unterstützung dieses Projekts, an das wir alle guten und schönen Erinnerungen behalten werden.

Hedwig Pichlmayr-Blessing

31.03.2011

02.06.2011
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