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Archiv "Partnerstädte"

Ein Jahr in Deutschland

Ein Jahr in Deutschland.

Besser gesagt, ein Jahr in Bayern.
Nach meinem ersten halben Jahr in dieser Welt des Bieres und der Würste habe ich bereits einen kleinen Bericht verfasst, um meine Aktivitäten vorzustellen, wer ich bin und was ich hier in Erlangen mache. Es wäre eine Wiederholung, wenn ich diese Themen wieder aufgreifen würde.

Jetzt, 6 Monaten später, habe ich meine Klamotten schon fast gepackt, um nach Nicaragua zurückzukehren und ich möchte noch einmal erzählen, wie es war.

Die Zeit ist wie im Flug vergangen und es bleibt mir weniger als ein Monat und ich bereue, dass ich nur zwei Mal auf dem Berg war. Nun gut. Meine Arbeit auf dem Abenteuerspielplatz wurde mit jedem Tag angenehmer und mein Deutschkurs wurde mit jeder Unterrichtsstunde lustiger und ich kenne nun alle Ecken von Erlangen, wo man eine schöne Zeit verbringen kann. (Es scheint, als ob ich mich hier gut einleben könnte).

Viele Sachen, die mir anfangs unangenehm waren, wurden mit der Zeit erträglicher – der Winter war eine davon. Und wenn wir auch noch in Betracht ziehen, dass in der zweiten Hälfte dieses Halbjahres meine Eltern und einige Freunde zu Besuch kamen, muss ich sagen, dass dieses Halbjahr sehr viel besser war, als das erste. Erlangen ist eine große kleine Stadt mit vielen Facetten, sympathischen Menschen auf dem Fahrrad und einer multikulturellen Bevölkerung, mit einer Offenheit gegenüber neuen Besuchern und zwei guten Brauereien.
Aber es gibt eine sehr viel wichtigere Sache in Erlangen als das Bier und das ist die Städtepartnerschaft. Man muss hier vor Ort sein, um sich bewusst zu werden, wie stark sich diese wunderbaren Menschen für San Carlos engagieren. Die Aktivitäten, die sich mit dem Thema Nicaragua und San Carlos befassen, sind unzählbar und diese Menschen fragen nicht nach einem Dankeschön, obwohl sie doch viel mehr als das verdienen.

Ich möchte auch noch betonen, wie schwer es war, diese Sprache zu lernen, die man mit dem Rachen spricht. Es gibt wenige Dinge im Leben, die mit der Erfahrung, eine neue Sprache zu lernen, vergleichbar sind. Diese Anstrengung, eine Brücke der Kommunikation aufzubauen, meine Ideen und Gefühle zu vermitteln, war für mich ein Erfolg, den ich ohne die Hilfe vieler Menschen nicht erreicht hätte. Brot oder einen Döner kaufen zu können erfüllte meine Brust mit Stolz.
Und jetzt erwartet Erlangen einen neuen Freiwilligen und ich erlebe eine Wechselbad der Gefühle und ich habe viele Sachen, die ich mitnehmen möchte, aber das Gewicht meiner Koffer erlaubt es mir nicht. Und ich spüre eine Leere, weil ich diese Menschen, die mir jetzt so viel bedeuten, verlassen muss. Das schlimmste für mich war, mich von meinen Freunden vom Abenteuerspielplatz, den Kindern, und dem Ort selbst zu verabschieden. Ein Stück meines Herzens bleibt beim Taubenschlag. Aber ich habe einen Hammer von ihnen mitgenommen.Jetzt tröstet mich die Freude, wieder heimzukehren. Ich gehe mit der Sicherheit, dass mir dieses Jahr viel gebracht hat und mir in der Zukunft auch helfen wird.

Danke Erlangen, und Dank an alle Personen, die mich auf meinem Weg begleitet haben und die ich nicht einzeln nennen kann, denn sonst würde dieser Brief nie enden.

Francisco Ochomog (Chiché), FSJ’ler
2014-2015

 

Un año en alemania.

Digamos mejor, un año en Baviera.

En el primer semestre en esta tierra de cervezas y salchichas hice una pequeña descripción sobre mis actividades, quien soy y que hago en Erlangen, así que sería redundante volver a retomar el tema. Ahora, 6 meses después,  ya casi empacando mis harapos para regresar a mi Nicaragua, quiero contar nuevamente como fue.

El tiempo paso volando, ya me queda menos de un mes, y estoy aun arrepentido de haber ido nada mas dos veces al Berg, pero bueno.
Mi trabajo en el parque de aventura se puso cada vez más agradable, mis clases de alemán eran cada vez más divertidas, y ya me conozco los mejores rincones de Erlangen para recrearse. (Pareciera que pudiera acostumbrarme aquí)

Muchas de las cosas que parecían incomodarme poco a poco se volvieron tolerables; el invierno fue una de ellas. Si a todo esto le sumamos que en este segundo round  de 6 meses vinieron mis padres y un par de amigos, debo decir que fue muchísimo mejor que el primero. Erlangen es una gran pequeña ciudad, con muchas facetas, gente simpática en bicicleta y una población Multicultural, con un espacio abierto para las nuevas visitas y dos buenas cervecerías.

Pero hay una cosa mucho mas importante que las cervecerías en Erlangen y es El hermanamiento, se necesita estar aquí para darse cuenta cuanto trabaja esta gente maravillosa por San Carlos, todas las actividades que llevan el nombre de Nicaragua o de Río San Juan como tema, son innumerables, esta gente no pide un gracias y se merecen mucho mas que eso.

Quisiera recalcar también lo difícil que fue aprender esta lengua que se habla con la garganta.
Hay pocas cosas en la vida como la sensación de aprender un nuevo idioma, el hecho de crear ese puente de comunicación, de transmitir tus ideas y sentimientos fue para mi un triunfo que no hubiese logrado sin la ayuda de muchas personas. Poder ir a comprar pan o un dönner solo me llenaba el pecho de orgullo.
Y ahora Erlangen espera un nuevo voluntario, y yo mientras tengo una mezcla de estados de animo y muchas cosas que quiero llevar, pero el peso de la maleta no me lo permite. es un lamento algo vacío tener que dejar tantas personas que significan ahora mucho para mi, lo peor fue despedirme de mis amigos del parque de aventura, los niños y el lugar en si, taubenschlag se queda con un pedacito de mi corazón, pero yo me llevo un martillo de ellos. Ahora bueno la alegría que siento por regresar es mi mejor consuelo, me voy con la seguridad de que el año acá me ayudo tanto y me ayudara también en el futuro.
 
Ahora gracias Erlangen, y gracias a todas las personas que tuvieron algo que ver conmigo que no podría mencionar si no la carta no tendría fin.
Francisco Ochomogo (Chiché), voluntario
2014-2015
 

 

09.09.2015
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