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Informationen

Bildung und Teilhabe - Schulbedarf

Wer bekommt diese Leistung?

Anspruch haben Schülerinnen und Schüler, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen und keine Ausbildungsvergütung erhalten, während des Bezugs von Leistungen nach dem SGB II, SGB XII, Asylbewerberleistungsgesetz, Wohngeld oder Kinderzuschlag.

Ein Anspruch kann auch bestehen, wenn der Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen oder Vermögen bestritten werden kann, dieses aber nicht oder nur teilweise für die Deckung der Kosten für den Schulbedarf ausreicht.

Was gehört zum persönlichen Schulbedarf?

Die Leistung dient vorrangig dem Erwerb von Gegenständen zur persönlichen Ausstattung für die Schule. Dazu gehören neben dem Schulranzen, Schulrucksack und Sportzeug insbesondere die für den persönlichen Ge- und Verbrauch bestimmten Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien (Füller, Kugelschreiber, Blei- und Malstifte, Taschenrechner, Geodreieck, Hefte und Mappen, Tinte, Radiergummis, Bastelmaterial, Knetmasse usw.). Auch Kosten für Schulmaterial, die an die Schule gezahlt werden müssen, wie z.B. Kopiergeld oder Kosten für Schulfächer wie Soziales oder Ernährung, müssen aus dem persönlichen Schulbedarf gezahlt werden.

Wie wird die Leistung erbracht?

Zweimal im Jahr, jeweils zu Beginn des Schulhalbjahres, wird ein zusätzlicher Geldbetrag an die Eltern ausgezahlt. Im September werden 100 Euro und im Februar 50 Euro pro Kind für Schulbedarf gewährt.

Schülerinnen und Schüler, die bereits laufende Leistungen nach dem SGB II , SGB XII oder Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, brauchen keinen zusätzlichen Antrag auf Schulbedarf stellen. Die Leistung wird automatisch mit der Sozialleistung gewährt. Im Einzelfall ist auf Verlangen des Jobcenters oder Sozialamts eine Schulbescheinigung vorzulegen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Leistungssachbearbeiter im Jobcenter oder Sozialamt.

Nur Wohngeldbezieher und Kindergeldzuschlagsberechtigte müssen einen Antrag auf Schulbedarf bei der zentralen Stelle für Bildung und Teilhabe im Sozialamt stellen.

 

15.08.2019
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