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Klimaschutz in Erlangen

Klimaschutz in Erlangen

Klimaschutz Übersicht/Timeline

Hinweis: Dieser Zeitstrahl stellt lediglich eine Auswahl der wichtigsten Klimaschutzaktivitäten der Stadt Erlangen dar und ist nicht abschließend.

 

1989 - Förderprogramme zur CO2 Minderung

Bereits 1989 gab es in der Stadt Erlangen Förderprogramme für (Insel-) Solaranlagen. Seitdem wurde die Förderung kontinuierlich erweitert und ausgebaut. Heute (Stand 2020) werden Maßnahmen zur Energieeinsparung an der Gebäudehülle sowie Bonuszahlung für das Erreichen von Effizienzstandards nach Vorgaben der KfW, Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energien und Nutzung erneuerbarer Energien gefördert.

Mehr Infos: Energieberatung

 

2001 - Gründungsmitglied im Verein ENERGIEregion Nürnberg e.V.

Der Verein ENERGIEregion Nürnberg e.V. setzt sich für die Umsetzung einer kostengünstigen, klimaschonenden und  nachhaltigen Energieversorgung für die Metropolregion Nürnberg ein. Der Verein hat inzwischen 80 Mitglieder aus Wirtschaft, Forschung, Politik/Verwaltung sowie Kammern und Verbänden und versteht sich als Netzwerkplattform für Energie und Umwelt.

Die Stadt Erlangen ist Gründungsmitglied und vergibt unter anderem zusammen mit ENERGIEregion Nürnberg e.V. und anderen Partnern den Preis energie.effizienz.gewinner.

Mehr Infos: www.energieregion.de

 

2007 - natürlichErlangen

Mit dem Jahresmotto natürlichErlangen 2007 stand in Erlangen ein ganzes Jahr im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Mit 110 Veranstaltungen, 16 Projekten, 14 Ausstellungen, 46 beteiligten Vereinen, Institutionen, Verbänden, Kirchen und Unternehmen gab es viel zu sehen, zu erleben und zu lernen. Ein besonderes Ereignis war die Erlanger Eisblockwette: Welche Wärmedämmung schützt den Eisblock besser- Standard- oder Passivbauweise? Im Standardhaus war der Eisblock bereits nach 51 Tagen verschwunden. Doch im Passivhaus schmolz er erst nach 134 Tagen.

 

2008 - Aktionsprogramm „EnergieeffizientER“

Mit dem Aktionsprogramm „EnergieeffizientER“ setzte sich die Stadt Erlangen zum ersten Mal Vorgaben, die dazu beizutragen sollten, die von der Bundesregierung angestrebten Klimaschutzziele zu erreichen.  Dazu sollte der Endenergieverbrauch bis 2025 um 11% gegenüber 2007 gesenkt werden. Gleichzeitig sollten die CO2-Emissionen im Energiebereich bis 2025 um 22% gegenüber 1991 reduziert werden.

Mehr Infos: Energieeffizienzstrategie

 

2009 - Gründung der Erlanger Klimaallianz

Die Erlanger Klimaallianz wurde 2009 ins Leben gerufen. Die Teilnehmer erkennen den Schutz des globalen Klimas als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit an und gehen mit positivem Beispiel voran. Dazu verpflichten sie sich dem Klimaschutz, leisten einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende und begreifen nachhaltiges Handel als eine Chance des sozialen, ökologischen und ökonomischen Gestaltens unserer Zukunft.

Mehr Infos: Klimaallianz

 

2012 - Energiewende Erlangen – Erneuerbaren Energien in Erlangen ausbauen

Mit dem Beschluss „Energiewende Erlangen“ beschloss der Stadtrat, dass bis 2025 50% des Strombedarfs mittels hocheffizienter KWK Anlagen sowie 50 % des Strombedarfes auf Basis regenerativer Energien gedeckt werden soll. Bezüglich der Wärmeversorgung soll bis 2050 eine vollständige Umstellung auf regenerative Energien erfolgen. Zudem soll der Endenergieverbrauch bis 2025 um 22% gegenüber 1991 gesenkt werden.

Mehr Infos: Energiewende Erlangen

 

2014 - Energieeffizienzstrategie – Klimaneutralität im Gebäudesektor erreichen

2014 wurde eine Studie in Auftrag gegeben, die die Entwicklung einer Strategie zum Erreichen der Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2050 aufzeigen soll. Die Studie belegt, „dass die Klimaschutzziele der Bundesregierung in Erlangen wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar sind. Mit heute verfügbaren Techniken kann die geforderte Klimaneutralität im Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 erreicht werden, erfordert aber hohes Engagement (vor allem von Hauseigentümer*innen, Anm.d.Red.) im Effizienzbereich und bei den erneuerbaren Energien.“

Mehr Infos: Energieeffizienzstrategie

 

2016 - Klimaschutzkonzept – Treibhausgasemissionen reduzieren

Um die Erwärmung der Erde auf maximal 1,5°C zu begrenzen, kann Deutschland noch maximal 2,4 Gigatonnen CO2 ausstoßen (Stand: Anfang 2020). Um dies zu erreichen müssen die Emissionen massiv reduziert werden. Alle Maßnahmen, die dazu beitragen, fallen unter den Bereich Klimaschutz. Für Erlangen gibt es schon seit 2016 ein Integriertes Klimaschutzkonzept. Viele Maßnahmen werden bereits heute umgesetzt.

Mehr Infos: Klimaschutzkonzept

 

2016 - Energie Plus Siedlung

2016 entstand in Büchenbach die erste Energie Plus Siedlung in Erlangen. Eine Energie Plus Siedlung zeichnet sich dadurch aus, dass sie zum einen sehr wenig Energie benötigt, z.B. durch hohe Energieeffizienzstandards der Gebäude und zum anderen viel Energie produziert, z.B. durch  Solaranlagen. Insgesamt wird so mehr Energie produziert, als verbraucht wird.

Mehr Infos: Energie-Plus-Siedlung

 

2018 - Grün in der Stadt

„Dein Grün. Unsere Stadt“ heißt die neue Informationskampagne des Amts für Umweltschutz und Energiefragen und der Abteilung Stadtgrün. Im Zentrum steht die Lebensqualität in einem von Grünflächen geprägten Erlangen. Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, sich selbst für den Erhalt und die Ausweitung von Grün in der Stadt einzusetzen. Denn jeder Grünfläche kommt der gesamten Stadtgesellschaft zu Gute.

Mehr Infos: www.erlangen.de/gruen

 

2019 - Klimaanpassungskonzept – Auswirkungen des Klimawandels abschwächen

Der Klimawandel hat Erlangen bereits erreicht. Bis 2018 stieg die mittlere Temperatur in Erlangen um 1,5°C (im Vergleich zu 1881). Die Folgen sind mehr heiße Tage, Hitzeperioden und trockene Sommer. Auch die Häufigkeit von extremen Wetterereignissen, wie beispielsweise Hagel oder Stürme, nimmt zu. Im Klimaanpassungskonzept (2019) werden Maßnahmen erarbeitet, wie sich die Stadt an die veränderten Wetterbedingungen anpassen kann.

Mehr Infos: Klimaanpassungskonzept

 

2019 - Klimanotstand – Das 1,5°C Ziel anerkennen

Klimawissenschaftler sind sich einig: Die Erwärmung der globalen mittleren Temperatur sollte auf maximal 1,5°C beschränkt werden – um einen lebensfreundlichen Planeten zu erhalten. Mit dem Ausrufen des Klimanotstandes bekennt sich Erlangen zu dem 1,5°C Ziel und erkennt die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität an. Eine Kurzstudie soll nun erste Handlungsfelder und Maßnahmen identifizieren.

Mehr Infos: Klimanotstand

20.04.2020
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