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Stoke-on-Trent

Ein Botschafter des Klimas

Nigel Barrett ist ein besonnener Unterhändler der Partnerstadt Stoke-on-Trent. Seine Sache ist es nicht, große Worte zu machen oder die Erwartungen zu hoch zu hängen. Desto mehr kann man ihm glauben, wenn er sich mit seinem Besuch in Erlangen sehr zufrieden zeigt und davon spricht, er werde zu Hause davon erzählen, wie viel Potential in der deutsch-englischen Zusammenarbeit steckt. Potential, das in den letzten Jahren leider viel zu wenig genutzt wurde.

Nun ist der Neuanfang gemacht. Nigel Barrett, zuständig für CoRE (Centre of Refurbishment Excellence), ein in Stoke angesiedeltes nationales Kompetenzzentrum für nachhaltige Gebäudesanierung und klimaschonendes Bauen mit angegliederter Ausbildungs- und Lehrstätte, hatte einen Arbeitstag zur Verfügung, um für die Beteiligung deutscher Partner an dem Pilotprojekt zu werben. Und er machte seine Sache gut, sehr gut.

Nigel Barrett 1 Stoke-on-Trent

England hat sich ehrgeizige Klimaziele gesteckt, und Stoke soll zeigen, wie diese erreicht werden können. Da bieten sich auch Chancen für Rehau mit seiner Niederlassung in Manchester. Das Interesse bei Rehau in Erlangen daran ist jedenfalls geweckt, und man kann sich eine Beteiligung bestens vorstellen. Rehau ist schließlich weit mehr als nur ein Hersteller von Fenstern, wie in der Öffentlichkeit meist wahrgenommen, sondern bietet komplexe Lösungen für Energiesparmaßnahmen an, die wohl schon in nächster Zukunft auf dem englischen Markt stark nachgefragt werden.

Nigel Barrett 2 Stoke-on-Trent

Gleiches gilt für die Siemens AG mit einer langjährigen Erfahrung beim Thema Energiemanagement. Eine ganze Reihe von Einrichtungen, darunter ein Schwimmbad, in Schwabach, Schulen in Erlangen, ein Krankenhaus in Heidelberg, sie alle haben gelernt, mit Hilfe von Siemens rationaler mit ihrem Energiebedarf umzugehen und mit einem ganzheitlichen Konzept viel Geld zu sparen. Ein Ansatz, der sich schließlich aber auch in der Klimabilanz niederschlägt. Bisher ist der Konzern zwar in dem Bereich auf der Insel noch nicht groß in Erscheinung getreten, aber das kann sich ja ändern. Man bleibt auf jeden Fall in Kontakt und glaubt, Berührungspunkte finden zu können.

Am späteren Abend trifft der Gast noch Bürgermeisterin Elisabeth Preuß, die vor allem eine Botschaft vermitteln will: Die Partnerschaft mit Stoke-on-Trent liegt Erlangen am Herzen. Nun liegt es an den Partnern, wieder auf möglichst vielen Feldern aufeinander zuzugehen. Im Bereich der Nachhaltigkeit hat die Zusammenarbeit ja schon begonnen. Wenn das kein gutes Zeichen ist!

Peter Steger, 13.10.11

14.10.2011
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