Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Archiv

Vom Jahrmarkt zum Kultfest — Museumspädagogik

250 Jahre Erlanger Bergirchweih

Ausstellung vom 4. Mai bis 31. Juli 2005

Das Stadtmuseum bietet allen interessierten Klassen museumspädagogischen Unterricht zur Ausstellung an.

Ein Ausstellungsbesuch ist auch im Rahmen von Wander- oder Projekttagen möglich.

Zur Ausstellung:

Ein besonderer Reiz der Ausstellung liegt in den großformatigen Bildern, die exemplarisch in das Thema einführen und ein gemeinsames Entdecken ermöglichen. Eine weitere Attraktion sind die vielen Objekte zur Schaustellerei, die das Museum zusammengetragen hat: alte Karussellfiguren, skurrile Köpfe aus Wurfbuden, Zielscheiben aus mechanischen Schießbuden, Kasperpuppen und kuriose Kraftmessgeräte.

Die wichtigsten Themen der Ausstellung sind:
· die drei Wurzeln der Bergkirchweih: Felsenkeller, Vogelschießen, Jahrmarkt
· der Wandel des Festcharakters
· die Geschichte der Felsenkeller und der Erlanger Brauereien
· die Budenstraße, ihre Schau- und Fahrgeschäfte
· die Schausteller und Festwirte
· die Musikkapellen

Zur Museumspädagogik:

Die Ausstellung spiegelt Kontinuität und Wandel eines der größten Volksfeste Süddeutschlands. Schulklassen wird damit die Möglichkeit geboten, sich ein umfassendes und realistisches Bild von der Geschichte und Gegenwart dieses „Kultfestes“ zu machen. Dabei geht es auch um den persönlichen Erlebnisbezug, den die Schülerinnen und Schüler zu „ihrem Berg“ haben:

Welches Vergnügen bereiten Hightech-Fahrgeschäfte wie Techno-Power, Break Dance oder Hot Shot? Welche Wirkung hatte demgegenüber das alte Jahrmarktskarussell? Welchen Sinn haben die ständigen Zusammenstöße im Autoscooter? Wer liebt den kurzen Grusel in der zweisitzigen Geisterbahn? Wie werden die Menschenmassen am Berg erlebt? Welche Musik passt hierher? Warum sind Kraftmessapparate wie „Haut den Lukas“ so beliebt? Worin besteht der Reiz von Schieß- und Wurfbuden? Wer isst gerne Zuckerwatte, Liebesäpfel oder gebrannte Mandeln, Schaschlik oder Grillmakrele? Warum werden sie gerade auf dem Berg so gerne verzehrt? Und vor allem: welche Grenzen werden im (übermäßigen) Alkoholkonsum ausgelotet?

» zurück zur Übersicht