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Die Schrecken des Krieges

Callot, Goya, Dix, Brecht 

24. September — 20. November 2005

Bis in die Moderne hinein wurden Kriege vor allem aus der Perspektive der Macht dargestellt. Der Krieg erschien im Glanz heroischer Kämpfe und ruhmreicher Feldherrn, während seine Zerstörungsgewalt weitgehend ausgeblendet wurde. Daneben entstanden aber auch Kriegsbilder, die den Krieg "von unten", mit Blick auf die Opfer zeigen.

Die Austellung präsentiert Hauptwerke dieser kritischen Tradition. Im Mittelpunkt stehen die "Großen Schrecken des Krieges" von Jacques Callot, die "Desastres de la Guerra" von Francisco de Goya und das Mappenwerk "Der Krieg" von Otto Dix. Ergänzend wird erstmals der Originalentwurf von Bertolt Brechts Kriegsfibel mit über 70 Fotoepigrammen ausgestellt.

Die Zuammenschau wird durch Großfotos, Bilderläuterungen und Videostationen didaktisch erschlossen. Der Besucher erhält exemplarisch Einblick in die Konstruktion und Wirkungsweise von Kriegsbildern. Das kritische Lesen dieser Bilder scheint heute angesichts der Flut massenmedialer Kriegsdarstellungen notwendiger denn je.

 

Ausstellungseröffnung:

Freitag, 23. September, 19 Uhr

Führungen

ab 25.September jeden Sonntag um 11 Uhr

 

20.08.2012
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