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Ein Leben in Bildern. Lotte Funke zum 75. Geburtstag

Zur Ausstellung
 
Lotte Funke ist als Malerin des naiven Realismus nicht nur in ihrer Wahlheimat Erlangen bestens bekannt. Sie war bei Ausstellungen im In- und Ausland vertreten und erhielt 2009 einen Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten. Ihre Gemälde zeigen in einer eigenständischen Bildsprache immer ihre persönliche Sinnweise auf die Dinge. Als detailreiche Bilderzählerin greift sie gerne literarische Themen auf oder entwirft in Anlehnung an die realen  Gegebenheiten ihr eigenes Bild von Stadt und Landschaft. Für die Ausstellung hat die Künstlerin 23 repräsentative Werke, die einen Querschnitt durch ihr Schaffen geben, ausgewählt.

Museumspädagogik

Der Besuch der Ausstellung bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, altersgerecht eine ortsansässige, zeitgenössische Künstlerin und ihr Werk kennen zu lernen. Um eine möglichst intensive Begegnung mit den Gemälden zu sichern, wird die Gruppe gegebenenfalls geteilt. Nach einer kurzen Einführung bekommen die Schüler verschiedene Dinge aus einem Materialienkorb zur Auswahl. Dieser Auswahl ordnen die Schüler Werke zu. Durch diese in vielen Kunstmuseen verbreitete Vermittlungsmethode soll eine assoziative Brücke von den verschiedenen Dingen zu den Kunstwerken geschaffen werden. Daraufhin beschreiben die Schüler ihr Bild und begründen ihre Auswahl. Die Museumspädagogen moderieren das Kunstgespräch und liefern den Schülern zugleich weiterführende Informationen zu den Arbeiten. Besonderer Wert wird dabei auf Lotte Funkes Arbeitsweise und Maltechnik gelegt. Der Lokalbezug der Künstlerin erleichtert dabei den Zugang zu ihrem Werk.
 
Lotte Funke, Residenz für bescheidene Lust, 1992/93, Foto: Erich Malter

Das Angebot umfasst folgende Schwerpunkte:

· Den Schülern wird das Werk Lotte Funkes als einer lokalen Künstlerin und Vertreterin des Naiven Realismus vermittelt.

· Die Schüler üben, ein Bild genau zu betrachten und in einer angemessenen Sprache zu beschreiben.

· Im gemeinsamen Gespräch wird nachvollziehbar, aus welcher Intention heraus Kunst entstehen kann.

· Durch die gewählte Vermittlungsmethode soll den Schülern – auch über die Ausstellung hinaus – ein Zugang zu Kunst ermöglicht werden.

Lotte Funke, Die Regentrude, 1986, Foto: Erich Malter
 

Dauer: 90 min., Unkostenbeitrag: 2€ pro Teilnehmer.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie auf der rechten Seite zum Downloaden.
 

 

 

04.02.2015
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