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Der Weltpoet – für Grundschulen

24.7. – 26.12.2016

Museumspädagogisches Angebot für Grundschulen 3. und 4. Klasse, sowie interessierte Gruppen.
Dauer: 120 Min., 2 € pro Schüler/in

Zur Ausstellung

Der in Schweinfurt geborene, in Erlangen von 1826  bis 1841 lehrende Friedrich Rückert gehört zu den großen Intellektuellen des 19. Jahrhunderts. Er beschäftigte sich mit über 40 Sprachen, war ein Mitbegründer der deutschen Orientalistik und schrieb fast 25000 Gedichte.

Rückert selbst beschrieb sein Leben als Teppich, an dem er ununterbrochen gewebt hat. In der Ausstellung markiert ein Zitate-Teppich seinen Lebensweg: Rückerts Kindheit in Schweinfurt, die Studienzeit in Würzburg und Jena, seine Reise über die Alpen nach Rom, die Jahre als Professor in Erlangen und in Berlin kurz vor der März-Revolution, und das Altern in Neuses bei Coburg.

Erlangen ist die zweite Station der großen Sonderausstellung, die seine Geburtsstadt Schweinfurt ihrem Sohn gewidmet hat. Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und Klanginstallationen laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

 

Museumspädagogische Vermittlung

Der Ausstellungsbesuch gewährt den jungen Besuchern einen anschaulichen und altersgerechten Zugang zu Rückerts Leben, seinem Wirken und den Menschen, die ihm wichtig waren.

Rückerts Lebensstationen und Wirkungsstätten
Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wo und wie Rückert aufgewachsen ist, was er studiert hat, wie leicht er seit seiner Jugend fremde Sprachen erlernt hat, wie erfolgreich er als Dichter und Sprachforscher war – ebenso wie er sich als Vater bewährt hat.

Folgende Hauptorte werden vorgestellt:

  • Schweinfurt, wo Rückert geboren ist und das Abitur gemacht hat
  • Erlangen, wo er Professor wurde und sich auf dem Höhepunkt seines Schaffens befand
  • Berlin, das ihn enttäuschte
  • Neuses bei Coburg, wohin er sich gerne zurückzog und im Alter auch lebte


Rückert Ausstellung, Stadtmuseum Erlangen, Foto: Erich Malter

 

Der Dichter Friedrich Rückert
Die Klasse wird mit ausgewählten Rückert-Texten bekannt. Dazu gehören die fünf Märchen, die der junge Rückert für seine kleine Schwester Marie geschrieben hat, z. B. Vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt. Im Zentrum steht allerdings Rückerts überragende Leistung als Übersetzer und Vermittler von Hauptwerken der arabischen und der indischen Dichtung. Rückert beherrschte 44 Sprachen – welche dies waren, vergegenwärtigen die interaktiven Hands-on-Stationen Sprachen lernen und Übersetzen, die in die Vermittlung einbezogen werden. Gleiches gilt für die Station Rückert in Erlangen.


Rückert Ausstellung, Stadtmuseum Erlangen, Foto: Erich Malter

 

Rückert trug keine T-Shirts
Zum Abschluss können die jungen Besucher in nachgeschneiderte Kleidung schlüpfen, wie sie zu  Rückerts Lebenszeit getragen wurde, was ihnen diese auch spielerisch und sinnlich näher bringt.

Schrift schreiben
Zu Rückerts Zeit gab es weder Schreibmaschinen noch Computer. Der große Dichter schrieb seine Texte mit Feder und Tinte – in einer für viele heute kaum mehr entzifferbaren „altdeutschen“ Schreibschrift. Wie es war, solch eine Schreibschrift zu schreiben, können die Schüler ebenfalls probieren.


Foto: Georg Pöhlein

 


Das Anmeldeformular befindet sich unter "Downloads & Formulare". Hier können Sie sich ganz bequem online für eine Führung anmelden. Oder unter der Telefonnummer 09131 - 86-2972.

23.11.2016
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