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Aktuelles

Das Sicherheitsempfinden in Erlangen

Wie sicher fühlen sich die Erlangerinnen und Erlanger in ihrer Wohngegend? Welche unsicheren Orte kennen sie? Haben sie Angst vor Straftaten, und welche Situationen haben sie bereits erlebt?

Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Sicherheit liefert der neueste Bericht der städtischen Statistikstelle: „Das Sicherheitsempfinden in Erlangen“.

Die deutliche Mehrheit (62 Prozent) der Bürgerinnen und Bürger fühlt sich in ihrem Wohngebiet tagsüber sehr sicher. Kaum jemand empfindet die eigene Wohngegend als unsicher. Das ist nachts anders – immerhin 18 Prozent der Befragten fühlen sich dann in ihrem Wohngebiet eher oder sehr unsicher. Die Einschätzungen in den einzelnen Erlanger Bezirken weichen zum Teil allerdings deutlich voneinander ab. Das Sicherheitsempfinden unterscheidet sich auch nach Alter und Geschlecht. Die Jüngeren fühlen sich sicherer als die Älteren, die Männer sicherer als die Frauen.

Frauen kennen auch deutlich häufiger Orte in Erlangen, an denen sie sich unsicher fühlen (Frauen 54 Prozent, Männer 34 Prozent). Die Liste der unsicheren Örtlichkeiten in der Stadt führen wie in der Vorgängerbefragung 2012 der Bahnhofplatz bzw. der Hauptbahnhof an, gefolgt von der Innenstadt als Ganzes.

Grundsätzlich haben die Erlangerinnen und Erlanger selten Angst im öffentlichen Raum Opfer einer Straftat zu werden. Nur vier Prozent der Befragten hat häufig oder fast immer Angst vor Straftaten. Diese Erkenntnis deckt sich auch mit Ergebnissen der Polizeilichen Kriminalstatistik, die für die Stadt Erlangen ein niedriges Niveau an Straftaten aufweist.

Bei den selbsterlebten unangenehmen Situationen und Delikten gaben die Erlangerinnen und Erlanger mit 29,8 Prozent am häufigsten an, vom Bettlerinnen und Bettlern belästigt worden zu sein. Weitere 22,4 Prozent der Befragten waren von Anpöbeleien betroffen. Alle anderen unangenehmen Situationen und erlebten Delikte fallen deutlich dahinter zurück.

Was sind in den Augen der Bürgerinnen und Bürger die wichtigsten Aufgaben der Polizei? Wie gut erledigt die Erlanger Polizei ihre Arbeit? Und wo gibt es Verbesserungsbedarf?

Die Fahndung nach und Festnahme von Straftäterinnen und Straftätern (sehr wichtig: 86 Prozent) und der Schutz der Menschen vor Gewaltangriffen (sehr wichtig: 89 Prozent) werden mit Abstand als die beiden wichtigsten Aufgaben der Polizei eingestuft. Die Beurteilung der Wichtigkeit des Schutzes vor Gewalttaten hat sich im Vergleich zur Befragung 2012 nicht verändert.

Jeweils 27 Prozent der Erlangerinnen und Erlanger sehen diese beiden Aufgaben als „gut“ durch die Erlanger Polizei erfüllt an. Andererseits benoten 23 Prozent (Schutz vor Gewaltangriffen) bzw. 24 Prozent (Fahndung/Festnahme) die Aufgabenerfüllung mit schlecht oder eher schlecht. Neben dem Auffinden von gestohlenen Gegenständen wurde die Vermittlung von Sicherheit durch Streifenfahrten und Fußstreifen verhältnismäßig schlecht beurteilt (schlecht oder eher schlecht: 36 Prozent).

Es überrascht daher nicht, dass bei den geäußerten Verbesserungsvorschlägen zur Arbeit der Erlanger Polizei der Wunsch nach mehr Präsenz und Kontrollen

mit 5,3 Prozent am häufigsten genannt wird. Da nicht jeder bereits Kontakt mit der Erlanger Polizei hatte, geben auch nur 60 Prozent der Befragten Antwort auf die Frage, wie gut sie sich von dieser betreut fühlen. Insgesamt fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger, die auf diese Frage geantwortet haben, überwiegend „gut“ (30 Prozent) oder „eher gut“ (53 Prozent) von der Erlanger Polizei betreut.

Der komplette Bericht mit weiteren Ergebnissen ist in gedruckter Form im Rathaus oder der Statistikstelle erhältlich und kann hier herunter geladen werden: Statistik aktuell 9/2017

19.09.2017
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