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Archiv

ABC des Sammelns

17. Mai 2015 – 10. Januar 2016

Dauer: 120 min., Unkostenbeitrag: 2 € pro Teilnehmer


Zur Ausstellung

Fast jeder sammelt irgendwas: Kinder allerlei Fundstücke, Erwachsene nostalgische Raritäten und Kunstliebhaber kostbare Gemälde.  Sammeln ist aber auch eine zentrale Aufgabe jedes Museums. Die Ausstellung „ABC des Sammelns“ nimmt deshalb diese kulturelle Praktik anhand eines selber erstellten „Lexikons des Sammelns“ und der dazu gezeigten Museumsobjekte in den Blick. Da finden sich etwa unter „U“ wie Unikat eine bemalte Spielzeugschiffschaukel aus Holz, Schnur und Eisendraht. Der 8-jährige Gerhard bekam sie zu Weihnachten1950 von einem Nennonkel, der sie selbst gebaut hatte. Oder unter „I“ wie Industriekultur eine 95 Jahre alte elektrisch betriebene Waschmaschine. Für uns ist sie kaum als solche erkennbar – damals veränderte sie das Waschen vom ehemals kräftezehrenden Projekt fast zum Kinderspiel.
 
Waschmaschine, um 1920, Foto: Erich Malter
 
 

Museumspädagogik

Durch den Besuch der Ausstellung soll Schülerinnen und Schülern anschaulich die Bedeutung des Sammelns von historischen Gegenständen bewusst gemacht werden. Hier kann an die natürliche kindliche Freude am Sammeln angeknüpft werden. Im Zentrum stehen besonders die alltagsgeschichtlichen Objekte der Sonderausstellung. Der Besuch der Ausstellung erfolgt in Kleingruppen.
 
In der Ausstellung, Foto: Chr. Brehm
 
 

Handlungsorientierter Teil: Wie funktioniert das Sammeln im Museum?

Damit die Sammlungsobjekte möglichst viel von ihrer Geschichte erzählen können, wird im Museum viel aufgeschrieben. Diese Arbeit des Inventarisierens wird mit den Schülern exemplarisch nachgearbeitet. Jeder Schüler füllt eine eigene Inventarkarte zu seinem Lieblingsobjekt aus. Diese kann dann selbstverständlich mit nach Hause genommen werden.
 
Inventarkarte, Stadtmuseum Erlangen
 
 

Durchführung

Im Zentrum stehen die Geschichten, die zu den einzelnen Objekten und Objektgruppen überliefert sind. Zum Beispiel können Telefone, die zwischen 1905 und heute hergestellt wurden, Auskunft über ihre Entwicklung geben. Völlig fremd ist den Kindern wohl der Fernsprechapparat aus Holz und Metall mit Hör- und Sprechmuschel. Um einen Anruf durchzuführen, wurde ein Signal an die Vermittlungsstelle gesendet, wo das „Fräulein vom Amt“ manuell die Verbindung zum Gesprächspartner herstellte. Obwohl sich der Aufbau, die Handhabung und die Technik des Telefons in den letzten 100 Jahren geändert haben, gleicht seine Funktion dem ebenfalls ausgestellten Smartphone. Ganz gleich ob schnelle, schnellste oder langsame Veränderung – aus dem historischen Vergleich erschließt sich der Wert und die Wichtigkeit des Sammelns und des Museums für die jungen Besucher.
 
Telefon von 1905, Foto: Erich Malter
 

Das Stadtmuseum informiert zu dieser und weiteren museumspädagogischen Aktionen auf seinen Internetseiten:  www.erlangen.de/museumspädagogik Hier können Sie sich auch ganz bequem online für eine Führung anmelden.


 

 

22.10.2015
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Weiterführende Informationen

ABC des Sammelns

Ausstellung ABC des Sammelns, Foto: Stadtmuseum

17. Mai 2015 - 10. Januar 2016

Ausstellung im Stadtmuseum Erlangen
Martin-Luther-Platz 9
Öffnungszeiten: Di/Mi/Fr 9-17 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa/So 11-17 Uhr

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