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Muslime in Deutschland
Muslime in Erlangen

1. Februar – 26. April 2015

Dauer: 120 min., Unkostenbeitrag: 2 € pro Teilnehmer


Eine Lehrerinformationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit Herrn Amin Rochdi, Islamlehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, findet am 4. März 2015 von 15 - 17 Uhr statt. Um vorherige Anmeldung per E-Mail unter stadtmuseum@stadt.erlangen.de wird gebeten.

Zu den Ausstellungen

Muslime in Deutschland
Kinder beim Billard im Freizeitraum einer Moschee, tanzende Jugendliche in Berlin Neukölln, ein türkischstämmiger  Polizeikommissar in Gelsenkirchen – so stellt sich muslimisches Leben in Deutschland in einer Bildauswahl des zenith-Fotopreises 2011 dar.
Inszenierte und dokumentarische Fotos, fragende Blicke von außen oder Erklärungsversuche von innen ergeben nicht nur ein buntes Bild zu Alltag und Lebenswelt von Muslimen, sondern auch über die künstlerischen Ansätze der Fotografen. Der schlaglichtartige Blick auf eine Religion, der etwa fünf Prozent der Bevölkerung in Deutschland angehören, soll Neugier wecken und zum Dialog einladen.
Aus dem bundesweiten Wettbewerb des Magazins „zenith – Zeitschrift für den Orient“ und der Stiftung Mercator zeigt die  Wanderausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nun 66 Bilder.


Muslime in Erlangen
Ergänzend zur Wanderausstellung „Muslime in Deutschland“ dokumentiert die Ausstellung des Stadtmuseums den Alltag von Muslimen in Erlangen. In ihrem Mittelpunkt stehen acht Mitbürgerinnen und Mitbürger muslimischen Glaubens, die das Spektrum muslimischer Lebenswelten und religiöser Positionen aufzeigen. Jede Person wird durch mehrere Fotos, eine Kurzbiografie sowie persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke vorgestellt. In Interviews erzählen die Muslime von ihrem biografischen Hintergrund, ihrem Lebensumfeld, ihren Wertevorstellungen und ihrem religiösen Selbstverständnis.
In einem eigenen Ausstellungsbereich präsentiert die Ernst-Penzoldt-Mittelschule ein Videoprojekt, das Einblick in die  Vorstellungswelt muslimischer Schüler gibt.

Schüler in der Ausstellung "Muslime in Erlangen", Foto: Ine Brehm

 

Museumspädagogik zu beiden Ausstellungen

Der Besuch der Ausstellung ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, einen authentischen Blick auf das Leben von Muslimen in Deutschland und Erlangen zu werfen. Im geschützten Raum des Museums kann dabei der Freiraum für einen themenorientierten offenen Dialog entstehen.
Folgende Themen werden altersgerecht behandelt:
  • Die Schüler lernen anhand verschiedener iografien die Vielfalt des muslimischen Alltags kennen. Dazu analysieren die Schüler die Fotografien und Objekte unter Gesichtspunkten der Bildbetrachtung.
  • Unterschiedliche Lebenswelten sollen gemeinsam erfahren werden, um so die gegenseitige Akzeptanz zu erhöhen. Gleichzeitig sollen bestehende Vorurteile und Klischees entdeckt und abgebaut werden.
  • Situativ werden dabei Grundzüge der islamischen Religion vermittelt.
  • Altersgerecht werden aktuelle politische Diskussionen aufgenommen.
 
 
Besucher vor dem Videoprojekt der Ernst-Penzoldt-Mittelschule, Foto: Ine Brehm

 

Methodik

Der Unterricht wird altersgerecht durchgeführt. Es wechseln sich ein dialogischer Unterrichtsstil mit Gruppenarbeit (unterstützt durch Arbeitsblätter) ab. Ein wichtiger Aufgabenbereich der Schüler sind dabei eigenständige Präsentationen ihrer Gruppenarbeit. Sowohl durch die Bildbetrachtung als auch die Teamarbeit wird das sprachliche Ausdrucksvermögen gefördert.
Die Vermittlungsteams des Museums setzen sich immer aus einer museumspädagogischen Fachkraft sowie einem Experten für islamische Religionslehre zusammen.
 

Das Stadtmuseum informiert zu dieser und weiteren museumspädagogischen Aktionen auf seinen Internetseiten: www.erlangen.de/museumspädagogik
Hier können Sie sich auch ganz bequem online für eine Führung anmelden.

 

 

 

 

 

04.02.2015
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Weiterführende Informationen