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Entwicklung des Großparkplatzes in Erlangen

Die Stadt Erlangen beabsichtigt, auf der Fläche des Großparkplatzes westlich der Innenstadt ein neues Stadtquartier in zentraler Lage zu entwickeln.

Die Stadt Erlangen will auf der Fläche ein innovatives, nachhaltiges Stadtentwicklungsprojekt verwirklichen, mit dem sie ihre Stellung in der Metropolregion sichert und ihre städtische und stadträumliche Identität stärkt.

Ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb zur Entwicklung des Quartiers wurde von der Stadt im Jahr 2020 ausgelobt. Die Ergebnisse liegen vor.

Aktuell wird das weitere Vorgehen nach dem Wettbewerb vorbereitet.

Nächster Schritt: Städtebaulicher Rahmenplan

Das renommierte Dortmunder Planungsbüro scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh wird mit der Erstellung des städtebaulichen Rahmenplans für das heutige Großparkplatz-Gelände beauftragt. Dies hat der Erlanger Stadtrat beschlossen (PET/016/2021).

Aufbauend auf den Ergebnissen des städtebaulichen Wettbewerbs wurde ein Verhandlungsverfahren unter den drei Preisträgern des Wettbewerbs durchgeführt. Das Planungsbüro scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh konnte mit seiner Überarbeitung des Wettbewerbsentwurfs das dreizehnköpfiges Auswahlgremium unter dem Vorsitz von Prof. Christa Reicher (RWTH Aachen) überzeugen. Die Jury lobte besonders das angenehm gegliederte Stadtquartier mit seinem plausiblen Wegenetz, welches sich trotz der schwierigen räumlichen Anforderungen auf den Erlanger Stadtgrundriss bezieht.

Nach der Sommerpause soll das Büro mit der Erarbeitung des städtebaulichen Rahmenplans beginnen. Die Entwicklung des Großparkplatzes geht voran. Dabei sollen die wichtigen Funktionen als Verkehrsdrehscheibe und Parkraum für die Innenstadt erhalten und gestärkt werden. Der städtebauliche Entwurf wird weiter konkretisiert.

Bürgerbeteiligung wird ein wesentlicher Bestandteil des Aufstellungsprozesses des Rahmenplans sein. Für den Planungsprozess des städtebaulichen Rahmenplans werden rund zwei Jahre veranschlagt. Im Anschluss folgt die baurechtlich notwendige Aufstellung des Bebauungsplans. Ab 2026 kann mit einem Baubeginn am Großparkplatz gerechnet werden.

1. Preis nach Überarbeitung

Verfasser:

scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund

Wbp Landschaftsarchitekten GmbB, Bochum

Runge IVP Ingenieurbüro für integrierte Verkehrsplanung, Düsseldorf
 

Beurteilung des Auswahlgremiums:

Die Arbeit bringt die schwierigen räumlichen Anforderungen in Plan und Schnitt entspannt zu einer Synthese, erzeugt ein räumlich angenehm gegliedertes Stadtquartier mit plausiblem Wegenetz und bedient sich geschickt des städtebaulichen Instrumentariums unserer Zeit.

Der Entwurf bindet das neue Quartier ins Erlanger Raster ein, indem die Straßenachsen und insbesondere die Platzfolge um den Bahnhof von Osten über die Gleise hinweg ins neue Quartier hineingezogen werden. Die Größe der Blöcke orientiert sich an dem Maßstab der Innenstadt. Entlang der Autobahn wird die Geometrie des Erlanger Rasters verlassen: Das Straßennetz dreht hier in die Richtung der Autobahn ein und artikuliert so den Stadtrand.

In der Fuge zwischen beiden Rastersystemen wird die Erschließungsachse für den Langsamverkehr

angeordnet, die vom Bahnhofplatz ausgehend jeden der Blöcke erreicht und im Norden auch jenseits des Wettbewerbsperimeters sinnvoll fortgesetzt werden kann. Durch die Verdrehung der Winkel entstehen abwechslungsreiche Raumsequenzen, die den Eindruck eines attraktiven Quartiers befördern.

Raumsystem und Raumbildung des Quartiers entsprechen dabei insgesamt den Wunschlinien der

Verkehrsbeziehungen für den Fußverkehr: Von der Innenstadt her erreicht man den Bahnhofplatz West, der groß genug ist, um wie selbstverständlich Haltestelle und Wendeschleife der StUB aufzunehmen, aber auch noch kompakt genug ist, dass der Platzraum und die angrenzenden Erdgeschosse mit Leben gefüllt werden können. Das hohe, vorspringende Gebäude im Westen begrenzt nicht nur den Platz, sondern teilt auch die Wege, nach Norden in die Binnenachse des Quartiers, nach Westen unter der Autobahn hindurch. Die Unterführung dort ist breit genug, um nicht als „Mauseloch“ wahrgenommen zu werden.

Die Mischung des Verkehrs auf nur einer Ebene entspricht dem Erlanger Maßstab, fördert grundsätzlich die Interaktion zwischen den Verkehrsträgern und vermeidet störende Rampen, Einschnitte und Trennungen. Sie dient somit der Urbanität im neuen Viertel. Die verschiedenen Verkehrsfunktionen werden bahnhofsnah, aber nicht geballt abgewickelt; das tut der Maßstäblichkeit der Anlagen und auch ihrer langfristigen Flexibilität gut.

Einzelne Konflikte sind dabei noch nicht ganz gelöst: Der ZOB ist in seiner Lage am Südrand des Areals

denkbar, doch ist seine Auffindbarkeit nicht überzeugend. Die wichtigste Straße liegt so, dass sie den Bahnhof vom Bahnhofplatz abschneidet. Angesichts des beträchtlichen MIV-Aufkommens - auch an

Durchgangsverkehr - dürfte dies weniger zu Urbanität als zur Behinderung des Fuß- und Fahrradverkehrs führen und das Entstehen öffentlichen Lebens erschweren. Auch der Unterführung wird bei der Durcharbeitung weiterhin besondere Aufmerksamkeit zu widmen sein: Kann es gelingen, in der Mitte noch Tageslicht einzubringen? Wie wird die Sicherheit bei Nacht gewährleistet? Wie wird die Abgrenzung zur StUB-Trasse gelöst? Schließlich sind die beiden nördlichsten Blöcke wegen des konischen Verlaufs des Areals immer noch viel zu eng: Wegekonzept und Bautypologie sind hier unvereinbar; weil ersteres in der vorgelegten Form sehr gut ist, sind die Gebäudestellungen anzupassen.

Der Entwurf hat in seiner einfachen Grundstruktur und seiner nuancierten Kleinteiligkeit große Vorzüge. Er verspricht eine gewisse Vielfalt städtischen Lebens, die indes in der Realität nicht nur durch Formen, sondern vor allem durch Nutzungen erreicht wird. Deshalb muss es im Interesse der Stadt Erlangen sein, die Vielfalt und eine gewisse Kleinteiligkeit der Nutzungseinheiten rund um den Bahnhofplatz zu fördern. Sehr große Nutzungseinheiten und großmaßstäbliche, belanglose Architekturen könnten den Platz sehr vorstädtisch wirken lassen.

 

 

Hier geht es zur Onlineausstellung

KURZERGEBNIS DES WETTBEWERBS

Das Preisgericht unter Vorsitz von Frau Prof. Christa Reicher hat am 17.07.2020 folgende Entscheidung über die eingereichten 30 Arbeiten getroffen:

Es wurden 2 gleichrangige 2. Preise, ein 3. Preis und 3 gleichwertige Anerkennungen verteilt.

2. Preis (1027): Rheinflügel Severin, München, Toponauten, Freising
2. Preis (1012): Scheuvens + Wachten, Dortmund, WBP, Bochum, Runge IVP, Düsseldorf
3. Preis (1010): SRAP, Raum3, Nürnberg,  Studio B, München

 

Anerkennung (1001): lpundh, Kirchheim unter Teck, Büro Kleinekort, Düsseldorf, Welsner und Welsner, Nürtingen
Anerkennung (1023): mharchitekten, Stuttgart, Freiraum+Landschaft, Nürtingen
Anerkenunng (1022): Kepler 32, Köln, Urbanophil.Köln, Köln, f Landschaftsarchitektur, Solingen

 

Die Stadt Erlangen als Ausloberin des Verfahrens gratuliert den Preisträgern*innen und bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen ausdrücklich für Ihr Engagement und die Vielzahl an eingebrachten Ideen.

HINWEIS:

Eine physische Ausstellung der Arbeiten wird aufgrund der aktuellen Einschränkungen vorerst nicht erfolgen.

HIER kommen Sie zur Onlineausstellung.

 

VERSCHIEBUNG DER ABGABETERMINE

Aufgrund der derzeitigen Arbeitseinschränkungen, die mit der Corona-Krise verbunden sind, werden die Abgabetermine wie folgt verlängert:

Letzte Abgabe Planunterlagen: Mittwoch, 20. Mai 2020
Letzte Abgabe Modell: Freitag, 5. Juni 2020

Die Termine gelten wie bisher als Submissionstermine mit jeweiliger Uhrzeit und Ort der spätesten Einreichung wie bisher.

Weiterhin wird im Rahmen der 2. Runde der Rückfragenbeantwortung der Abgabemodus verändert. Dazu sh. Antwort zur Frage 34!

 

PROTOKOLL DER RÜCKFRAGEN UND DEREN BEANTWORTUNG FÜR DEN STÄDTEBAULICHER IDEEN- UND REALISIERUNGSWETTBEWERB REGNITZSTADT

Aufgrund der aktuell empfohlenen Maßnahmen, soziale Kontakte möglichst zu reduzieren und aufgrund der Infektionsgefahr bezüglich Covid-19 wird das Kolloquium als Treffen vor Ort abgesagt. Die bis zum 16. März 2020 eingegangenen Rückfragen wurden schriftlich beantwortet.

Das Rückfragenprotokoll kann HIER oder unter "Downloads & Formulare" heruntergeladen werden.

Die Fotos des Umgebungsmodells finden Sie HIER oder unter "Downloads & Formulare" als zip-Datei zum herunterladen.

Die Teilnehmer erhalten anschließend nach Übergabe der Rückfragen und der Antworten durch dieses Protokoll die Möglichkeit, weitere Rückfragen bis zum Freitag, 27. März 2020, 18:00 Uhr zu stellen. Die 2. schriftliche Rückfragenrunde soll den Entfall der mündlichen Rückfragen im Kolloquium kompensieren.

Die Beantwortung der 2. Rückfragenrunde erfolgt ab dem 30. März 2020 und soll bis zum 3. April 2020 abgeschlossen sein. Anschließend werden die Fragen und Antworten der 1. und der 2. Runde in einem Protokoll zusammengefasst, das dann Teil der Auslobung wird.

 

ABSAGE KOLLOQUIUM ALS VOR-ORT-VERANSTALTUNG – stattdessen zwei Rückfragerunden

Aufgrund der aktuellen Reisewarnung in Deutschland wird das Kolloquium am Freitag, 20. März 2020, als Vor-Ort-Veranstaltung abgesagt.

Die eingegangenen Rückfragen werden schriftlich beantwortet, Fragen und Antworten werden dann kurzfristig auf dieser Webseite eingestellt. Die Teilnehmer erhalten anschließend die Möglichkeit, weitere Rückfragen zu stellen. Die zweite schriftliche Rückfragenrunde soll den Entfall der mündlichen Rückfragen im Kolloquium kompensieren. Die Termine der zweiten Rückfragenrunde werden zusammen mit der Beantwortung der Fragen der ersten Rückfragerunde benannt. 

 

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG

Offener Städtebaulicher Wettbewerb

REGNITZSTADT
Entwicklung des heutigen Großparkplatz-Geländes in Erlangen

Wettbewerb Großparkplatz - Luftbild

Ausloberin

Stadt Erlangen
vertreten durch das
Referat VI Planen und Bauen
Herrn berufsm. Stadtrat Josef Weber
Rathausplatz 1
91052 Erlangen
 

Wettbewerbsbetreuung

stm°architekten PartGmbB
Stößlein Mertenbacher
Wöhrder Hauptstr. 27
90489 Nürnberg
 

Wettbewerbsaufgabe

Die Stadt Erlangen beabsichtigt, auf der Fläche des Großparkplatzes westlich der Innenstadt ein neues Stadtquartier in zentraler Lage zu entwickeln.

Die derzeitige Funktion des Bereichs als Parkraum der Innenstadt soll dabei erhalten bleiben. Der gesamte Wettbewerbsbereich umfasst den heutigen Großparkplatz und seine nähere Umgebung.

Für die Stadt Erlangen eröffnet sich mit der Entwicklung des Großparkplatzes die seltene Möglichkeit einer nachhaltigen Innenentwicklung in direkter Nähe zu Hauptbahnhof und Innenstadt. Hierin liegt eine große Chance für die Stadt.

Der Standort des heutigen Großparkplatzes soll in seiner Funktion als zentraler Verkehrsknotenpunkt gestärkt werden. Ein Plus an Parkraum soll entstehen, das die Innenstadt weiter entlastet. Die geplante Ansiedlung von innenstadtrelevanten Nutzungen zusammen mit Wohnungen soll zu einer Aufwertung der Innenstadt und des Bahnhofumfelds führen. Mit der Entwicklung des neuen Quartiers soll die gesamte Innenstadt besser an den Naherholungsraum Wiesengrund angebunden werden.

Die Stadt Erlangen will auf der Fläche ein innovatives, nachhaltiges Stadtentwicklungsprojekt verwirklichen, mit dem sie ihre Stellung in der Metropolregion sichert und ihre städtische und stadträumliche Identität stärkt. Ziel des Wettbewerbs ist ein städtebauliches und landschaftsplanerisches Konzept für das neue Stadtquartier.

Die Größe des Wettbewerbsgebietes beträgt ca. 21,0 ha. Die Größe der zu entwerfenden Realisierungsteils beträgt ca. 9 ha, die Größe einzubeziehenden Ideenteils beträgt ca. 12 ha.
 

Wettbewerbsart und -verfahren

Das Wettbewerbsverfahren wird ausgelobt und durchgeführt als offener städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb (§ 3 Abs. 3 RPW) für Bewerbergemeinschaften aus Architekten*innen, Stadtplanern*innen und Landschaftsarchitekten*innen.

Dem Wettbewerb schließt sich ein Verhandlungsverfahren nach der Vergabeverordnung VgV an.
 

Zulassungsbereich und Wettbewerbssprache

Mitgliedsstaaten der EWR sowie Staaten des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA). Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.
 

Wettbewerbsteilnehmer*innen

Jede*r Teilnehmer*in hat seine/ihre Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Er/sie gibt eine Erklärung gemäß Anlage entsprechend RPW Anlage II Abs. 3 ab. Teilnahmeberechtigt sind alle Bewerber*innen, die die Bedingungen der Teilnahmezulassung erfüllen.

Für die Teilnahme sind zugelassen: im Zulassungsbereich ansässige Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt*in, Architekt*in und/oder Stadtplaner*in befugt sind und die nicht (gemäß den Regelungen der VgV) von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden können.

Es werden Arbeitsgemeinschaften aus Architekten*innen, Stadtplanern*innen und Landschaftsarchitekten*innen gefordert. Federführend in diesen Bewerbergemeinschaften sind die Architekten*innen.

Grundsätzlich ist es auch möglich, dass einzelne Bewerber*innen auch mehrere oder alle der genannten Berufsbezeichnungen führen und sich deswegen als Einzelperson oder als Bewerbergemeinschaft aus zwei Personen bewerben können. Entscheidend für die Bewerbung ist, dass alle drei Berufsbezeichnungen Architekten*in, Stadtplanern*in und Landschaftsarchitekten*in abgedeckt werden.

Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Landschaftsarchitekt*in, Architekt*in und/oder Stadtplaner*in, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.

Teilnahmeberechtigt sind ferner:

  • Natürliche Personen, die nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt*in, Stadtplaner*in und/oder Landschaftsarchitekt*in berechtigt sind (Richtlinie 85/384/EWG);
  • Juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, wenn der verantwortliche Verfasser der Wettbewerbsarbeit und der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person, die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen;
  • Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden;
  • ständige Arbeitsgemeinschaften gelten als ein Wettbewerbsteilnehmer und dürfen sich mit nicht mehr als einer Bewerbung an der Auslobung beteiligen, bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein;
  • Juristische Personen sowie Arbeitsgemeinschaften haben einen teilnahmeberechtigten, bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist;
  • Die Teilnahmevoraussetzungen müssen am Tag der Bekanntmachung erfüllt sein.

Die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zwischen einem/einer Landschaftsarchitekt*in, einem/er Stadtplaner*in und einem/einer Architekt*in, bzw. zwischen Landschaftsarchitekten*innen, Stadtplanern*innen und Architekten*innen wird zwingend gefordert. Dies ist durch Nennung jedes Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft mit Angabe der Berufsbezeichnung in der Verfassererklärung zu dokumentieren. Alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft müssen über ein entsprechendes anerkennungsfähiges Diplom gemäß Richtlinie 2005/36/EG verfügen.

Angesichts der Komplexität der Aufgabe wird eine Hinzuziehung von Fachberatern/innen Verkehrsplanung und Schallschutz empfohlen. Für hinzugezogenen Fachberater Verkehrsplanung entsteht aus der Beratungsleistung kein Anspruch auf weitere Beauftragung.
 

Fachpreisgericht

Dipl. Architekt ETH Martin Albers (Architekt, Zürich)         
Prof. Manuel Bäumler (Architekt, TU Dresden)      
Prof. Dr. Susanne Hofmann (Architektin, TU Berlin)
Prof. Dr. Franz Pesch (Architekt und Stadtplaner, Dortmund/Stuttgart)
Dipl. Ing. Till Rehwaldt (Landschaftsarchitekt, Dresden/Berlin/Peking/Prag)
Prof. Christa Reicher (Architektin und Stadtplanerin, RWTH Aachen)
Dipl. Ing. Josef Weber (Architekt und Stadtplaner, Baureferent der Stadt Erlangen)
 

Wettbewerbssumme

1. Preis 27.000,- €
2. Preis 21.000,- €
3. Preis 16.000,- €
4. Preis 12.000,- €
5. Preis 8.000,- €
Anerkennungen 21.000,- €
   
Gesamtsumme (netto) 105.000,- €
Gesamtsumme (brutto) 124.950,- €

Sofern die mit Preisen und Ankäufen ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer Mehrwertsteuer abführen, wird diese zusätzlich anteilig vergütet.

Das Preisgericht ist berechtigt, die gesamten Wettbewerbssummen durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen und auch Sonderpreise zu vergeben (4.2 Abs. 2 GRW95).

Kann das Preisgericht keine der in die Engere Wahl gezogenen Arbeiten ohne eine den Entwurf maßgeblich veränderte Überarbeitung zur Ausführung empfehlen, kann das Preisgericht mit der Mehrheit seiner Mitglieder vor einer Zuerkennung von Preisen und Anerkennungen eine Überarbeitung von in die engere Wahl gezogenen Arbeiten empfehlen, sofern die Ausloberin zustimmt und die Finanzierung gesichert ist. Art und Umfang der Überarbeitung ist gesondert für jede Arbeit unter Wahrung der Anonymität festzulegen und nur den betroffenen Verfassern*innen mitzuteilen. Die Ausloberin gewährt für die Überarbeitung ein zusätzliches, angemessenes Bearbeitungshonorar, das nicht der Wettbewerbssumme entnommen wird.
 

Termine

Preisrichtervorbesprechung 07.02.2020
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen 26.02.2020
Rückfragen bis 16.03.2020
Kolloquium 20.03.2020
Abgabetermin Planunterlagen 20.05.2020
Abgabetermin Modell 05.06.2020
Preisgerichtssitzung 16. - 17.07.2020
Ausstellung

online

Wettbewerbsunterlagen

Die Auslobung (pdf-Datei) kann HIER oder untenstehend heruntergeladen werden.

Die Anlagen zur Auslobung (zip-Datei) können HIER oder untenstehend heruntergeladen werden.

An der Teilnahme interessierte Bewerbergemeinschaften erhalten nach Übersendung der unterschriebenen Nutzungsvereinbarungen an das betreuende Büro (per Mail an: office@stm-architekten.de) einen Downloadlink, mit dem sie sich die nicht öffentlich eingestellten Unterlagen herunterladen können.

Die Teilnehmer sind selbst dafür verantwortlich, dass sie sich durch regelmäßigen Besuch dieser Webseite über neue Informationen zum Verfahren (ergänzende Unterlagen, Kolloquiums- und Preisgerichtsprotokoll) informieren.

Aktuelles

Ergebnis Bürgerbeteiligung Wettbewerb Großparkplatz am 26.07.2019

Die Stadt Erlangen plant einen städtebaulichen Wettbewerb zur Entwicklung des Großparkplatz. Hierzu hat der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrats Erlangen am 25.06.2019 einen Beschluss gefasst. Den Link zum Beschluss finden Sie hier oder unter "Link zum Ratsinformationssystem"

Am 26.07.2019 hat die öffentliche Bürgerbeteiligung zum Wettbewerb stattgefunden.
Die Veranstaltung startete mit einem Spaziergang über den Großparkplatz mit Stadtbaurat Josef Weber um 15:30 Uhr. Weiter ging es mit der Bürgerbeteiligung in der Clubbühne des E-Werks Erlangen um 17:00 Uhr.

Die Bürgerinnen und Bürger konnten gemeinsam Vorstellungen zur Zukunft des Bereichs entwickeln.

Die Fragestellungen waren:

- Welche Erwartungen haben wir an Mobilität und Parken?
- Welche künftigen Nutzungen empfehlen wir für den Großparkplatz?
- Wie stellen wir uns die künftige Verbindung zwischen Innnestadt und Regnitzgrund vor?

Die Ergebnisse der Beteiligung sind hier dokumentiert und werden Teil der Wettbewerbsauslobung.

Einladung Bürgerbeteiligung Großparkplatz am 26.07.2019

Bürgerbeteiligung Wettbewerb Großparkplatz

Stadtratsbeschlüsse rund um den Großparkplatz

Großparkplatz Erlangen (Foto: Stadt Erlangen)

Die Stadt Erlangen plant einen städtebaulichen Wettbewerb zur Entwicklung des Großparkplatz. Hierzu hat der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrats Erlangen am 25.06.2019 einen Beschluss gefasst. Hier der Link zum Beschluss

In den letzten Jahren hat der Stadtrat die Zukunft des Großparkplatz mehrmals behandelt.

Im Anschluss finden Sie eine Auswahl der Dokumente. Zusätzliche Informationen bietet auch das Ratsinformationssystem der Stadt Erlangen.

Links zum Ratsinformationssystem

Ausstellung "Planungsgeschichte(n) Großparkplatz" 2018

Einladung Ausstellung Planungsgeschichte(n) Großparkplatz

Im Sommer 2018 wurde im Rathausfoyer der Stadt Erlangen eine umfassende Ausstellung über die bisherigen Planungen im Bereich des Großparkplatzes gezeigt.

Ausstellung "Planungsgeschichte(n) Großparkplatz" 2018 (PDF)

Studien zum Großparkplatz

Wegeverbindung Sieverts 87

Die städtebauliche Entwicklung des Großparkplatzes wurde mehreren Gutachten und Studien behandelt.

Im Jahr 1986 wurde das Planungsbüro Prof. Sieverts aus Bonn beauftragt ein städtebauliches Gutachten zu erstellen. Im Frühjahr 1987 legte das Büro das Gutachten mit dem Titel "Erlangen: Städtebauliche Verküpfung von Großparkplatz und Innenstadt" vor.

Aufbauend auf dem Gutachten von 1987 wurde das gleiche Büro 1990 beauftragt eine Planungswerkstatt mit Erlanger Bürgerinnen und Bürgern durchzuführen. Dabei wurden in mehreren Gruppen unterschiedliche Entwürfe für die zukünftige Nutzung des Areals erarbeitet. Die Ergebnisse wurden unter dem Titel "Stadtentwicklung westlich des Bahnhofs" dokumentiert.

Im Frühjahr 2015 erstellte das Projektentwicklungsteam im Referat für Planen und Bauen der Stadt Erlangen eine städtebauliche Untersuchung zur potentiellen Flächenentwicklung des Großparkplatzes Erlangen. Für das Gebiet wurde eine Bestandsanalyse durchgeführt und darauf aufbauend eine sogenannte SWOT-Analyse. Darin wurde das Gebiet auf Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), sowie Chancen (Opportunities) und Bindungen (Threats) hin untersucht.

Ebenfalls im Jahr 2015 fand ein Stadtratsworkshop statt. Mitglieder des Erlanger Stadtrates haben hier aktiv am Modell Ideen für eine zukünftige städtebauliche Entwicklung des Großparkplatzes entwickelt.

Studien zum Großparkplatz (PDF)

Studentische Entwürfe in Zusammenarbeit mit Hochschulen

Visualisierung: Thomas Kuske

Das Thema städtebauliche Entwicklung des Großparkplatzes ist auch für Hochschulen interessant. Mehrere Studierende verschiedener Universitäten haben sich damit auseinandergesetzt und sind von der Stadt Erlangen bei ihrer Arbeit unterstützt worden.
Für die Stadt bieten Entwurfsarbeiten von Studierenden einen „frischen“ Blick auf zukünftige Möglichkeiten.

Studentische Entwürfe in Zusammenarbeit mit Hochschulen (PDF)