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Archiv

Erlangen im Ersten Weltkrieg

13. Juli 2014 – 11. Januar 2015

Dauer: 90 min., Unkostenbeitrag: 2 € pro Teilnehmer

 

Zur Ausstellung

Am 1. August 1914 entbrannte in Europa ein Krieg, der als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ gesehen wird. Die Ausstellung behandelt diesen Krieg unter einer stadthistorischen Perspektive. Der erste Ausstellungsbereich fragt nach den Gründen der anfänglichen Kriegseuphorie des Bürgertums. Die beiden folgenden Räume rücken das Schicksal Erlanger Frontsoldaten ins Blickfeld. Persönliche Briefe und Fotografien  veranschaulichen die grauenhaften Erlebnisse in den Schützengräben und die Behandlung Verwundeter im Lazarett. Der vierte Bereich dokumentiert, welche Opfer der Zivilbevölkerung in diesem ersten totalen Krieg abverlangt wurden. Im fünften Ausstellungsraum werden die lokalen Auswirkungen der Novemberrevolution 1918/19 und die Reaktionen auf den Friedensvertrag von Versailles aufgezeigt. Am Ende der Ausstellung steht die  Auseinandersetzung mit kollektiven Deutungen des Krieges, wie sie in Gefallenendenkmälern greifbar geworden sind.

Museumspädagogik

Der Museumsbesuch bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich altersgerecht über den Ersten Weltkrieg zu informieren. Besonderes Gewicht legt das Programm auf die Vermittlung des regionalen Aspektes, also auf die Reaktionen und verheerenden Auswirkungen des Ersten Weltkrieges für Erlangens Bevölkerung.

Hinweis zum Programm

Die Museumspädagogik sieht in der Vermittlungsarbeit dieser Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur historischen und politischen Bildung. Die Sichtbarmachung von Ursachen und Folgen verhängnisvoller Traditionen, wie übersteigerter Nationalismus und Militarismus, in der deutschen Gesellschaft wird angestrebt. Politik soll hier als entscheidender Weichensteller für das Leben des Menschen gestern und heute begreifbar gemacht werden.

Zur Vermittlung

Das Programm stellt das Schicksal der Menschen dieser Zeit in den Mittelpunkt der Vermittlungsarbeit. Biographien damals hier lebender Personen stützen die Erarbeitung der Themenschwerpunkte.

Diese sind:

1. Der Weg in den Krieg

2. Das erste Kriegsjahr

3. An der Front

4. Im Lazarett

5. Alltag im Krieg

6. Kriegsende

Das Programm verbindet Gruppenarbeit mit dialogischen Elementen und dem museumspädagogischen Vortrag.

Fotos: Ine Brehm, Stadtmuseum Erlangen

 

 

 

 

09.10.2014
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