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Aktuelles

Eintritt frei – in Erlangens Geschichte
bis 25. März 2017

In der ausstellungsfreien Zeit ist der Eintritt ins Stadtmuseum stets frei – somit eine gute Gelegenheit, wieder für den Besuch der Dauerausstellung zu werben. In fünf Abteilungen vermittelt diese Erlangens Geschichte vom Auftreten der ersten Menschen in der Region bis ins 20. Jahrhundert. Im Zentrum steht die Barockstadt mit den hugenottischen Handwerken und Manufakturen, mit Residenz und Universität. Weitere Themen sind die Umbrüche des Industriezeitalters wie auch der Stadtgesellschaft seit dem Kaiserreich im Kontext der deutschen  Geschichte. Der Rundgang endet mit der Entwicklung zur Siemensstadt nach dem Zweiten Weltkrieg.

In den freien Sonderausstellungsräumen sind zwischenzeitlich selten gezeigte stadthistorische Stücke aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert sowie einige Neuzugänge zur Kunstsammlung von Privat zu sehen. Die nächste Sonderausstellung zum Thema „Macht und Millionen. Heute regiere ich!“startet am 26. März 2017.

Öffentliche Führungen „Streifzüge durch Erlangens Geschichte“

Von Mitte Februar bis Mitte März finden sonntags und donnerstags öffentliche Führungen als „Streifzüge durch Erlangens Geschichte“ statt. Jeder Streifzug stellt, ausgehend von einem exemplarischen Exponat, eine Abteilung vor – alle vier Streifzüge ergeben einen Rundgang durch Erlangens Geschichte von der Ersterwähnung bis zum modernen Erlangen.

Bis 25. März gilt: Eintritt ins Museum frei, Führung: 2 €
 

Sonntag 19.2. | 11 Uhr
Donnerstag 23.2. | 18.30 Uhr

Das Erlanger Richtschwert (Ende 17. Jh.)
Der erste Streifzug beginnt bei der Ersterwähnung 1002, geht über zur Stadterhebung im 14. Jh. (mit dem Schwert als Zeichen der Gerichtsbarkeit) und endet 1706 beim großen Brand der kleinen Ackerbürger- und Handwerkerstadt.


Schauvitrine mit Richtschwert
in der Abteilung „Die Altstadt“
 

Sonntag 26.2. | 11 Uhr
Donnerstag 2.3. | 18.30 Uhr

Unikat Strumpfwirkerstuhl (1716)
Der zweite Streifzug erzählt von „Christian Erlang“, das der Markgraf ab 1686 für die französischen Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) errichten ließ. Betrachtet wird der Aufstieg dieser Neustadt von einer Flüchtlingskolonie (siehe der Strumpfwirkerstuhl) zur erfolgreichen „Fabrikstadt“ mit Residenz und Universität.


Blick in die Abteilung „Die Neustadt Erlangen 1686 – 1810“
mit dem Strumpfwirkerstuhl (1716) und einem Gobelin (um 1730)


Sonntag 5.3. | 11 Uhr
Donnerstag 9.3. | 18.30 Uhr

Bier, Flohkämme und Bleistiftspitzer
Der dritte Streifzug erläutert Erlangens Aufschwung ab 1860 (Ausbau des Eisenbahnnetzes und Verbreitung der Dampfmaschine). Die Bierbrauereien, die Kamm-, Bürsten-, Textil- und Elektroindustrie werden zu Großbetrieben. Erlanger Bleistiftspitzer wurden sogar Weltmarktführer.


Sondersammlung Elfenbeinkämme in der
Abteilung „Industrialisierung in Erlangen“,
 

Sonntag 12.3. | 11 Uhr
Donnerstag 16.3. | 18.30 Uhr

Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Himbeerpalast
Der vierte Streifzug beleuchtet den Wandel der Stadtgesellschaft vom Kaiserreich (siehe den 1897 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichteten Obelisken) über die beiden Weltkriege und die NS-Zeit bis zur „Siemens-Stadt“ um 1960 (mit dem „Himbeerpalast“ als Wahrzeichen).


Das Modell des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in der Abteilung
„Stadtgesellschaft und Politik. Erlangen seit dem Kaiserreich“


Diese Streifzüge oder einen Rundgang durch das ganze Haus können jederzeit auch auf Anfrage gebucht werden.
Anmeldung: Tel. 09131 86 2972.

Unter Downloads finden Sie die Karte zu den öffentlichen Führungen "Streifzüge durch Erlangens Geschichte".

 

 

22.03.2017
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