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Kunstpalais

Jahresprogramm 2019

 

Julius von Bismarck und Julian Charrière. I'm afraid I must ask you to leave
noch bis 24. Februar 2019

 

Julian Charrière und Julius von Bismarck, Snow (Kunst), 2013, Copyright the artists, VG Bild-Kunst, Bonn

Julian Charrière und Julius von Bismarck sind jeweils herausragende Künstler. Sie sind beste Freunde. Und manchmal sind sie Partner in ihrer künstlerischen Arbeit, für die sie Reisen bis ans Ende der Welt unternehmen. Bei aller Unterschiedlichkeit und Eigenständigkeit ihrer Arbeiten vereint sie der Anspruch, mit ihrer Kunst eine intensive Reflexion über unser Verhältnis zur Natur und unseren Platz in der Gesellschaft anzustoßen. Wenn beide Künstler zusammenarbeiten, entstehen Werke, die gleichermaßen wissenschaftlich, sinnlich, kurios, auratisch, gelehrt, humorvoll und – im allerbesten Sinne – größenwahnsinnig sind. Die erste große Ausstellung dieser beiden als Duo findet nun im Kunstpalais in Erlangen statt.

 

Alona Rodeh. Architecture of the Nights
16. März bis 10. Juni 2019

 

Alona Rodeh, The Curves of Jaffa, 2017, Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Die Installationen von Alona Rodeh (*1979 in Nahariya, Israel) sind nicht selten durchkomponierte Gesamtkunstwerke, in denen die Grenzen zwischen Video, Skulptur, Foto und Lichtkunst fließend werden. Sie setzt sich in ihren Arbeiten mit ästhetischen Entscheidungen der Öffentlichkeit auseinander und reflektiert kulturelle Phänomene mit einer lebhaften Bildsprache. Neben LEDs, wie sie in Fahrzeugen oder architektonischen Elementen verbaut werden, kommen oft reflektierende Materialien in ihren Werken zum Einsatz.

Rodeh, die in Tel Aviv, London und Wien studiert hat, entwickelte in den letzten Jahren ein besonderes künstlerisches Interesse an Ästhetiken, die mit den Bereichen Sicherheit und Sichtbarkeit zu tun haben: leuchtende Kennzeichnungen von Notausgängen etwa, die es jemandem in einem brennenden Gebäude ermöglichen sollen, den kürzesten Weg in Sicherheit zu finden. Oder high visibility clothing, wie sie von Rettungskräften getragen wird. Die Feuerwehr etwa, die mit feuerfesten, reflektierenden Overalls Brände bekämpfen muss, spielt in mehreren Arbeiten der Künstlerin sogar eine Hauptrolle. Im israelischen Jaffa und in Berlin, wo Rodeh mittlerweile lebt, fing sie in collageartigen Bildern Eindrücke aus lokalen Feuerwachen auf und verarbeitete diese zu atmosphärisch aufgeladenen Videos.

In ihrer Ausstellung im Kunstpalais, die den Titel Architecture of the Nights trägt, beschäftigt sich Rodeh thematisch verstärkt mit Licht – sowie mit dessen Abwesenheit. Ausgehend vom Begriff der „Architecture of the Night“, der 1930 durch den amerikanischen Architekten Raymond Hood mit Bezug auf die damals neuen technischen Beleuchtungsmöglichkeiten geprägt wurde, entwickelt die Künstlerin raumübergreifende Installationen, in denen verschiedenste Referenzen an die nächtlichen Lichter der Stadt anklingen werden.

Neue, eigens für das Kunstpalais angefertigte Werke werden dabei durch bereits existierende Arbeiten thematisch passend ergänzt. Zur Ausstellung erscheint darüber hinaus ein umfangreicher Katalog, in dem Alona Rodeh die Tradition ihrer bisherigen Künstlerpublikationen fortschreibt: Eingeladene Autor*innen aus den Bereichen Wissenschaft und Kunst nehmen sich der Themenwelt der Künstlerin an und erweitern sie um Textbeiträge aus dem aktuellen Forschungskontext.

 

Andreas Schmitten. Nothing New
16. März bis 10. Juni 2019

 

Andreas Schmitten, Nothing New, 2018, Copyright the artist, Foto: Andreas Fechner

Andreas Schmitten (*1980 in Mönchengladbach) ist international bekannt als visionärer „Raumverwandler“ und Meister der handwerklichen Perfektion. Der Künstler, der an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Georg Herold studierte, war schon im Kindesalter ein Fan von Modellbauten. Diese Begeisterung behielt Schmitten bei, denn für seine Kunstwerke schafft er perfektionierte und artifizielle Modelle, die den Raum mit ausdrucksstarker Präsenz beherrschen. Für die Erlanger Einzelausstellung inszeniert er seine Werke eigens für die ausgewählten Räume des Kunstpalais und verändert durch die eigenartigen Materialien, die perfekt lackierten Oberflächen und die ungewöhnlichen Farbzusammenstellungen seiner Objekte den Ort.

Neben seinen auf Hochglanz polierten Wandkästen und den seltsam funktional anmutenden Skulpturen wird im Kunstpalais ein Schwerpunkt auf Schmittens neuer Serie von Zeichnungen liegen. Nothing New heißen alle 64 Arbeiten der Serie, die zum Zeitpunkt der Ausstellungseröffnung im Kunstpalais gerade abgeschlossen sein wird. Und, ganz anders als der Titel suggerieren möchte, zeigen sie sehr wohl Neues, sogar Nie-Dagewesenes. In der Manier von farbenfrohen Comics, gezeichnet mit unaufgeregtem Strich, tun gleichmütig dreinschauende Personen unerhörte Dinge: Ein Zahnarzt schlägt in seinem Behandlungsraum alles kurz und klein und streckt sich anschließend auf dem Boden zum Schlafen aus; ein Mann schneidet sich vor dem Spiegel die Kleider vom Leib und verbrennt dann die Fetzen im Waschbecken. Eine Gruppe von Reisenden ritzt in der U-Bahn mit Messern die Polster der Sitze auf, nur um sich danach in Ruhe darauf niederzulassen. Die Frage, warum Schmittens Figuren das tun, bleibt dabei unbeantwortet, was die Betrachter*innen jedoch keineswegs daran hindert, die comicartigen Bilder schmunzelnd zu inspizieren.

Andreas Schmitten bedient sich in seiner künstlerischen Arbeit der Sprache und Logik verschiedener Ausdrucksweisen. Für die Serie Nothing New beispielsweise orientiert er sich an der Bildsprache des Comics und konterkariert ihn mit humoristischen Inhalten, die auf den ersten Blick keinen offensichtlichen Sinn ergeben. Schmittens Installationen erinnern die Betrachter*innen teilweise an die Objektkunst des 20. Jahrhunderts – mit dem Unterschied, dass der Künstler seine Objekte artifiziell herstellt und ihnen somit einen neuwertigen Ausdruck verleiht.

 

Anna K.E. & Florian Meisenberg
28. Juni bis 15. September 2019

Anna K.E., Teen Factory, 2015, Ausstellungsansicht Galerie Barbara Thumm

Mit der Ausstellung von Anna K.E. (*1986 in Tbilsi, Georgien) & Florian Meisenberg (*1980 in Berlin) setzt das Kunstpalais ein neues Ausstellungskonzept fort, das im Jahr 2018 mit Julian Charrière und Julius von Bismarck begonnen wurde. Zwei Künstler*innen, die sowohl getrennt arbeiten, als auch ein gemeinsames Œuvre haben, bespielen das gesamte Haus.

K.E. und Meisenberg verbindet ihr gemeinsames Interesse an Kommunikation, an Netzwerken und neuen Medien. Seit acht Jahren teilen sie sich ein Atelier und eine Wohnung und untersuchen ihren gemeinsamen kreativen Schaffensprozess im Kontext ihrer Umgebung. Für die Ausstellung im Kunstpalais verbinden sie ihre raumgreifenden Installationen aus Malerei, Video, Skulptur, Performance und interaktiven VR-Arbeiten zu einem riesigen Kunstparcours.

Die Videos des Kollaborationsprojekts Late Checkout entstanden auf gemeinsamen Reisen und zeigen das Duo in einer Art symbiotischer Bewegung durch ihre Hotelzimmer. Meisenberg filmt K.E. und dieses Live-Video wird via WIFI auf das Smartphone, das K.E. in der Hand hält, übertragen. Ihren Blick fokussiert auf das Display gerichtet, sieht sie ihren eigenen Körper sich langsam und tänzerisch über Möbel, auf Betten, Teppichen und vor riesigen Panoramafenstern bewegen. Mit dieser intimen Performance hinterfragen K.E. und Meisenberg klassische Rollenverteilungen, Sehgewohnheiten und Kommunikationsmittel. Indem beide mittels der Live-Übertragung dasselbe sehen, interagieren sie mit- und füreinander und beeinflussen sich gegenseitig. Die Künstler*innen werden zu Betrachter*innen ihrer selbst und inszenieren durch die Kamera und über den Bildschirm des Smartphones eine Art Double-Selfie in einer endlosen Feedback-Schleife der sich begegnenden Bildschirme. Sie weisen auf die immer weiter zunehmende technologische und menschliche Verflechtung hin und stellen Fragen nach der zukünftigen Rolle unseres Selbst.

Im Untergeschoss des Kunstpalais zeigt das Duo seine individuellen Arbeiten. Mit viel Gefühl für die umgebende Architektur baut es eine Art künstlerische Landschaft, die die Arbeiten zu einem großen Narrativ verbinden. In dieser Umgebung zeigt Anna K.E. ihre fortlaufende Serie Teen Factory. K.E. setzt sich darin mit moderner Architektur auseinander und nutzt das Modell als eine Simulation für Gedankenexperimente. Ihren Projekten fügt K.E. ihre eigene fröhlich bunte, zeitgenössische Ästhetik bei, die wiederum auf unsere Internetkultur und neue Medien referiert. An den Wänden des großen Saals erstreckt sich ein Zeitstrahl, der Meisenbergs Auseinandersetzung mit Malerei von den Anfängen bis heute dokumentiert. Dieses Medium ist für ihn immer das Fundament all seiner Arbeiten und der Ursprung seiner Untersuchungen von Realität und ihrer Abbildung.

K.E. und Meisenberg untersuchen auf ihre ganz eigene Weise unsere Gegenwart und gehen dabei den brennenden Fragen nach, was Wirklichkeit nach der digitalen Revolution bedeutet. Ihre Kunst ist weitestgehend eine Simulation, die mit der Illusion oder Fragestellung nach der Realität eines virtuellen Raumes spielt und sein Verhältnis zum uns umgebenden Raum, sei es Galerie, Museum oder Großstadt, auslotet.

Zur Ausstellung wird ein Katalog erscheinen, der mit der neuen Technologie Augmented Reality (AR) gestalterisch und konzeptuell erweitert wird. Die Textbeiträge werden das Œuvre aus kuratorischer und kunsthistorischer Perspektive beleuchten, während ein Künstler*inneninterview K.E. und Meisenberg selbst die Möglichkeit zur Kontextualisierung gibt.

 

Grace Weaver
16. November 2019 bis 9. Februar 2020

Grace Weaver, peak season, 2018, Foto: Brett Moen, Courtesy James Cohan Gallery

Grace Weaver (*1989 in Vermont, USA) zählt zu einer jungen Generation von Künstler*innen, die der figurativen Malerei in den letzten Jahren durch sensibles Gespür und stilistische Impulse zu einer wiedererstarkten Präsenz innerhalb der zeitgenössischen Kunst verholfen hat. Weavers großformatige Ölgemälde beleben nicht nur die Tradition des Genrebildes neu, sie lassen sich darüber hinaus als betont weibliche Positionierung in einem lange vom Typus des männlichen Künstlers dominierten Medium lesen.

Den sorgfältig komponierten Szenen auf Leinwand geht stets ein intensiver Arbeitsprozess aus Studien und Vorzeichnungen voraus. Die Gemälde selbst entführen in eine Welt, deren jugendliche Bewohner*innen Zeitgenossen der Künstlerin sind und für deren Beschreibung häufig auf soziale Labels zurückgegriffen wird: Millenials, Generation Y, digital natives. Die Figuren bevölkern urbane Räume, sie sitzen beim Frisör, liegen am Strand, joggen durch Parks. Sie beugen sich über Laptops und Handydisplays und trinken Cocktails und Coffee to go. Einkaufen, chatten, sich schminken und fotografieren sind wiederkehrende Aktivitäten der Männer und vor allem Frauen, die in Weavers Bildern auftauchen. Ihre Gliedmaßen wirken comicartig weich und elastisch, die Körperformen kurvig manieriert, die Gesichtszüge meist entspannt. Verbindendes Merkmal der Darstellungen sind ihre Flächigkeit, die die Dreidimensionalität des Raumes nur andeutet oder ganz auf sie verzichtet und die Farbpalette, die von Bonbon- bis Erdtönen reicht, Primärfarben aber meidet.

Grace Weaver ist eine aufmerksame Beobachterin gegenwärtiger Entwicklungen und Trends in vielen Bereichen der Gesellschaft. Ihre Malerei weist sowohl Bezüge zu Mode und Popkultur auf, referiert aber auch auf psychologische Momente ihrer Generation: soziales Unbehagen, Work-Life-Balance, Langeweile und Selbstoptimierung sind hier die Stichworte, zwischen denen ihre Charaktere hin- und herzupendeln scheinen. Inspiration stellen für Weaver Werke der Fauvisten und Nabis dar, aber auch die indische Kalighat-Malerei des 19. Jahrhunderts und häufig Werke des US-Amerikaners Alex Katz. Weavers Farbkompositionen und Linienführungen sind ganz auf die visuelle Hingabe ihrem Sujet gegenüber angelegt. Sie scheinen danach zu verlangen, von den Augen aufgesogen zu werden wie Softeis und behalten doch stets eine vage Note für sich zurück. Ganz so wie die Personen, die sich in diesen Bildern oft intensiv beäugen oder deren Blicke sich in den Bildschirmen vor ihnen verlieren, ohne dass man ihre Gedanken lesen könnte.

 

Gerrit Frohne-Brinkmann. Erosion-Center
16. November 2019 bis 9. Februar 2020

 

Gerrit Frohne-Brinkmann, Dirty Parrots, 2018, Refugium für aussortierte Roboterpapageien, Copyright the artist, Foto: Volker Renner

Ein Vulkan wie aus einem Themenpark steht in der großen Halle des Kunstpalais. Alle dreißig Minuten bricht er unter Begleitung von Musik aus. Läuft man um ihn herum, sieht man, dass er der Länge nach seziert wurde, sodass eine Schau- und eine Rückseite entstanden sind. Unter Plexiglas wird sein Inneres, die Mechanik hinter dem Spektakel, sichtbar. Der zweite Raum ist gefüllt mit einem Wasserbecken, in dem künstlich Wellen erzeugt werden und kleine Menschenfiguren in Schwimmreifen wild auf- und absteigen.

Gerrit Frohne-Brinkmann (*1990 in Friesoythe) macht Konzeptkunst und zeigt in seinem noch jungen Oeuvre eine beeindruckende Konsistenz. Er untersucht auf unterschiedlichste Weise immer wieder dasselbe Thema: die Conditio humana. Seine Arbeiten stellen die Frage, wie wir uns als Menschen unsere Umwelt aneignen und wie wir sie gestalten. Die Realität wird dabei jedoch nicht in der anachronistischen Dichotomie von Natur und Kultur verstanden, sondern zeigt sich als etwas stets medial Vermitteltes. Auf dieser Metaebene zeigen sich die Parallelen des menschlichen Zugangs zur Natur, zur eigenen Geschichte und den kulturell geschaffenen Produkten.

Unter dem Titel Erosion-Center wird im Jahr 2019 die erste große institutionelle Einzelausstellung von Gerrit Frohne-Brinkmann zu sehen sein. Im Kunstpalais steht ihm erstmals so viel Fläche zur Verfügung, dass er das mehrteilige Projekt Erosion-Center verwirklichen kann. Das verbindende Element dieser raumgreifenden Installationen bzw. performativen Skulpturen ist ihre Auseinandersetzung mit existierenden populären Unterhaltungsformaten, die sich Naturereignisse und Naturkatastrophen zu Entertainment-Zwecken zum Vorbild nehmen. Dabei legt die menschliche Faszination für gewaltige natürliche Phänomene als anthropologische Konstante den Grundstein. Was Frohne-Brinkmanns Arbeit so zeitgenössisch macht, ist, dass sie durch die Sezierung des gegenwärtigen Zustandes sinnfällig die Veränderung des Verhältnisses offenlegt.

Vulkane als Naturphänomene fanden spätestens seit dem 16. Jahrhundert Eingang in die Kunst. Feuerspeiende Vulkane sollten bei den Betrachtern ein Gefühl des „Erhabenen“, des „Sublimen“ auslösen, das aus der Furcht vor der ungeheuren und unbändigen Natur resultierte. Doch Frohne-Brinkmann bezieht sich nicht auf das ursprüngliche natürliche Phänomen, sondern auf seinen bereits abstrahierten Nachfolger. Vorbild für sein Modell ist der wohl prominenteste künstliche Vulkan, nämlich der vor dem Hotel Le Mirage in Las Vegas, der alle fünf Minuten eine orchestrierte Feuer-, Rauch- und Wassershow bietet. Unsere Umwelt zeigt sich zunehmend als Hyperrealität, in der Frohne-Brinkmans Vulkan als Simulacrum existiert. In Anspielung auf naturwissenschaftliche Museen, die mittels Modellen, schematischen Darstellungen und Schaukästen Wissen vermitteln möchten, seziert er die Rückseite seines Vulkan-Modells und legt die Funktionsweise eines trivialen, vom Menschen geschaffenen Unterhaltungsmittels offen. Die unnötige Entmystifizierung eines ohnehin als banal geltenden Unterhaltungsmediums ist in seinem Humor charakteristisch für Frohne-Brinkmanns Arbeiten.

Künstliche Vulkane, Indoor-Ski-Hallen, riesige Wellenbäder und Tornadosimulatoren sind alles Mittel der Freizeitindustrie - von Casinos über Freizeitparks bis hin zu Ferienanlagen. Durch die künstlerische Übersetzung in den Ausstellungsraum zeigt sich das von Slavoj Žižek im Kulturkapitalismus beschriebene Phänomen, dass alle kulturellen Erfahrungen kommerzialisiert werden.

Frohne-Brinkmann spielt pointiert mit dem Mangel an Unterscheidbarkeit von High und Low, von Las Vegas Show und Museumsbesuch, von (natur-)wissenschaftlicher Wissensvermittlung und Unterhaltung. Dadurch hinterfragt er auch das Museum als Institution und damit seine eigene Rolle als Künstler. Als Untersuchungsgegenstand bleibt der Mensch im Zentrum, der in der Gegenwart zum Konsumenten seines eigenen Lebens geworden ist.

06.03.2019
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