Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Aktuelles

Die Lange Nacht der Wissenschaften 2017

im Stadtmuseum Erlangen

 

Kinderprogramm

14 – 17 Uhr

Kunst-Workshop Landschafts- und Menschenbilder
Ausstellungsführung, anschließend kreatives Zeichnen und Malen von Selbstporträts oder Landschaften nach dem Vorbild von Hans Barthelmeß.

Das „Barthelmeß-Suchspiel“ zur Ausstellung
Mit einem bebilderten Quizbogen, einer Spielanleitung und einem Stift gehen die Kinder in der Kunstausstellung auf  Entdeckungsreise. Spielerisch machen sie sich mit den Kunstwerken vertraut. Dabei gilt es, das richtige Lösungswort zu finden.

Spiele für draußen wie früher
Mit welchen Spielsachen spielten Kinder vor 100 Jahren? Junge Besucher haben die Möglichkeit, klassische Geschicklichkeits- und Bewegungsspiele wie Diabolo, Jo-Jo, Kreiseln, Stelzenlaufen, Seilspringen und Reifenschlagen auszuprobieren.
 

15 Uhr
Öffentliche Führung zur Erlanger Stadtgeschichte
für Erwachsene

 

Abendprogramm

19 und 22 Uhr
Kurzvorträge „Kuriose Dinge“ aus Erlanger Sammlungen
In den vielfältigen Sammlungen der Universität Erlangen-Nürnberg und des Stadtmuseums findet sich so manch „Merkwürdiges“. Einige dieser „kuriosen Objekte“ werden aus den Depots geholt und in Kurzvorträgen von Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachbereichen präsentiert.

Folgende Objekte werden im 15-Minuten-Takt vorgestellt:

Randlochkartensystem

Informatik-Sammlung, Guido Nockemann M.A.

Informationen speicherte man früher beispielsweise auf Karteikarten, die allerdings nur manuell und sehr aufwendig ausgewertet werden konnten. Die Auswertung normaler Lochkarten setzte einen Großrechner voraus. Für Randlochkarten benötigte man nur eine „Nadel“. Das Randlochkartensystem war lange Zeit eine effiziente und kostengünstige Möglichkeit um Karteikarten von Archiven, Bibliotheken, Krankenhäusern usw. zu verwalten ohne die seinerzeit noch teure Computertechnik anzuschaffen.

 

Bumerang

Prof. Dr. Thorsten Uthmeier, Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung

Der aus dem Stoßzahn eines Mammuts herausgearbeitete Bumerang stammt aus 34.000 Jahre alten Fundschichten der Obłazowa-Höhle in den polnischen Karpaten und ermöglichte erstmals eine entscheidende Vergrößerung der Tötungsdistanz zur Jagdbeute.

 

 

 

Das Haus der Meeresschnecke - eine kostbare Seltsamkeit der See (Tritonshorn)

Dr. Martin Boss, Antiken-Sammlung

In den Schubladen des "Scherbenmagazins" der Antikensammlung der FAU lagern Tausende von Fragmenten. Einer dieser Komplexe ist der 1932 aufgenommene Nachlass Friedrich Stählins, eines der Archäologie zugeneigten Erlanger Schulmeisters und Klassischen Philologen. Eine der Seltsamkeiten in den Kisten ist die Spitze des Gehäuses einer großen Meeresschnecke, der Charonia variegata, aufgesammelt irgendwo auf Kreta.

Ihr Gehäuse galt die gesamte Antike über als kostbarer Schatz aus dem Meer und wurde sogar von den Minoern in Sinteralabaster künstlich nachgeschaffen. In den Mythen der griechischen Antike tragen es Tritonen als Attribut mit sich. Diese Gehäuse werden oft als Signalhorn missdeutet, obwohl es nicht als solches in der Schifffahrt der Antike verwendet worden sein kann, denn damit riefe man ja Stürme herbei, wie es Tritonen mit ihren Hörnern tun.

 

Erlanger Magnetring

Prof. Dr. Fritz Dross, Medizinische Sammlung

Der 1974 eingeführte „Erlanger Magnetring“ diente dem Verschluss eines künstlichen Darmausgangs. Ein in hautverträgliches Material gekleideter Magnetring wurde am Ende des Darmstumpfs implantiert und mit der Bauchwand vernäht. Ein ebenfalls magnetischer Deckel verschloss die Öffnung von außen und konnte bei Bedarf geöffnet werden.

 

 

Lues/Syphilis des Stadiums 2 im Gesicht

Prof. Dr. Michael Sticherling, Moulagen-Sammlung

Diese Moulage stellt die Hautveränderungen eine Lues/Syphilis des Stadiums 2 im Gesicht dar. Diese auch heute noch, aktuell sogar zunehmend auftretende Geschlechtserkrankung kann und muss antibiotisch behandelt werden. Ungewöhnlich an dieser Moulage und Ursache ihrer eigentümlichen Ausstrahlung sind die sehr individuellen Gesichtszüge, die üblicherweise auf Moulagen nicht gezeigt werden.

 

 

 

 

Herzog Ernst August I. von Sachsen-Weimar (um 1732/1740)

Brigitte Korn, Stadtmuseum Erlangen

Identitätswechsel: Als König Friedrich August von Polen kam er in die Sammlung und galt dann als Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth. Und so hing er als „regierender Markgraf und Universitätsgründer“ viele Jahre in der stadtgeschichtlichen Abteilung des Stadtmuseums Erlangen – zu seiner Linken ein Porträt des Prorektors der Universität, zu seiner Rechten ein Porträt seiner zweiten Gemahlin Sophie Caroline, das man 2007 zu seiner Gesellschaft erworben hatte. Bei den Forschungen für den Bestandskatalog des Museums stellte sich aber heraus, dass es sich um Friedrichs Schwager Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar handelt.

 

 

 

„Mendocino“ von Michael Holm, Single, 1969

Michaela Meyer, Stadtmuseum Erlangen

1943 in Stettin geboren, kam Lothar Walter – so der richtige Name von Michael Holm – mit seiner Familie 1946 nach Erlangen. Schon in seiner Gymnasialzeit musizierte er mit seinen Geschwistern und fing während seines Studiums in Berlin ab 1962 auch an, eigene Lieder zu schreiben. Daraus wurde eine erfolgreiche Karriere zunächst als Schlagersänger, später auch als Texter und Produzent. Mit dem Hit „Mendocino“ konnte er sich 28 Wochen lang in den TopTen der deutschen Charts halten. Nach Erlangen zieht ihn nach wie vor immer wieder die Bergkirchweih.

 

 

 

19.30 | 20.30 | 21.30 | 22.30 Uhr
Zeichenkunst und Menschenbild bei Hans Barthelmeß
Kurzführungen durch die aktuelle Ausstellung, die sich dem Erlanger Maler und Grafiker des frühen 20. Jahrhunderts, Hans Barthelmeß, widmet.

14 – 1 Uhr
Cafeteria im Museumshof
Unsere Cafeteria im beheizten Zelt bietet ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen, abends werden herzhafte Spezialitäten und „dampfende“Cocktails angeboten.

 

 

20.10.2017
» zurück zur Übersicht